Endlich neue Details zu Diablo 4! Das lang erwartete Action-RPG von Activision Blizzard lässt schon seit langer Zeit auf sich warten – und der Druck auf das legendäre Franchise ist nach der Pay 2 Win Blamage in Diablo Immortal in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Seit dem heutigen Sonntagabend, 12. Juni 2022 wissen wir zumindest etwas mehr.

Im Rahmen des Xbox & Bethesda Games Showcase 2022 wurden gleich zwei neue Videos zu Diablo 4 gezeigt. Auf der einen Seite kennen wir nun die fünfte und finale Klasse des Spiels, den Nekromanten, der dem düsteren Image die Krone aufsetzt und sich selbstverständlich auf die Kräfte der Toten und des Blutes verlässt. Auf der anderen Seite gibt der neue Diablo 4 Developer Gameplay Showcase Einblick in einige Features und sogar einige Aspekte des Endgames in Diablo 4.

Dabei mischen sich bereits bekannte Details mit neuen Informationen, auf die wir gleich noch näher eingehen. Insgeheim hofften wir auf eine genauere Angabe in Bezug auf den Release-Zeitraum, in dem Diablo 4 erscheinen soll. Doch mehr als „2023“ ließen sich Activision Blizzard und Xbox auch im heutigen Showcase für den Launch auf PC, Xbox One, Xbox Series X/S sowie PlayStation 4 und 5 nicht aus den Rippen leiern. Besser als nichts. Darüber hinaus wissen wir nun mit Gewissheit, dass Cross-Play und plattformübergreifende Fortschritte verfügbar sein werden.

Diablo IV | Necromancer Cinematic Trailer

Die fünfte und letzte Klasse, die zum Release von Diablo 4 verfügbar sein wird, ist der Nekromant. Nekromanten sind gerissene Beschwörer, die Horden von Untoten heraufbeschwören und somit auch die Rolle des Totenbeschwörers aus Diablo 2 und 3 fortführen. Nekromanten können sich in Diablo 4 auf Knochen, Blut oder Schatten spezialisieren, um ihre Gegner zu vernichten, verrät Blizzard im Zuge der Charaktervorstellung.

Wie das Ganze im Spiel aussieht, seht ihr hier im Cinematic Trailer:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.

Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.


Weitere Informationen zum Totenbeschwörer- beziehungsweise Nekromanten-Klasse soll es im Diablo IV-Quartalsupdate: Juni 2022 geben, der am Montag, 13. Juni 2022 um 19 Uhr erscheint.

Diablo IV | Developer Gameplay Showcase

Im Rahmen des neuen Developer Gameplay Showcase gab es weitere Informationen zu Features von Diablo 4 auf der Konsole als auch auf dem PC. So können beispielsweise Spielende über Couch-Koop Seite an Seite mit Mitspielern auf Dämonenjagd gehen. Ein weiteres Mal gab es einen genaueren Blick auf die Charaktererstellung und die Möglichkeiten der Individualisierung des eigenen Helden oder der eigenen Heldin. Diverse Optionen lassen euch Barbar, Zauberer, Schurke, Magier und Nekromant so gestalten, wie ihr es gerne hättet.

Über die optischen Entscheidungsmöglichkeiten hinaus sollen „ausgedehnte Fertigkeitsbäume“ dafür sorgen, dass ihr auch spielerisch die komplette Freiheit in der Entwicklung und im Gameplay eures Charakters habt. Wie wir bereits wussten, wird Diablo 4 auf eine offene Spielwelt setzen, in der wir unsere Umgebung frei erkunden können und nicht auf einen stringenten Pfad gebunden werden, dem es zu folgen gilt.

Bei dieser Erkundung dürfen wir nicht nur über 150 verschiedene Dungeons erkunden, sondern treffen immer wieder auf gigantische Weltbosse, denen wir uns am besten mit anderen Spielenden gemeinsam stellen. Jedes Mal, wenn ihr einen Dungeon betretet, ändern sich seine Anordnung und die Verteilung der Gegner, informiert Blizzard weiterhin. Wer darauf keine Lust hat und lieber alleine in der Open World seiner Wege geht, soll immer wieder auch auf lokale Events stoßen, die verschiedene Maßnahmen von euch erfordern, um das gegebene Problem zu lösen.

PvP & Endgame

Selbstverständlich gibt es auch eine kompetitive Community, die sich gerne mit anderen Spielern im direkten Kampf messen möchte. Dafür bietet Blizzard in Diablo 4 sogenannte „Felder des Hasses“, dedizierte PvP-Gebiete, in denen ihr euch als feindselig markieren könnt. Im Anschluss seid ihr für andere Spieler angreifbar, die diese Markierung ebenfalls vorgenommen haben. Wer sich im PvP besonders gut schlägt, soll als Champion auf der Karte markiert werden. Wer diesen Status besitzt, ist besonders belohnende Beute wert und wird dementsprechend als beliebtes Ziel aggressiv verfolgt.

Wie wir alle wissen, müssen neue Spiele direkt zum Release mit umfangreichen Endgame-Inhalten aufwarten, um nicht von Vielspielern nach einer Woche wieder in die Ecke geworfen zu werden. Das weiß auch Blizzard und versucht direkt zum Launch mehrere Systeme anzubieten, die auch nach der Story- und Levelphase in Diablo 4 für langfristige Motivation sorgen. Das erste dieser Systeme sind die Alptraumdungeons, die „voller dämonischer Gefahren“ stecken und einen erhöhten Schwierigkeitsgrad bieten. Als Beispiele werden alternative, neue Ziele sowie zusätzliche Eigenschaften der Monster genannt.

Das zweite dieser Systeme ist der „Flüsternde Baum“, welches häufig wechselnde Weltziele und Kopfgelder bietet, erklärt Blizzard. Für die Erledigung dieser Aufgaben gibt es legendäre Ausrüstung, Erfahrung, Materialien für das Handwerk und vieles mehr. Als drittes und letztes vorgestelltes Endgame-Feature steht die Paragontafel, die mit dem Erreichen der Maximalstufe verfügbar wird. Diese soll „hunderte weitere optionale Möglichkeiten“ bieten, mit denen ihr den Build und die Spielweise eures Charakters weiter anpassen könnt.

Einen ersten Blick auf all diese Dinge gibt es hier im Video:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.

Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.


Seit wenigen Tagen ist es zudem möglich, sich auf der offiziellen Diablo 4 Homepage für die Beta des Action-RPGs anzumelden, welches im kommenden Jahr endlich erscheinen soll. Hier kommt ihr zur Beta-Anmeldung.