Die Akademie des eSport-Bund Deutschlands (ESBD) startet in den kommenden Wochen ihr neues C-Lizenz-Ausbildungsprogramm für Trainer*innen im E-Sport, informiert der Verband in einer aktuellen Pressemitteilung. Die ersten Blockveranstaltungen finden im Juli sowohl online als auch vor Ort unter strenger Einhaltung der Hygieneauflagen statt.

Der Verband bietet mit der C-Lizenz angehenden Trainer*innen eine wissenschaftliche fundierte Qualifikation an, die deutschlandweit einzigartig ist. Eine C-Lizenz hat bislang im traditionellen Sport Anwendung gefunden und bildet die erste Ebene einer professionellen Ausbildung für Trainer*innen, gefolgt von B- und A-Lizenz.

Experten berufen sich auf Erkenntnisse

In 125 Lerneinheiten, verteilt auf drei online- und drei Präsenzmodule, vermitteln Expert*innen aus dem E-Sport Lehrinhalte, die auf trainingswissenschaftlichen, pädagogischen und psychologischen Erkenntnissen beruhen, erklären die Verantwortlichen weiter.

Markus Möckel, Leiter der ESBD-Akademie, betont:

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„Ich freue mich, dass wir unser Ausbildungsangebot um die C-Lizenz erweitern, bei dessen Entwicklung sich zahlreiche kluge Köpfe aus der nationalen E-Sport Branche, der Wissenschaft und dem Sport eingebracht haben. Gemeinsam bringen wir eine nachhaltige Qualifikation auf den Weg, die sowohl Trainer*innen als auch den Teams zugutekommt.“

Ende des zweiten Quartals dieses Jahres veröffentlicht der ESBD mit dem Nomos Verlag außerdem das neue Standardwerk „E-Sport Training – Lehrbuch für Trainerinnen und Trainer“. Der Sammelband liefert viele verschiedene Einblicke in die praktische Welt des E-Sport-Trainings und dient auch als Grundlage der C-Lizenz.

Daniel Luther, Präsident des ESBD, ergänzt:

„Die Professionalisierung des E-Sports gemeinsam mit dem E-Sport voranzutreiben, ist eine Kernaufgabe des ESBD. Mit der neuen C-Lizenz für den E-Sport haben wir den nächsten wichtigen Schritt gemacht. Von hier aus gehen wir weiter voran.“