Es ist wieder so weit: Die alljährliche Jagd nach den perfekten Weihnachtsgeschenken hat begonnen. Digitale Spiele stehen dabei weit oben auf der Wunschliste von Kindern und Jugendlichen und die Auswahl scheint endlos, erklärt die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in einer aktuellen Pressemitteilung. Damit der spielerischen Weihnachtszeit nichts im Wege steht, hat die USK fünf Tipps veröffentlicht, die Eltern und Interessierte bei der Auswahl von geeigneten Spielen unterstützen.

Darin werden Fragen beantwortet wie: Wie wähle ich das richtige Spiel aus? Was gibt es dabei zu beachten? Welche Tools und Einstellungen können helfen, das Spielverhalten zu regeln?

Elisabeth Secker, Geschäftsführerin der USK sagt:

„Digitale Spiele sind ein wichtiger Bestandteil der Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen. Damit ein verantwortungsvoller Umgang gelingt, rät die USK dazu, altersgerechte Spiele oder Apps gemeinsam mit den Kindern auszusuchen. Die Alterskennzeichen der USK sind eine wichtige Orientierung bei der Frage, ob das Spiel für eine Altersgruppe beeinträchtigend sein kann. Darüber hinaus sollten Eltern auch auf Funktionalitäten wie Kauf- oder Kommunikationsmöglichkeiten achten und mit ihren Kindern Vereinbarungen diesbezüglich treffen. Hinweise dazu werden auf Grundlage des neuen Jugendschutzgesetzes bald umfassend eingeführt. Wir möchten Eltern dafür sensibilisieren, die Spielekonsolen und Geräte für ihre Kinder altersgerecht einzustellen, um ihnen eine sichere Teilhabe zu ermöglichen.“

5 Tipps zum Umgang mit Games

Die fünf wertvollen Tipps zum Umgang mit Games lest ihr in voller Länge auf der offiziellen Homepage der USK. Eine kurze Zusammenfassung haben wir aber auch hier für euch:

  1. Wissen, was gespielt wird – Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Spieletypen, Plattformen und die aktuell beliebten Spiele und erfahren Sie, wodurch die Faszination der einzelnen Genres entsteht.
  2. Auf USK-Alterskennzeichen achten – Die Alterskennzeichen der USK sind ein Anhaltspunkt, der Eltern bei einer Einschätzung helfen soll – sie dienen vor allem dazu, ungeeignete Apps und Spiele mit beeinträchtigenden Inhalten direkt zu erkennen.
  3. Zusatzfunktionen im Spiel: Nutzen Sie technische Jugendschutzeinstellungen – Viele Geräte und Konsolen bieten Einstellungsmöglichkeiten, um Kosten zu beschränken. Gerade bei jüngeren Kindern ist es empfehlenswert, gemeinsam einen Spielzugang anzulegen.
  4. Mit Spielen lernen: Suchen Sie nach Informationen zu pädagogisch wertvollen Spielen – Eltern, die nach pädagogischen Beurteilungen zu digitalen Spielen suchen, werden unter anderem beim vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Spieleratgeber-NRW fündig.
  5. Gemeinsam spielen und darüber sprechen – Ganz allgemein gilt: Spielen Sie das Spiel anfänglich gemeinsam und bleiben Sie darüber im Gespräch.

Wir empfehlen euch trotz dieser Kurzzusammenfassung, unbedingt die Tipps in voller Länge anzusehen und sich an diesen zu orientieren. So können Videospiele eine echte Bereicherung in gleich mehreren Bereichen des Lebens bieten, statt ein Stör- und/oder Stressfaktor zu sein.

Noch mehr praktische Tipps und Ratschläge zum generellen Umgang mit Spielen, zur Auswahl geeigneter Angebote sowie technischen Schutzmaßnahmen finden sich im Elternratgeber für Computerspiele, den die USK gemeinsam mit der Stiftung Digitale Spielekultur veröffentlicht hat. Hier werden zentrale Fragen und Problemstellungen aus dem Erziehungsalltag aufgegriffen. Der Ratgeber steht auf der USK-Webseite zum kostenfreien Download zur Verfügung.


Über die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist eine freiwillige Einrichtung der Games-Branche. Sie ist zuständig für die Prüfung zur Alterseinstufung von digitalen Spielen in Deutschland. Die USK ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz des Bundes als auch unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder als zuständige Selbstkontrolle anerkannt. Im klassischen USK-Prüfverfahren nach dem Jugendschutzgesetz erteilen staatliche Vertreter auf Empfehlung von unabhängigen Jugendschutzsachverständigen die Alterskennzeichen.

Darüber hinaus vergibt die USK ihre Alterskennzeichen auch innerhalb des internationalen IARC-Systems für Online-Spiele und Apps. Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und besonders eng zu kooperieren. Die USK wird von einem Beirat beraten, der u. a. die USK-Grundsätze und die Leitkriterien für die Prüfungen festlegt.