Fortnite

Epic Games hat mit Fortnite das Battle Royale Genre im Jahr 2017 massentauglich gemacht. Anders kann und sollte man es nicht sagen. Aufbauend auf dem PUBG Hype nutzten die Entwickler die Gunst der Stunde, um den Überlebenskampf von 100 Spielern nicht nur erwachsenem Publikum nahezubringen, sondern auch für Kinder und jugendlich attraktiv zu gestalten.

Der Fortnite Hype sucht bis heute seinesgleichen und mündete in der Fortnite Weltmeisterschaft des Jahres 2019. Dort wurden an die Teilnehmer in Summ 40 Millionen US-Dollar an Preisgeldern ausgeschüttet. Der viel umjubelte Sieger der “Solos” und damit Gewinner von drei Millionen US-Dollar für sich allein hieß Kyle ‘Bugha’ Giersdorf und war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 16 Jahre alt.

Fortnite legte im Battle Royale Genre einen Raketenstart hin und erfreut sich bis heute enormer Beliebtheit. Durch das Free to Play Modell und die vielen Plattformen, auf denen Fortnite verfügbar ist, ist der Einstieg sehr einfach und die Zugänglichkeit extrem hoch. Bunte Grafik und viele Effekte locken Zuschauer und Spieler gleichermaßen an. Weiterhin schaffte es die hinter dem Spiel steckende Marketing-Abteilung in der Vergangenheit immer wieder, durch gelungene PR-Stunts wie beispielsweise das “Schwarze Loch” im Oktober 2019 äußerst viel Aufmerksamkeit und Reichweite auf das Spiel zu lenken.

Doch es gibt auch viel Kritik am Fortnite-Modell. Denn die vielen und stetig in ihrer Anzahl wachsenden Mikrotransaktionen, die virtuelle Währung, in die echtes Geld umgetauscht werden kann und die – so beschuldigen Epic Games mehrere Akteure – absichtliche Verschleierung der abgerufenen Preise für Ingame Gegenstände sind nicht allzu gern gesehen.

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