Auf der BlizzCon 2019 war es endlich soweit. Blizzard kündigte nach langer Zeit und sehnsüchtigem Warten der Spieler Diablo IV an. In den gezeigten Bildern und Videos sowie enthüllten Details stecken viele Informationen, die nicht von der Community vollständig positiv aufgenommen worden sind.

Zwar heißen die meisten Anhänger des Diablo Franchises die Rückkehr in ein düsteres Setting gut, viele tun sich allerdings auch nach wie vor mit einem Onlinezwang schwer. Auch die angekündigte „Shared World“, in der sich bis zu 100 Spieler in der offenen Welt begegnen sollen, stößt auf Gegenwind. Zudem stößt die überarbeitete Präsentation von Gegenständen und ihren Werten in Diablo IV nicht bei allen Fans auf Gegenliebe. Alles scheint selbst im Vergleich zu Diablo III etwas simplifiziert.

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Game Director bezieht Stellung

Knapp zwei Wochen nach der BlizzCon äußert sich nun Diablo IV Game Director Luis Barriga zur Enthüllung auf dem Event. Demnach habe man sich erst einmal etwas Zeit genommen, um die Eindrücke aufzuarbeiten und das Feedback zu reflektieren.

Luis Barriga, Game Director für Diablo IV bei Blizzard:

„Liebe Diablo-Familie, wir möchten uns bei euch allen für diese großartige BlizzCon bedanken. Mit unserem frisch enthüllten Cinematic-Trailer haben wir gezeigt, in welche Richtung unsere zukünftige Arbeit an Diablo IV gehen wird. Wir hoffen, dass er euch allen gefallen hat.“

Mit diesem Satz leitet er sein eigenes kleines und persönliches Diablo IV Enthüllungs-Review ein. Und der Satz ist wahr. Immerhin präsentierte Blizzard in den gezeigten Videos das düstere Setting, den trotzdem abermals poliert wirkenden Grafikstil und etliche Infos zu drei enthaltenen Klassen. Denn wir dürfen definitiv wieder mit Barbar, Zauberin und Druide in den Kamp gegen Diablo ziehen.

Auf der BlizzCon selbst wären die Schlangen vor dem Demo-Modus und der dunklen Galerie zu Diablo IV „schier endlos“ gewesen, so Barriga weiter. Man sei von den Reaktionen der Community überwältigt, insbesondere der langjährigen Fans, erklärt er. Nachdem man die vergangene Woche genutzt habe, um das Event Revue passieren zu lassen, konzentriere man sich nun vor allem auf den Punkt der „vielen tiefgründigen Unterhaltungen rund um Kunst, Features, Systeme und die Welt von Diablo IV“.

Fans sollen auf dem Laufenden bleiben

Demnach wolle man die Fans in die Entwicklung und die aktuellen Ereignisse im Fortschritt auf dem Weg zum Release mit einbeziehen. Im Februar 2020 soll im ersten vierteljährlichen Blogbeitrag mehr zum Spiel gezeigt werden. Anschließend sollen in regelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Stationen Einblicke hinter die Kulissen der Entwicklungsphase gewährt werden.

Ein Thema brenne sowohl Fans als auch den Entwicklern besonders auf der Seele.

„Ich versichere euch, dass wir bei uns im Büro genauso intensiv über Gegenstände und Werte diskutieren, wie ihr es tut (egal, ob in offiziellen Foren oder auf externen Seiten – wir lesen mit!). Das hat zurzeit unsere höchste Priorität – wir wollen es richtig angehen“, berichtet Barriga weiter.

In diesem Kontext werde Lead Systems Designer David Kim die Fans bereits in den kommenden Wochen auf den neuesten Stand der Dinge bringen und etwas mehr „Licht ins Dunkel“ bringen. Auch in Bezug auf diese kommenden Informationen erhoffe man sich bei Blizzard demnach Feedback aus der Community.

Diablo IV Gameplay Trailer

Um die gesammelten Eindrücke noch einmal aufzufrischen, haben wir euch den Gameplay Trailer von Diablo IV erneut eingebunden.

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