Adam Pawlowski gibt euch 10 Tipps, wir ihr mit Content umgeht, der niemanden erreicht. 0 Zuschauer? Kein Problem!


Es geht hier um den Content, der niemanden erreicht. Wir als Content-Creator kennen diese Frustration, wenn wir trotz aller Mühen scheinbar niemanden mit unseren Inhalten erreichen können. Sei es der Stream mit null Zuschauern, oder das Video mit null Klicks. Dadurch können schon mal Zweifel in uns entstehen, ob wir überhaupt interessant genug oder gut genug sind.

Es fühlt sich wie ein Rückschritt an, wenn während unseres größten Engagements, dann noch eventuell das Interesse an unserem Kanal weiter schwindet. Anstelle Wachstum zu spüren, merken wir, dass sich ursprüngliche Follower beziehungsweise Abonnenten dann noch gegen uns entscheiden und uns auch teilweise entfolgen.

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In diesem Beitrag möchte ich zehn Tipps vorstellen, die mir dabei helfen, mit kleinem oder gar keinem Interesse an meinen Inhalten umzugehen.

Mentalität

Sehe das Problem nicht bei anderen, nicht das Umfeld ist Schuld an deiner Situation, sondern du. Ziehe Schlüsse aus deinen Erkenntnissen und akzeptiere, dass du immer Möglichkeiten zur Verbesserung hast. Setze deine Qualität in den Fokus und arbeite daran. Lebe das „Growth“-Mindset.

Geduld und Persistenz

Aller Anfang ist schwer, und viele Leute geben auf, bevor sie es wirklich mit genügend Persistenz, sowohl was Häufigkeit, als auch was Inhalte angeht, versucht haben. Hier ist Geduld gefragt, macht weiter, obwohl ihr keine Verbesserung seht. Stellt eure Perspektive so auf, dass ihr das was ihr tut, ein Leben lang machen könnt und auch wollt.

Denke Klein

Nicht jeder kann anfangs Stadien füllen. Es ist auch okay, einen kleinen Stammtisch zu erreichen, gerade wenn dieser ehrlich an euren Inhalten interessiert ist. Im Internet sind wir allzu häufig mit riesigen Zuschauerzahlen bei Anderen konfrontiert, was uns eventuell den Blick für kleine Communities zerstört. Wenn ich mit mit einem Video 22 Aufrufe erziele, dann ist das ein Klassenraum voller Menschen, die sich anhören wollen, was ich zu zeigen habe. Wenn ich für zwei Personen streame, dann ist das eine gemütliche Runde mit Freunden. Wertschätzt die kleinen Dinge und erfreut euch daran!

Vernetzung

Vernetzt euch mit Menschen mit gleichem Interesse (z.B. auf Twitter, Reddit, etc), jedoch niemals mit der Absicht, diese Menschen für euch „arbeiten“ zu lassen. Zeigt ehrliches Interesse an Gleichgesinnten und helft ihnen wo ihr könnt. Wenn es sich ergibt und sie eure Inhalte gut finden, dann werden sie diese auch weiter empfehlen. Geht den Leuten aber niemals mit Bitten nach Unterstützung auf die Nerven.

Kooperation

Manchmal kann es erfrischend wirken, eine Kooperation mit Anderen Content-Creatorn zu machen. Einerseits macht es Spaß mit Anderen an gemeinsamen Inhalten zu arbeiten und unter Umständen werden Personen auf euch aufmerksam, die aus der anderen Community stammen. Seht andere Content-Creator niemals als Konkurrenten an. Habt also auch keine Angst eigene Zuschauer dadurch zu verlieren. Zuschauer gibt es genügend, wenn der Inhalt interessant genug ist.

In eigenen Streams hilft es auch, jemanden im Discord zu haben, mit dem man reden kann, sollte die Interaktivität mit den Zuschauern nicht da sein. So bleibt der Stream trotz geringer Zuschauerzahlen dennoch frisch und belebt.

Aktuelle Themen

Wenn es in eure Nische reinpasst, solltet ihr immer auf der Hut nach aktuellen Themen sein. Dies kann das Interesse an euren Inhalten kurzfristig steigern. Dies ist natürlich keine Garantie auf steigende Zuschauerzahlen, jedoch erhöht es die Chance darauf gefunden zu werden.

Eine extreme Erfahrung hatte ich zum Beispiel damals beim Streamen der Resident Evil 7: Beginning Hour Demo, in welcher ich alle möglichen Ende erspielt habe. Dieser Stream hat für meine Verhältnisse viel Aufmerksamkeit erzeugt. Hier ist das Timing und Wahl des Themas wichtig, da natürlich neue Themen auch von vielen anderen Content-Creatorn bedient werden.

Denke wie ein Profi

Ja, manchmal ist es frustrierend, wenn ein Stück Content nicht gut ankommt, obwohl wir der Meinung waren, wir hätten unser aller Bestes gegeben. Es hilft hier eine professionelle Denkweise an den Tag zu legen: Wir gehen schließlich dennoch täglich zur Arbeit, auch wenn unser Chef uns nicht wertschätzt. Wir gehen also unserer Profession weiter nach, komme was wolle.

Es gibt immer einen neuen Tag

Wie es immer einen neuen Tag gibt, gibt es auch immer eine neue Chance neuen Content zu erstellen. Auch wenn das letzte Stück Content eurer Meinung nach ein Meisterwerk war, und doch nicht geschaut wurde, schaut nicht verbissen in die Vergangenheit, macht etwas neues! Findet Freude an der Erstellung neuer Inhalte und weniger an der Reaktion darauf.

Verändere Dich

Manchmal hilft es einfach nicht, sich nur stückweise zu Verbessern, wenn der grundsätzliche Pfad keinen Sinn ergibt. Wenn ihr davon überzeugt seid, lange genug Geduld aufgebracht zu haben, wenn ich der Meinung seid, das Thema, der Inhalt ist nicht mehr der richtige, dann seid auch Mutig einen großen verändernden Schritt zu gehen und eine gänzlich neue Herangehensweise auszuprobieren.

Du bist nicht Schuld

Manchmal können wir einfach auch nicht dafür, wenn etwas nicht so läuft wie erhofft. Die Welt ist ein ziemlich komplexer Laden, in welchem wir nicht alle Ereignisse kontrollieren können. Vielleicht ist genau an diesem Tag etwas passiert, was viele Menschen in ihren Bann gezogen hat? Vielleicht, hatten genau an diesem Tag viele Menschen einfach etwas anderes vor? Wir wissen es einfach nicht immer. Manchmal müssen wir auch genau nur das akzeptieren: „Heute sollte es einfach nicht sein“!

Fazit

Gerade wenn ich ein Stück Content erschaffe, sei es ein Stream, oder ein Video, welches relativ wenig Interesse erzeugt, hilft es mir immer, mich auf diese Punkte zu besinnen und trotzdem weiter zu machen. Ich hoffe, diese Gedanken können dir helfen, wenn du frustriert bist, weil sich scheinbar niemand für deinen Content interessiert. Wenn du diese Punkte im Hinterkopf behältst, werden zumindest bald die ersten Leute kommen oder aber du lernst auch damit umzugehen, wenn mal niemand da ist.

Im Video: „Keine Zuschauer, kein Problem!“

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