Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) wird am Donnerstag, 31. März 2022, ab 19:30 Uhr verliehen: In der Tonhalle in München fiebern die Nominierten mit, auf www.deutscher-computerspielpreis.de können alle anderen Zuschauenden das Event live verfolgen. Durch die Preisverleihung führen Moderatorin Katrin Bauerfeind und Entertainer Uke Bosse, heißt es in der zugehörigen Pressemitteilung.

Zum zweiten Mal findet die Pre-Show mit exklusiven Interviews und Einblicken zum DCP sowie zur deutschen Games-Branche statt. Hierzu begrüßen am Donnerstag, 24. März 2022, ab 20 Uhr die Streamerin Ollimeee und Moderator Michael Obermeier die Gäste im Livestream. Per #derDCP sind alle Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen, sich auf Twitter, Instagram und Facebook aktiv in beide Shows einzubringen.

Erstmals hybrides Event

Nach zwei rein digital umgesetzten Preisverleihungen findet in diesem Jahr die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2022 als hybrides Event statt. In der Tonhalle in München begrüßt am Donnerstag, den 31. März 2022, das Moderatoren-Duo Katrin Bauerfeind und Uke Bosse die Nominierten und zahlreiche Laudatorinnen und Laudatoren vor Ort und im Livestream alle Zuschauenden an den Screens. Streamerin Ollimeee moderiert die Community-Bar und holt die Reaktionen der Zuschauerinnen und Zuschauer direkt in die Show.

Die begehrten Trophäen werden auch in diesem Jahr von prominenten Laudatorinnen und Laudatoren vergeben, darunter Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Moderatorin Jana Forkel, Autor Markus Heitz, Drag Queen Aria Addams und viele bekannte Gesichter aus der Games-Branche und E-Sport-Szene.

Staatsministerin Judith Gerlach:

„Computerspiele sind ein elementarer Treiber für die Digitalisierung. Der Freistaat Bayern fördert daher die Gründung neuer Studios und die Entwicklung von Games seit Jahren nachhaltig. Der Deutsche Computerspielpreis ist eine großartige Bühne, um die herausragenden Games des Jahres und die kreativen Teams hinter den Spielen zu würdigen. Wir freuen uns daher sehr, dass die Preisverleihung 2022 wieder vor Ort in München stattfindet und drücken allen Nominierten die Daumen.“

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales fördert die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2022. Der DCP 2022 ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 800.000 Euro dotiert und wird in 16 Kategorien vergeben. Die Ausrichter des DCP sind die Bundesregierung sowie der game – Verband der deutschen Games-Branche.

Alle Nominierten des DCP 2022

Aus 456 Einreichungen hat die Jury die besten Spiele des Jahres ermittelt. Mit drei Nominierungen ist das Indie-Adventure OMNO von Solo-Entwickler Jonas Manke aus Werther in NRW ein heißer Anwärter auf eine Auszeichnung. Der Debüttitel A Juggler’s Tale von kaleidoscube aus Stuttgart hat die Chance auf zwei Auszeichnungen. Spannend wird es in der Kategorie „Spielerin/Spieler des Jahres“. In diesem Jahr gingen 456 Einreichungen und damit rund 100 mehr als im Vorjahr beim Awardbüro des Deutschen Computerspielpreises ein.

Die 34-köpfige Hauptjury setzt sich aus Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Bereichen der Games-Branche, Wissenschaft, Kultur, Medien und Politik zusammen. Den Juryvorsitz übernahm auch in diesem Jahr Prof. Odile Limpach, Professorin für Economics and Entrepreneurship am Cologne Game Lab der TH Köln. Die vollständige Liste der Jury-Mitglieder gibt es hier.

In der Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“ wetteifern Chorus, Endzone – A World Apart und Lacuna um die begehrte Auszeichnung. Hier warten Preisgelder in Höhe von 100.000 Euro auf den Gewinner und jeweils 30.000 Euro auf die beiden weiteren Nominierten. Die Nominierten können sich daher schon jetzt auf ein Preisgeld freuen. Das gilt auch für die beiden Nachwuchspreis-Kategorien, deren Nominierte ein Preisgeld von 25.000 Euro sicher haben.

In der Kategorie „Spielerin/Spieler des Jahres“ lädt der DCP zum Mitmachen ein. Hier hat die Community zunächst Vorschläge eingereicht, aus denen eine eigens einberufene Fachjury die Nominierten bestimmt hat. Ins Rennen gehen Melanie Eilert (aka melly_maeh), Maximilian Knabe (aka HandOfBlood), Matthias Remmert (aka Knochen), Pia Scholz (aka Shurjoka) und Kuro Takhasomi (aka KuroKy). Die Abstimmung lief in der Community bis zum 27. März 2022 – der Sieger oder die Siegerin steht also bereits fest, wird aber natürlich ebenfalls erst morgen verkündet.

Spannend wird es auch in der neuen Kategorie „Bestes Live-Game“. Hier werden Spiele ausgezeichnet, die bereits über viele Jahre eine große Community begeistern und die sich im vergangenen Jahr besonders positiv weiterentwickelt haben. Nominiert sind Anno 1800, Hunt: Showdown und Tropico 6.

