Am heutigen Sonntag, 19. Januar 2020, freuen wir uns, euch eine weitere Ergänzung im Gaming-Grounds.de Team vorstellen zu dürfen. Ab sofort wird sich Adam ‚PAWL‘ Pawlowski in der Rolle des freien Autors befinden und in verschiedensten Beiträgen auf die Themen Coaching und Lernen im eSport und Gaming eingehen.

Damit erweitern wir weiter die Diversität unseres Portfolios, welches wir euch, den Lesern, zur Verfügung stellen können. Ihr seid Gamer und wollt in eurem Lieblingsspiel einfach etwas besser werden? Ihr bezeichnet euch selbst als eSportler und wollt bis ganz an die Spitze? Oder vielleicht seid ihr Content Creator und braucht einen nützlichen Tipp, um eure Strategie zu verbessern. Für all diese Themen ist PAWL genau der richtige!

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Aber was er tatsächlich an Erfahrungen mitbringt, welche Themen in umtreiben und was ihn genau in den eSport verschlagen hat, erzählt er euch nachfolgend im Vorstellungsinterview.

Adam ‚PAWL‘ Pawlowski im Interview

Hallo Adam! Wir freuen uns, dich bei uns im GG-Team begrüßen zu dürfen. Stell dich doch zu Beginn einmal kurz vor. Wer bist du und was verbindet dich mit dem Thema Gaming und eSport?

„Hallo Jonas. Sehr gerne! Geboren bin ich 1985, lebe im Harzer Vorland und bin glücklicher Ehemann und Familienvater von zwei Jungs und neuerdings auch einem chocalate Labrador Retriever 😉 Solange ich denken kann bin ich Gamer. Ich glaube die stärkste Verbindung zum Gaming ist der Drang ein Teil der Gaming-Kultur zu sein. Ich liebe es in interaktive Welten einzutauchen, ich liebe es zu sehen mit wie viel Leidenschaft Cosplayer ihre Rollen leben, ich liebe es den Esport-Wettkampf in gefüllten Stadien miterleben zu dürfen und dass all diese Themen uns Gamer als eine große Familie zusammenschweissen. Keiner ist ein Außenseiter, jeder kann dazu gehören. Das finde ich einfach toll.“

Wann hast du dich das erste Mal mit dem Thema Games beschäftigt und hat sich diese Leidenschaft durchgängig gehalten?

„Ich habe schon ziemlich früh erkannt, dass Gaming mein „Ding“ ist. Schon damals (ca. 1992) habe ich zusammen mit meinem Bruder bei meinem Cousin neidisch über die Schulter geblickt, als er auf seinem Amiga Monkey Island gezockt hat. Es war unausweichlich, dass auch wir einen Amiga brauchten. Wie es halt so ist, wurden dann die Eltern erfolgreich angebettelt, denn so ca. ’93 gab’s dann auch unsere eigene Kiste, den Amiga A500. Ab dann nahm das ganze seinen Lauf. Siedler 1, Wonderboy in Monsterland, Sensible Soccer und wie sie alle hießen, es wurde alles rauf und runter gezockt. Im Laufe der Jahre entstand dann der Wunsch, das zu machen was ich liebe: ich wollte ein Teil der Gaming-Branche werden und Spiele selbst entwickeln können. Aus diesem Grund nahm ich ein Studium der Informatik auf und wurde zielgerichtet M.Sc. Dipl. Inf (FH), nur um meinem Traum eines Berufes in der Games-Branche näher zu kommen. Was dann auch gelang.“

Welche Erfahrungen hast du in der Branche bereits sammeln können und wie haben diese deine Sicht verändert?

