Der Traditionsclub FC St. Pauli erweitert das eigene Engagement im E-Sport. Diese Meldung veröffentlicht der Verein am heutigen Freitag. Gemeinsam mit der im E-Sport erfahrenen Organisation MTW wird künftig ein League of Legends Team auf die Beine gestellt. Schon im anstehenden Winter-Split soll das Team unter dem Namen MTW St. Pauli in der Prime League antreten.

Martin Drust, Geschäftsleiter Marketing bei St. Pauli, erklärt den Schritt:

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„Wir haben uns in unserem ersten eFootball-Jahr im Gaming-Bereich etabliert und viel positive Resonanz erfahren. Darauf aufbauend wollen wir nun tiefer in den E-Sport einsteigen. Wie überall versuchen wir auch hier, Menschen von der Wertegemeinschaft des FC St. Pauli zu erzählen und sie dafür zu begeistern. E-Sport ist für uns ein wichtiger Wachstumsmarkt. Wie schon beim eFootball steigen wir jedoch nicht mit professionellen Spielern ein. Vielmehr liegt der Fokus erneut auf regionalen Talenten, die durch eine enge Zusammenarbeit mit MTW gescoutet und gefördert werden.“

Sowohl für den FCSP als auch für MTW sei der regionale Bezug sehr wichtig und die Zusammenarbeit für die beiden ‚Hamburger Originale‘ daher ein logischer Schritt, heißt es dazu in der offiziellen Ankündigung weiterhin.

Regionalität und Spaß im Vordergrund

Julia Wilner, COO von MateCrate/MTW, erklärt:

„Die Partnerschaft mit dem FC St. Pauli ist eine Win-Win-Situation. MTW unterstützt den FC St. Pauli bei seiner Weiterentwicklung im Esport und wir profitieren von der Authentizität und Strahlkraft des Vereins. Inhaltlich liegt uns besonders die Förderung des Grassroots-Esports am Herzen. Darum suchen wir für das LoL-Team in Hamburg und Umgebung nach talentierten Spieler*innen.“

Derzeit bestehe das MTW St. Pauli Team aus fünf talentierten Nachwuchsspielern, die in der kommenden Saison vorerst um den Klassenerhalt in der 2. Division der Prime League kämpfen sollen. Schon in der Winterpause aber soll das Lineup um fünf weitere Spieler und Spielerinnen aus der Region aufgenommen werden.

Im Vordergrund soll allerdings weiterhin der Spaß stehen. Für Mädchen und Jungs gleichermaßen, betonen die Verantwortlichen in der Mitteilung.

Martin Drust dazu:

„Mädchen und junge Frauen sind im Esport leider immer noch kaum sichtbar. Das wollen wir bei uns weiter thematisieren.“

Dem Verein sei es außerdem wichtig, ausschließlich auf „unbedenkliche“ Titel zu setzen. Die Wahl fiel demnach aufgrund der Empfehlung der Hamburger Sportjugend auf League of Legends.


Über League of Legends

LoL – DAS MOBA neben Dota 2. Weltweit kämpfen Millionen von Spielern in League of Legends täglich darum besser zu werden und in den Ranglisten ganz nach oben zu kommen. Der Titel des Entwicklers Riot Games ist seit Jahren fester Bestandteil der globalen E-Sport Szene. Ligen wie die LEC und LCS oder die jährlich ausgetragene World Championship bieten enorme Preisgelder und werden unter höchst professionellen Bedingungen veranstaltet.

Zuletzt bekam ganz spezifisch die D-A-CH Region mit der Prime League ein neues kompetitives Ligenformat, welches schon in seiner ersten Saison als stärkster nationaler Wettbewerb überhaupt gesehen wird.

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