Am heutigen Donnerstag hat das große Warten auf Diablo 2: Resurrected endlich ein Ende. Die Neuauflage des wohl bedeutsamsten Hack’n’Slay-Titels der Videospielgeschichte erstrahlt in neuem Glanz. Obwohl wir euch bereits in den Vorberichten ausführlich über Neuerungen, Anforderungen an die Hardware, Änderungen zum Original und vieles weitere berichtet haben, gibt es natürlich pünktlich zum Launch noch einmal die wichtigsten Infos zusammengefasst und in aller Kürze.

Der 23. September 2021 ist der Tag, den sich Blizzard ausgesucht hat, um die Kreaturen der Hölle wieder auf die Spielenden loszulassen. Oder werden die Spielenden eher auf die legendären Diablo Bosse losgelassen? Wie man es auch sehen mag: Baal, Mephisto, Diablo und Co. werden nicht nur Leid verteilen, sondern auch einiges einstecken müssen.

Während ihr Diablo 2: Resurrected bereits seit einiger Zeit für Vorbesteller zum Preload zur Verfügung steht, werdet ihr am heutigen Donnerstag pünktlich um 17 Uhr auf die Server connecten und richtig loslegen können. Der weltweite Launch erfolgt zeitgleich und wird auf den Plattformen PC und zum ersten Mal auch auf Xbox Series X|S, Xbox One, PlayStation 5, PlayStation 4 sowie Nintendo Switch durchgeführt.

Diablo II: Resurrected wurde von Blizzard Entertainment und dem internen Studio Vicarious Visions entwickelt, welches sich schon für das Remaster von Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 verantwortlich zeigte und dort die Qualitäten für Neuauflagen unter Beweis stellte.

Die große Übersicht zu den Launch-Zeiten:

Die Release-Map für Diablo 2 Resurrected. Quelle: Blizzard
Die Release-Map für Diablo 2 Resurrected. Quelle: Blizzard

Im Vergleich zum Original erwartet euch aufpolierte Grafik mit 3D-Modellen, einer Auflösung von bis zu 4K, moderne, rekonstruierte Zwischensequenzen, überarbeiteter 7.1 Dolby Surround-Sound, jede Menge Quality-of-Life Veränderungen und vieles mehr. Zudem dürft ihr, für die Nostalgie und den Sofort-Vergleich zum Original, per Knopfdruck wieder zur alten Grafik und 800×600 Pixel Auflösung wechseln.

Selbstverständlich stehen euch, bezogen auf den Inhalt, auch die Features und Ergänzungen aus der Lord of Destruction Erweiterung zur Verfügung, sodass ihr unter anderem Zugriff auf alle sieben Klassen aus dem originalen Diablo 2 haben werdet. Die Amazone, der Barbar, der Totenbeschwörer, der Paladin und die Zauberin bieten vielfältiges Gameplay. Der Druide und die Assassine aus Lord of Destruction kehren ebenfalls zurück, wild und unnahbar wie eh und je. Die 3D-Helden verfügen jetzt über aktualisierte Rüstung, Kleidung, Hauttexturen, Animationen und mehr. Das gesamte Spiel wurde grafisch komplett überarbeitet, sodass erfahrene Diablo II-Spieler, die nach Sanktuario zurückkehren, wie beim Blick durch eine neue Brille nie zuvor gesehene Details ausmachen werden. Trotz der Überarbeitung fangen Charaktere, Monster und Umgebung in Diablo II: Resurrected nach wie vor die dunkle Atmosphäre ein, an die sich Diablo-Fans erinnern.

Auf einige Modernisierungen und Features müsst ihr, zumindest zum Release, aber auch noch verzichten. So gibt es weder personalisierten Loot (wie in Diablo 3), den sich einige Spielende aus der Community gewünscht hatten, noch werden die Ranglisten von Beginn an aktiv sein. Dazu soll schon bald ein umfassendes Update veröffentlicht werden, heißt es in den offiziellen FAQ zum Spiel von Blizzard.

Im Fokus der Überarbeitung standen außerdem Verbesserungen in Sachen Zugänglichkeit. Hier sind nun unter anderem folgende Features enthalten:

  • Controllerunterstützung auf allen Plattformen
  • Anpassung der Schriftgröße, Farbenblindheitsmodus und Lesbarkeitsoptionen
  • Emote-Menü für schnellere Kommunikation
  • Anpassung der Lautstärke über verschiedene Audiokanäle
  • automatisches Aufsammeln von Gold
  • größere, gemeinsame Beutetruhe
  • vielfältige Tastenbelegungsoptionen, inklusive belegbarem „Interagieren“-Hotkey für Controller und mehr

Diablo 2: Resurrected unterstützt weiterhin folgende Sprachen: 

  • Englisch,
  • Französisch,
  • Italienisch,
  • Deutsch,
  • europäisches Spanisch,
  • Koreanisch,
  • Polnisch,
  • Chinesisch (traditionell),
  • mexikanisches Spanisch,
  • Japanisch,
  • brasilianisches Portugiesisch,
  • Russisch

Preis und Versionen

Preislich verlangt euch das Diablo 2 Remaster 39,99 für die Basisversion ab, für die Prime Evil Collection werden 59,99 Euro fällig. Dort stecken allerdings auch zahlreiche Boni und gleich ganze weitere Spiele mit drin. Neben Diablo 2 Resurrected bekommt ihr beim Kauf:

  • Diablo 3 Grundspiel
  • Diablo 3: Reaper of Souls Erweiterung
  • Paket Diablo 3: Rückkehr des Totenbeschwörers
  • Gefährte Mephisto für Diablo 3
  • Flügel Umklammerung des Hasses für Diablo 3

Die Systemanforderungen für Diablo 2 Resurrected

Sofern ihr Diablo 2: Resurrected auf dem PC spielt, sollte euer PC mit dieser Hardware ausgestattet sein, um ein vernünftiges Spielerlebnis zu garantieren.

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Minimale Anforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 10
  • Prozessor: Intel Core i3-3250 / AMD FX-4350
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 660 / AMD Radeon HD 7850
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Festplattenspeicher: 30 GB
  • Internet: Breitband-Internetverbindung
  • Auflösung: 1280 x 720

Empfohlene Anforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 10
  • Prozessor: Intel Core i5-9600k / AMD Ryzen 5 2600
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 1060 / AMD Radeon RX 5500 XT
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • Festplattenspeicher: 30 GB
  • Internet: Breitband-Internetverbindung
  • Auflösung: 1920 x 1080

Diablo II: Resurrected | Live Action Trailer ft. Winston Duke

Zu guter Letzt seht ihr hier im neuen Live Action Trailer, dass ihr nicht die einzigen seid, die es kaum erwarten können, gegen die Dämonen in Diablo 2: Resurrected in die Schlacht zu ziehen. Kehrt zurück in den Kampf um Sanktuario und ergründet das Schicksal des mysteriösen Dunklen Wanderers:

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