Bremen. Der SV Werder Bremen steigt in den eSport ein. Das teilte der Club am heutigen Dienstag via Twitter und auf der vereinseigenen Homepage mit. Der Fokus der Grün-Weißen werde nach eigenen Angaben auf der Fußballsimulation „FIFA“ liegen. Zum Start des nächsten Serienteils FIFA19 im Herbst werde sich der SV Werder Bremen mit professionellen Vertretern dem Wettbewerb stellen.

„Der eSPORTS hat in den letzten Monaten immer weiter an Bedeutung gewonnen. Wir haben uns schon länger intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und sind davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, mit dem eSPORTS-Engagement ein relevantes Zukunftsfeld zu besetzen und der jüngeren Generation einen weiteren Zugang zu unserer Gemeinschaft und unserem Wertesystem zu bieten. Für uns ist dieses Engagement eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass Tradition zwar ein Markenzeichen ist, damit aber nicht einhergehen muss, stehen zu bleiben“, so Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung des SV Werder.

„Wir haben uns ganz bewusst für den Einstieg bei FIFA entschieden, weil sich der reale und der digitale Fußball sehr gut miteinander verbinden lassen. Es ist aus unserer Sicht ein sehr authentischer Schritt. Mit dem Einstieg bei FIFA wollen wir unserer langen Tradition ein ergänzendes, digitales Kapitel hinzufügen“, sagt Dominik Kupilas, der als Leiter Content & Digital die Projektleitung für den eSPORTS übernimmt.

Anzeige

Unterstützung von Wiesenhof und STARK

Bei dem Engagement im eSport dürfe der SV Werder von Anfang an auf die Unterstützung von Wiesenhof bauen, schreibt der Verein in der zugehörigen Ankündigung zum Einstieg in den virtuellen Sport. Der langjährige Haupt- und damit Trikotsponsor der Grün-Weißen werde auch im eSport-Bereich als Hauptpartner auftreten. „Wir halten den Einstieg vom SV Werder mit FIFA in eSport für konsequent und sinnvoll. Der SV Werder ist bisher in der digitalen Welt immer offensiv und innovativ vorangegangen. Wir mussten nicht lange überlegen, um auch diesen Schritt mitzugehen. Außerdem benötigen auch Gamer hochwertige Proteine, und davon haben wir einige Alternativen im Angebot“ erläutert Dr. Ingo Stryck, Geschäftsführer Marketing bei Wiesenhof. Stryck weiter: „Ohne mentale und körperliche Fitness können auch eSportler keine dauerhaften Erfolge erzielen.“

STARK bringt Erfahrung mit

Bei der strategischen Heranführung an das Thema eSPORTS habe der SV Werder Unterstützung durch die Sportmarketingagentur Infront erhalten. Beim Einstieg würden die Grün-Weißen zudem eng mit der renommierten Agentur „STARK eSports“ zusammenarbeiten und auf die langjährige Erfahrung der Agentur mit Hauptsitz in Bochum zurückgreifen. Die Agentur hat auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon einige renommierte Namen im FIFA-eSport-Sektor unter ihren Fittichen. Dazu gehört unter anderem auch Benedikt Saltzer aka SaLz0r, der für die ebenfalls Grün-Weißen Wolfsburger auf Torejagd geht. Neben der strategischen Unterstützung und dem Wissenstransfer werde STARK dem SV Werder Bremen unter anderem auch bei beim Teammanagement und der Betreuung der Social-Media-Kanäle zur Seite stehen.

Denn um die Anhänger über die Entwicklungen der eSport-Sparte bei Werder auf dem Laufenden zu halten und unterhaltsame Inhalte ausspielen zu können, würden die Grün-Weißen eigene Profile bei Twitter, Instagram und Facebook launchen. Darüber hinaus werde es natürlich auch über die Kanäle der Spieler viele interessante Einblicke geben.

Welche Spieler den SVW auf dem virtuellen Rasen vertreten werden, stehe indes noch nicht fest. Bis zum Release von Fifa19 ist ja aber auch noch ein bisschen Zeit.

Anzeige