Berlin. Am heutigen Dienstagabend fand im Rahmen der gamesweekberlin die elfte Verleihung des Deutschen Computerspielpreises statt. Dieser wird seit 2008 verliehen und gewinnt immer mehr an Bedeutung – auch in der Politik. Veranstaltet vom game – Verband der deutschen Games-Branche, der Bundesregierung sowie der Stiftung Digitale Spielekultur ging es im Berliner Admiralspalast um insgesamt 590.000 Euro, die Entwicklern in 14 verschiedenen Kategorien zugute kommen.

Die Veranstaltung eröffnete Moderatorin Ina Müller, die sich zur Unterstützung Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, und Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur mit auf die Bühne holte. Auch Christian Gaebler, Staatssekretär Chef der Senatskanzlei Berlin, hatte einige einführende Worte beizutragen, bevor es an die Preisverleihungen ging, die jeweils von tollen Laudatoren angekündigt wurden.

Eine Erwähnung bekam im Speziellen natürlich auch wieder der 50 Millionen Euro schwere Deutsche Games Fond, der laut Scheuer „Made in Germany zum Fliegen bringen“ soll, was den Bereich Digitalisierung und natürlich insbesondere Gaming betrifft.

Die Preisträger in der Übersicht

Zwischen den einzelnen Auszeichnungen gab es auch musikalische Beiträge zu genießen. Aber nun zum Wesentlichen. Das sind die Preisträger des Deutschen Computerspielpreises 2019:

(Alle Nominierten aller Kategorien gibt es HIER bei Interesse noch einmal in der Übersicht.)

1. Bestes Kinderspiel – 75.000 Euro

Laika (Mad about Pandas)

2. Bestes Jugendspiel – 75.000 Euro

Unforseen Incidents (Application Systems Heidelberg /  Backwoods Entertainment)

3. Beste Innovation – 40.000 Euro

Bcon – The Gaming Wearable (CapLab GmbH)

4. Bestes Serious Game – 40.000 Euro

State of Mind  (Daedalic Entertainment)

5.1 Nachwuchspreis (Konzept) – 65.000 Euro

  1. Platz: Elizabeth (HTW Berlin / Studiengang Game Design) – 35.000 Euro
    (Der 2. und 3. Platz bekommen ebenfalls jeweils 15.000 Euro)

5.2 Nachwuchspreis (Prototyp) – 65.000 Euro

  1. Platz: A Juggler’s Tale  (Filmakademie Baden-Württemberg) – 35.000 Euro
    (Der 2. und 3. Platz bekommen ebenfalls jeweils 15.000 Euro)

6. Beste internationale Spielewelt – undotiert

Red Dead Redemption 2 (Rockstar Games)

7. Bestes internationales Multiplayer-Spiel – undotiert

Super Smash Bros. Ultimate (Nintendo / Bandai Namco Entertainment)

8. Bestes Gamedesign – 40.000 Euro

Tower Tag (VR-Nerds)

9. Beste Inszenierung – 40.000 Euro

Trüberbrook  (Headup Games / Bildundtonfabrik)

10. Bestes Mobiles Spiel – 40.000 Euro

see/saw (Kamibox)

11. Sonderpreis der Jury – undotiert

A MAZE. – 8. internationales Games und Playful Media Festival.

12. Publikumspreis – undotiert

Thronebreaker: The Witcher Tales (CD Projekt RED)

13. Das beste internationale Spiel – undotiert 

God of War (Sony Interactive Entertainment)

14. Bestes Deutsches Spiel – 110.000 Euro

Trüberbrook  (Headup Games / Bildundtonfabrik)

Die DCP-Siegergalerie

Über den Deutschen Computerspielpreis

Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) ist der wichtigste Preis für die deutsche Games-Branche und wird seit 2009 verliehen. Mit dem DCP zeichnet der Branchenverband game – Verband der deutschen Games-Branche – gemeinsam mit der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Staatsministerin für Digitalisierung und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), die besten Computer- und Videospiele „made in Germany“ aus.

Unterstützt werden sie dabei von der Stiftung Digitale Spielekultur. Hochrangige Fach- und Hauptjurys wählen nach Aspekten wie Qualität, Innovationsgehalt, Spielspaß sowie kulturellem und pädagogischem Anspruch die besten Spiele in 13 Kategorien aus. Über die Vergabe des Publikumspreises als 14. Kategorie entscheiden die Spielerinnen und Spieler im Rahmen eines Online-Votings. Weitere Informationen auf www.deutscher-computerspielpreis.de.

Mehr dazu:

Deutscher Computerspielpreis 2019: Die Nominierten stehen fest

Endspurt für Einreichungen: 590.000 Euro für die besten Computerspiele

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Jonas Walter

Spielejournalist bei gaming-grounds.de
Jonas 'Syncerus' Walter ist seit 2010 im eSport-Journalismus aktiv. Nach Beteiligungen an diversen eSport Projekten im redaktionellen Bereich wie MaseTV, ESC Gaming oder Team Vertex ist Gaming-Grounds.de nun die erste eigene Konzeption.

Diese hat die Vision aktuell relevante Themen aus dem Gaming- und eSport-Bereich aufzugreifen und für Videospielbegeisterte an einem Ort zu konzentrieren.
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