„2011 wurde ich als Entwickler in Ingelheim am Rhein bei EA Phenomic eingestellt. Dort war ich zunächst dafür verantwortlich, dass unsere Online-Games (Lord of Ultima, Command & Conquer: Tiberian Alliances) anständig auf Produktivsystemen installiert und betrieben wurden. Über die Zeit durfte ich dann in die Rolle einer Führungskraft hineinwachsen, denn das Studio wurde immer Größer und um mich herum wurde eine komplette Abteilung aufgebaut. Das war mein erster Kontakt mit der Arbeit mit Menschen, anstelle mit Quellcode-Zeilen. Irgendwie mochte ich das!

Nichtsdestotrotz ist die Games-Branche manchmal etwas holprig, weshalb ich bis 2017 an einigen unterschiedlichen Themen gearbeitet habe. Ich habe zwischendurch wieder als Entwickler bei Might and Magic: Heroes in Mainz unterstützt und ich war Teil des Kernteams eines neu gegründeten Entwicklungsstudios Envision Entertainment, mit welchem wir sogar den Deutschen Entwicklerpreis 2016 für das Beste Mobile Online Game (Path of War) gewinnen konnten. Das war für uns alle ein besonderer Moment.

Die größte Erkenntnis während der Zeit in der Games-Branche war für mich das Eingestehen in meine persönlichen Stärken und Wünsche. Mehr und mehr erkannte ich, dass das Programmieren nichts für mich ist und ich doch viel Lieber Menschen unterstützen möchte. Damals war mir jedoch noch nicht klar, wie ich das am besten anstellen konnte. Auf der anderen Seite war es ein sehr starker Motivator zu spüren, wie Leidenschaftlich alle an der Spiele-Entwicklung teilgenommen haben und das wir alle ein verbindendes Element teilten: Das Gaming. Das habe ich in dieser Stärke noch nie zuvor erlebt.“

Was machst du mittlerweile beruflich und warum denkst du, dass Teile der Anwendungsbereiche auch im eSport helfen können?

„Wie ich vorhin erklärte, wollte ich nicht mehr aktiv Programmieren, weshalb ich mich zur Geburt meines zweiten Sohnes während meiner einjährigen Elternzeit noch einmal sammeln wollte und überprüfen wollte, wo es mich denn in der Zukunft so hin verschlägt. Da Meine Frau sehr gerne wieder zurück ins Harzer Vorland in die nähe ihrer Familie ziehen wollte, war schon mal eines klar: Die Gegend. Jetzt fehlte nur noch die Erkenntnis meiner zukünftigen Beschäftigung.

Ich entschied mich dazu, mich zu einem „Scrum Master“ weiterzuentwickeln und in Niedersachsen bei der Deutschen Telekom beruflich Fuß zu fassen. Ein Scrum Master kümmert sich im wesentlichen darum, dass die Kollegen in gewisseren Rahmenbedingungen ihre Arbeit gut erledigen können. Immer dann, wenn Menschen Leistungen erbringen wollen, ist es sehr wichtig, sich darum zu kümmern diese Leistungen so clever wie möglich zu erbringen und ein Umfeld zu schaffen, in welchem das auch gut möglich ist. Dies gilt für Einzelpersonen, als auch für Teams.

Die Arbeit eines Scrum Masters ist jedoch ziemlich vielschichtig, weshalb ich hier nicht sehr ins Detail gehen möchte. Passenderweise schreibe ich parallel gerade einen Artikel, der genau diese Frage, also wie Teile meiner aktuellen Karriere dem eSport dienen können, beantwortet. Freut euch darauf.“

Nun ist Gaming-Grounds.de nicht der erste Kontakt, über den du Menschen helfen und sie weiterbringen möchtest. Auf welchen Plattformen bist du aktiv und welche Inhalte teilst du dort?

„Ich bin eine Rampensau, das gebe ich gerne zu. Deshalb gebe ich im Job regelmäßig Trainings und teile meine Reise im Gaming schon seit einigen Jahren auf verschiedensten sozialen Medien.

Ersnthaft angefangen hat es mit Twitch (www.twitch.tv/followpawl), wo ich seit 2017 mal mehr, mal weniger regelmäßig aus Spaß mein Gameplay mit euch teile. Diese Plattform dient jedoch eher meiner Entspannung, weil es primär um den Unterhaltungsfaktor geht.

