Nicht nur im Rahmen der DreamHack in Leipzig gab es am vergangenen Wochenende jede Menge spannende E-Sport Action zu sehen. Auch abseits der Messehallen, der Uniliga, des ESBD Vereinspokals und der DreamLeague wurde kompetitiv gespielt. So fanden in Husum die ersten offiziellen FIFA Landesmeisterschaften statt.

Unser freier Autor Timo Schöber hatte die Gelegenheit live vor Ort mit dabei zu sein. Er berichtet von seinen Erfahrungen aus erster Hand.

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FIFA Landesmeisterschaft – Ganz offiziell

Ich hatte am gestrigen Sonntag, 26. Januar 2020, das Vergnügen ausgiebig die offizielle Schleswig-Holsteinische Landesmeisterschaft in der Fußballsimulation FIFA begleiten zu dürfen. Das Ganze fand auf dem Gelände der Messe Husum statt.

Events in Husum haben aus meiner Sicht immer ein besonderes Flair. Einen gelungenen Spagat aus Großevent und familiärer Atmosphäre. In Husum versteht man es den Charme Nordfrieslands, bestehend aus einer gewissen Gelassenheit und Lebensfreude, angemessen auch in größere Veranstaltungen zu transferieren. Das war bei der Landesmeisterschaft nicht anders. Ein Familien-Happening, bei dem ein sehr heterogenes Bild bei Zuschauern, Fans und Teilnehmern vorhanden gewesen ist.

Bei der gestrigen Veranstaltung handelte es sich um die Finalrunde der Landesmeisterschaft. Die Qualifikationsrunden hatten am 12. Januar 2020 und 19. Januar 2020 online stattgefunden. Die besten 64 Spieler sind im Anschluss am gestrigen Sonntag dann zusammengekommen, um den offiziellen Landesmeister zu ermitteln.

Ein positives Fazit

Offiziell? Richtig! Das komplette Turnier wurde von der Messe Husum & Congress gemeinsam mit dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband ausgetragen. Es handelt sich also um einem vom Verband anerkannten Landesmeistertitel. Das ist in dieser Form einmalig in Deutschland.

„Mit der Nordish Gaming Convention (NGC) und der heutigen Landesmeisterschaft hat Husum bewiesen, dass die kleine Stadt an der Nordsee auf die eSports-Landkarte Deutschlands gehört. Ich hoffe, dass in der großartigen Location und mit der guten Organisation vor Ort noch viele weitere eSports-Events stattfinden werden“, schlussfolgert Timo abschließend die Eindrücke seines Besuchs.


Neben den Spielen auf dem virtuellen Rasen konnten Besucher sich auch an einer anderen Art des elektronischen Ballsports ausprobieren. Die Rede ist von „Rocket League“, einem Spiel, in dem die Spieler die Kontrolle über ein ferngesteuertes und mit Boost betriebenes Auto übernehmen und damit einen großen Ball in das gegnerische Tor befördern müssen.

Ein idealer Titel insbesondere auch für E-Sport-Interessenten, -Einsteiger und Verfechter gewaltfreier Alternativen der virtuellen Sportarten. Hier gilt die Definition „Easy to learn, hard [almost impossible] to master“.

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