Valve möchte anscheinend wirklich dagegen vorgehen, dass Nutzer und Nutzerinnen von Steam sich über den Gebrauch von VPN Services günstiger als angedacht Spiele zulegen können. Bisher war es mit dem ein oder anderen Kniff möglich, über Ländereinstellung im Account und die Nutzung eines VPN, welches vorgaukelt, dass ihr in einem ganz anderen Land sitzen würdet, sehr günstig Spiele über die im dortigen Markt ausgeschriebenen Preise in anderen Währungen zu beziehen.

Dass das nicht im Interesse von Valve liegt und teils sogar gegen geltendes Recht verstößt, müssen wir nicht näher erläutern. Dennoch ergreift der Konzern hinter der noch immer marktführenden Games-Plattform Steam nun selbst weitere Initiative. Seit einigen Tagen ist es nur noch alle drei Monate möglich, die Ländereinstellung im eigenen Steam Account zu wechseln.

Weitere Maßnahme soll Wirkung zeigen

Festgestellt hat diese Änderung die Plattform Steam Database (@SteamDB auf Twitter). Im zugehörigen Tweet heißt es, dass Valve ein Limit eingeführt hat, welches die Möglichkeiten zum Wechsel des Landes, welches ihr im Steam Account angeben könnt, beschränkt. Käufe im Steam Store können demnach mit einer Zahlungsmethode aus eurer aktuell angegebenen Region abgeschlossen werden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Valve eine Beschränkung eingeführt, die es schwieriger gestalten sollte diese Lücke im System der Steam Kaufabwicklungen zu schließen, in dem ihr eine lokale Zahlungsmethode verwenden musstet. Grundsätzlich lassen sich über diverse Analysen und Statistiken große Unterschiede in den Preisstrukturen des Steam Stores festhalten, je nachdem, wo auf dem Planeten ihr euch befindet.

So sind Spiele in Mitteleuropa, Nordamerika und Australien mit Abstand am teuersten. Viel günstiger lässt sich im Vergleich in weiten Teilen Russlands, osteuropäischen Ländern und auch in weiten Teilen Südamerikas einkaufen. Dies hängt natürlich auch mit dortigen Lebensstandards, Lebenshaltungskosten, Einkommensstrukturen und weiteren Faktoren zusammen.