Im Laufe der Jahre ist innerlich jedoch der Drang immer größer geworden, mein erlerntes im Einzel- sowie Team-Coaching mit Menschen zu teilen. Einfach nur, um dem Ganzen eine theoretische Grundlage bieten zu können. Ich wollte etwas machen, was für mich einen kulturellen Mehrwert bietet, also Wissen zu verbeiten. Hierfür gibt es nun den YouTube-Kanal PAWL (https://www.youtube.com/channel/UC6NUz9j8OBv-FNro-sQivHQ), in dem ich Coaching und Gaming-Themen unter einen Hut bringe.

Diese zwei Hauptplattformen erweitere ich mit meinem Instagram-Account (https://www.instagram.com/followpawl/), wo es hin und wieder persönliche Einblicke in mein Geschehen gibt und auf TikTok (https://www.tiktok.com/@followpawl?lang=en&pageType=6), wo es fast täglich auch Kurzvideos zum Thema Esports und Coaching zu sehen gibt.“

In welchen Bereichen glaubst du können Leser und Zuschauer von deinen Beiträgen, Videos und Streams profitieren?

„Abhängig davon, auf welcher Plattform ihr Leser bei mir reinschaut, gibt es natürlich einen anderen Fokus. Eine entspannte und amüsante Atmosphäre erwartet euch auf Twitch. Dort steht Witz und Charme an vorderster Stelle. Da ich selbst keine Progaming-Ambitionen hege, befindet sich das Gameplay auch eher auf Casual-Niveau, immer mit dem Ziel so interaktiv auf die Zuschauer einzugehen, wie nur möglich. Stellt es euch als Couch-Gaming-Abend bei eurem besten Kumpel vor. Das möchte ich auf Twitch erreichen.

Wenn der ein oder andere jedoch einen höheren Anspruch an sich und sein Gamplay, oder seine Streaming-Karriere hat, für den werden analytische Gedanken zur persönlichen Weiterentwicklung nicht ausbleiben. Genau diesen Anspruch möchte ich auf YouTube bedienen und Werkzeuge und Denkweisen anbieten, die es euch ermöglichen zielgerichteter voran zu kommen. Sofern es meine Zeit erlaubt, freue ich mich auch dem ein oder anderen im 1:1 auf praktischer Ebene helfen zu können.“

Welche Ziele möchtest du für dich selbst über dein Engagement für dich selbst erreichen?

„Diese Frage geistert schon sehr lange in meinem Kopf herum. Was möchte ich tun? Was macht mir Spaß? Was ist das, was sich nicht wie Arbeit anfühlt und ich mit voller Leidenschaft machen kann. Die Antwort ist genau das. Ich teile sehr gerne mein Wissen und inspiriere andere Menschen. Wenn ich das in der Games-Branche machen kann, dann ist das ein Lotto-Gewinn für mich. Je mehr Menschen ich erreichen kann, desto mehr Menschen kann ich hoffentlich helfen. Aus diesem Grund bediene ich so viele Plattformen wie nur möglich, einfach nur, um mir eure wertvolle Aufmerksamkeit zu verdienen.“

Welche letzte Sache möchtest du noch loswerden, bevor wir in eine hoffentlich lange, produktive und erfolgreiche gemeinsame Zeit starten?

„Ich freue mich Teil eines so ambitionierten Teams bei Gaming-Grounds.de sein zu dürfen und weiß das Vertrauen, welches mir entgegengebracht wird sehr zu schätzen. Ich hoffe, dass ich durch meine Beiträge und durch konstruktives Feedback an meinen didaktischen Fähigkeiten arbeiten kann, um den bestmöglichen Mehrwert für alle liefern zu können. Danke dafür.

Wir sehen uns!

Adam // PAWL // Pawlowski“

Gaming-Grounds.de: Neuer Gastautor – ‚PAWL‘

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