Die Meldung trifft viele wartende PlayStation 4 Spieler ziemlich direkt. Am gestrigen Donnerstagabend gaben Sony und Entwickler Naughty Dog bekannt, dass sie den Release der großen The Last of Us Fortsetzung erneut verschieben müssen. Dieses Mal auf unbestimmte Zeit. Eigentlich sollte The Last of Us Part II ursprünglich bereits am 21. Februar 2020 erscheinen, so gab man es noch im September vergangenen Jahres bekannt. Später verschob man den Release auf den 29. Mai. Jetzt, zirka zwei Monate vor der neuen geplanten Veröffentlichung, muss man die Angaben erneut revidieren.

Grund dafür ist, laut Sony, wenig überraschend die Corona-Krise. Die Pandemie legt zur Zeit große Teile der Welt lahm und betrifft dabei allem voran Gesundheit, aber aufgrund der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und damit einhergehenden Kontaktvermeidung, natürlich auch Kultur und Wirtschaft.

Auch Marvel’s Iron Man VR betroffen

Auf Twitter gibt Sony Interactive Entertainment (SIE) über den offiziellen PlayStation Kanal bekannt, dass auch Marvel’s Iron Man VR von der Verschiebung betroffen ist. Demnach verhindere die globale Krise, dass man den Spielern die Launch Erfahrung bieten könne, die sie verdienen würden.

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Derzeit seien keine weiteren Verspätungen anzukündigen, heißt es weiter. Man werde die Community aber weiterhin auf dem aktuellen Stand halten.

Naughty Dog zeigt sich betroffen

Nicht nur Sony äußerte sich zu der nicht sonderlich erfreulichen Meldung. Auch Entwickler Naughty Dog verfasste ein längeres Statement. Darin heißt es, dass die Tatsache die Entwickler genauso enttäusche, wie die Spieler selbst. Weiter heißt es, dass man mit der eigentlichen Entwicklung des Spiels fast fertig sei und nur noch letzte Bugs behebe.

Die Schwierigkeit, die die Verschiebung notwendig macht, sei in erster Linie logistischer Natur. Man wolle erreichen, dass alle Spieler nahezu zeitgleich anfangen können TLOU Part 2 zu spielen. Man hoffe selbst, dass die Verschiebung nicht zu lange Zeit in Anspruch nehme und der logistische Rahmen schon bald geschaffen werden könne. Dennoch sei es die beste und fairste Entscheidung für alle Spieler.

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