VALORANT bekommt sein erstes offiziell von Riot Games organisiertes E-Sport-Turnier namens „First Strike“! Das geht aus einer Ankündigung in der aktuellen Folge des Entwicklertagebuchs hervor. In der Videoreihe sprechen verschiedene Verantwortliche aus den Reihen der VALORANT Macher über die Zukunft des frischen und kompetitiven First-Person-Shooters.

Demnach sollen Amateure und etablierte Teams aus Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und weiteren Ländern die Gelegenheit bekommen, um den Titel des VALORANT Champions zu spielen. Dafür gebe es ab Oktober über globale und leistungsbasierte Qualifikationsrunden die Möglichkeit, sich für das „First Strike“-Turnier zu qualifizieren.

Anzeige

E-Sport Ausbau auf LoL-Dimensionen geplant

Das Turnier, welches im Dezember sein großes Finale bekommen soll, sei erst der Anfang des offiziellen Riot Games VALORANT E-Sports. Man wolle, dass das Spiel jenes wird, welches das Genre FPS in seiner Generation im E-Sport definiert. In der Zukunft soll, um dieses Ziel zu erreichen, maßgeblich in mehrere Faktoren investiert werden.

Beispielsweise soll die Übertragungskapazität deutlich verbessert werden, um das Zuschauererlebnis auf Weltklasse Niveau zu heben – wie wir es eben schon von League of Legends kennen. Denn der VALORANT E-Sport soll, so das offizielle Ziel, auf die Dimensionen von League of Legends ausgeweitet werden. Dazu sollen auch neue und innovative Methoden führen, die das Interesse der Spieler langfristig schüren. So erklären es Whalen Rozelle und John Needham, ihres Zeichens Senior Director of Global Esports und Global Head of Esports bei Riot Games.

Man wolle die internen Teams erweitern und sich mit führenden Experten zusammentun, um VALORANT zu DEM nächsten großen E-Sport zu machen. Wir sind gespannt.

Whalen ‚Magus‘ Rozelle erklärt in der offiziellen Ankündigung:

„Seit der Veröffentlichung von VALORANT saugen wir jegliche E-Sport-Erwartungen und -Hoffnungen von Spielern wie dir förmlich auf. Sowohl dank der Ignition Series als auch dank Hunderten von kleineren Turnieren haben wir wertvolle Erkenntnisse von den Turnierveranstaltern und Fans bekommen, die in unsere Pläne für First Strike mit eingeflossen sind.“

Er ergänzt:

„Unsere oberste Priorität ist und bleibt die kompetitive Integrität. Innerhalb der letzten sechs Monate haben wir eng mit dem Anti-Cheat-Team von VALORANT zusammengearbeitet, um verdächtiges Verhalten zu identifizieren, zu überprüfen und zu unterbinden. Natürlich werden wir damit auch im Rahmen der Qualifikationsrunden und Finals weitermachen.“

Weiterhin seien Eindrücke und Feedback wie präferierte Formate, Match-Rhythmen, Zeitplanung und Features von den Fans gewünscht werden, um den E-Sport möglichst zeitnah voran zu bringen. Deshalb habe auch das Beobachter-Feature Priorität bekommen, welches für das Turnier zur Verfügung stehen wird.

Das VALORANT-Turnier „First Strike“


Über VALORANT

VALORANT ist der neue First Person Shooter aus dem Hause Riot Games. Die Macher des berühmten League of Legends erweitern ihr Games Portfolio in mehreren Genres. Das ehemals „Project A“ genannte Spiel ist ein kompetitiver und im 5 gegen 5 gespielter FPS, der am 2. Juni 2020 erschienen ist. Das Gameplay lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Valves Counter-Strike: Global Offensive und Blizzards Overwatch bezeichnen. Auch Anlehnungen an Ubisofts Tom Clancy’s Rainbow Six Siege sind erkennbar.

Riot Games legt in Valorant extrem viel Wert auf einen guten Netcode, stabile Server und ein ausgereiftes Anti-Cheat System, um das Spielerlebnis so fair wie irgendwie möglich zu gestalten. Auch auf älteren Computern gibt VALORANT eine gute Figur ab.

Anzeige