Die Nominierten 2022 im Überblick

(innerhalb der Kategorien in alphabetischer Reihenfolge, in Klammern: Entwickler-Team und ggf. Publisher)

Bestes Deutsches Spiel
(dotiert mit 100.000 Euro für das Gewinnerspiel und je 30.000 Euro für die zwei weiteren Nominierten)

  • Chorus (Deep Silver FISHLABS / Koch Media)
  • Endzone – A World Apart (Gentlymad Studios / Assemble Entertainment)
  • Lacuna (DigiTales Interactive / Assemble Entertainment)

Bestes Familienspiel
(dotiert mit 40.000 Euro)

  • Katze Q – Ein Quanten-Adventure (kamibox)
  • OMNO (Studio Inkyfox)
  • Witchtastic (Flemming Visual Effects / Application Systems Heidelberg Software)

Nachwuchspreis – Bestes Debüt
(dotiert mit 60.000 Euro für das beste Debütspiel und jeweils 25.000 Euro für die zwei weiteren Nominierten)

  • A Juggler’s Tale (kaleidoscube / Mixtvision Mediengesellschaft)
  • Cleo – a pirate’s tale (Christoph Schultz)
  • White Shadows (Monokel / Headup Games)

Nachwuchspreis – Bester Prototyp
(dotiert mit 50.000 Euro für den besten Prototypen und jeweils 25.000 Euro für die vier weiteren Nominierten)

  • Delightfyl (Felicitas Brämer)
  • Makis Adventure (Mateo Covic, Eric Hartmann)
  • Skuggor (Tobias Borns, Sebastian Krause, Julia Wolf / Hochschule Trier)
  • Wiblu (Peter Bartonik, Christian Walter, Ramona Raabe)
  • Words (Ahmet Zahit Dönmez / TH Köln – Cologne Game Lab)

Beste Innovation und Technologie
(dotiert mit 40.000 Euro)

  • Der Fall – Wettlauf gegen die Zeit (MixUp)
  • VR Skater (DEFICIT Games)
  • Warpdrive (Holocafé)

Beste Spielewelt und Ästhetik
(dotiert mit 40.000 Euro)

  • A Juggler’s Tale (kaleidoscube / Mixtvision Mediengesellschaft)
  • ITORAH (Grimbart Tales / Assemble Entertainment)
  • OMNO (Studio Inkyfox)

Bestes Gamedesign
(dotiert mit 40.000 Euro)

  • Get Together: A Coop Adventure (Studio Sterneck)
  • Kraken Academy!! (Happy Broccoli Games / Fellow Traveller)
  • OMNO (Studio Inkyfox)

Bestes Serious Game
(dotiert mit 40.000 Euro)

  • EZRA (Landesverband Kinder- und Jugendfilm Berlin e.V.)
  • NEPO Missions (Gentle Troll Entertainment / Fraunhofer-Institut IAIS)
  • Songs of Cultures – (A.MUSE – Interactive Design Studio)

Bestes Mobiles Spiel
(dotiert mit 40.000 Euro)

  • Albion Online (Sandbox Interactive)
  • Homeworld Online (Stratosphere Games / Gearbox Publishing)
  • Settle and Battle (Attic Games Studio)

Bestes Expertenspiel
(dotiert mit 40.000 Euro)

  • ELEX II (Piranha Bytes / THQ Nordic)
  • Imagine Earth (Serious Brothers)
  • Kubifaktorium (Neomateria Games)

Bestes Live Game
(dotiert mit 40.000 Euro)

  • Anno 1800 (Ubisoft Mainz / Ubisoft)
  • Hunt: Showdown (Crytek / Koch Media)
  • Tropico 6 (Kalypso Media Group / Kalypso Media Group)

Bestes Internationales Spiel
(undotiert)

  • Elden Ring (From Software / Bandai Namco Entertainment Germany)
  • Horizon Forbidden West (SIE Guerilla / Sony Interactive Entertainment)
  • It Takes Two (Hazelight Studios / Electronic Arts)

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel
(undotiert)

  • Age of Empires IV (Relic Entertainment / Microsoft Deutschland)
  • Forza Horizon 5 (Playground Games / Microsoft Deutschland)
  • It Takes Two (Hazelight Studios / Electronic Arts)

Spielerin/Spieler des Jahres
(undotiert)

  • Melanie Eilert (aka melly_maeh)
  • Maximilian Knabe (aka HandOfBlood)
  • Matthias Remmert (aka Knochen)
  • Pia Scholz (aka Shurjoka)
  • Kuro Takhasomi (aka KuroKy)

Studio des Jahres
(dotiert mit 50.000 Euro)

  • CipSoft (Regensburg)
  • Paintbucket Games (Berlin)
  • Wooga (Berlin)

Sonderpreis der Jury
(dotiert mit 10.000 Euro)

Keine Nominierungen. Mögliche Gewinner werden am 31. März 2022 bekannt gegeben.

Die Arbeit der Jury

Die Preisträger werden in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt. Zunächst beraten die Fachjurys über die Nominierungen in den verschiedenen Kategorien. Anschließend kürt die Hauptjury aus den Nominierten die Gewinner. Die Auswahlkriterien für die besten Spiele des Jahres sind Aspekte wie Qualität, Innovationsgehalt, Spielspaß oder der kulturelle und pädagogische Anspruch.

Die vielfältig besetzte Jury setzt sich aus Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Bereichen der Games-Branche und darüber hinaus zusammen – von Wirtschaft und Wissenschaft bis hin zu Kultur, Medien und Politik.


Über den Deutschen Computerspielpreis

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) ist der wichtigste Preis für die deutsche Games-Branche und wird seit 2009 verliehen. Mit dem DCP zeichnet die Bundesregierung gemeinsam mit dem game – Verband der deutschen Games-Branche die besten Computer- und Videospiele „made in Germany“ aus. Unterstützt werden sie dabei von der Stiftung Digitale Spielekultur.

Hochrangig besetzte Fach- und Hauptjurys wählen nach Aspekten wie Qualität, Innovationsgehalt, Spielspaß sowie kulturellem und pädagogischem Anspruch die besten Spiele aus. Weitere Informationen auf www.deutscher-computerspielpreis.de.