Berlin. Am heutigen Montag, 9. September, startet im deutschen Bundestag die sogenannte Haushaltswoche. Konkret geht es natürlich auch um die geplanten Fördergelder für das kommende Kalenderjahr . Der – Verband der deutschen Games-Branche weist diesbezüglich in einer aktuellen Meldung noch einmal ausdrücklich auf die dringend benötigte Fortsetzung der Games- hin.

Bislang keine Mittel eingeplant

Zum Start der Debatten um den Bundeshaushalt im Deutschen Bundestag hat der mit Nachdruck nochmals auf die dringend benötigten Mittel für die Games- für und darüber hinaus hingewiesen. Im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt fehlten diese Mittel überraschend, obwohl die 2018 auf den Weg gebrachte Games- in Höhe von 50 Millionen Euro unter anderem aufgrund der noch ausstehenden EU-Notifizierung bislang noch nicht einmal zur Anwendung kommen konnte.

Für können die Fördermittel nur noch über das parlamentarische Verfahren eingebracht werden. Auf der gamescom Ende August gaben hierfür zahlreiche Spitzenpolitikerinnen und -politiker ihre Unterstützung bekannt. Unter anderem warben auch die Generalsekretäre von CDU und SPD, Paul Ziemiak und Lars Klingbeil, sowie der zuständige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Digitalstaatsministerin Dorothee Bär für Fördermittel für die Games-Branche im Bundeshaushalt und darüber hinaus.

„Jetzt gilt’s! Die große politische, parteiübergreifende Unterstützung für die Games- muss in den kommenden Wochen in konkretes politisches Handeln umgesetzt werden. braucht endlich eine planbare und langfristige Games-: Nur sie schafft konkurrenzfähige Wettbewerbsbedingungen für die vielen kreativen Games-Entwicklerinnen und -Entwickler in und wäre angesichts der sich eintrübenden Konjunktur ein wichtiger wirtschaftspolitischer Impuls für den gesamten Digitalstandort “, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des . „Auf der gamescom haben wir über die Parteigrenzen hinweg ausschließlich Unterstützung für die Fortsetzung der Games- gehört. Jetzt müssen den Worten auch Taten folgen.“

Wie notwendig die für die Spiele-Entwicklung in ist, zeigt die aktuelle Entwicklung: So fällt der Anteil deutscher Spiele-Produktionen auf dem Heimatmarkt seit Jahren, obwohl der Games-Markt stark wächst. Zuletzt blieben von 100 Euro, die für Computer- und Videospiele ausgegeben wurden, lediglich noch 4,30 Euro bei deutschen Entwicklern (wir berichteten).

Auch die Anzahl der Beschäftigten ist trotz des starken Marktwachstums weltweit und in gesunken: Aktuell gibt es 11.014 Beschäftigte bei Entwicklern und Publishern, das sind 5,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dabei könnte sich die für den Finanzminister sogar lohnen: So zeigt das Beispiel Frankreich, welche positiven Effekte eine Förderung auslöst. Eine Gesamtförderung von 50 Millionen Euro pro Jahr würde demnach in zu zusätzlichen Steuer- und Sozialabgaben von rund 90 Millionen Euro führen. Hinzu kommen zusätzliche Investitionen seitens der von rund 400 Millionen Euro.

Über den  – Verband der deutschen Games-Branche

Der Verband der deutschen Games-Branche. Die Mitglieder sind Entwickler, Publisher und viele weitere Akteure der Games-Branche wie eSports-Veranstalter, Bildungseinrichtungen und Dienstleister. Als Träger der gamescom verantwortet der  das weltgrößte Event für Computer- und Videospiele. „Wir sind zentraler Ansprechpartner für Medien,  und Gesellschaft und beantworten Fragen etwa zur Marktentwicklung, Spielekultur und Medienkompetenz. Unsere Mission ist es,  zum besten Games-Standort zu machen“, erklärt der Verband.

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