Das von Blizzard geplante Hearthstone Update am 5. Februar soll etliche Veränderungen an Karten beinhalten, um das Balancing im Spiel zu optimieren. Normalerweise würde man zur Erklärung jede Änderung einzeln besprechen. Das sei in diesem Fall jedoch nicht erforderlich, da die meisten Anpassungen den selben Hintergrundgedanken hätten, heißt es in der offiziellen Ankündigung.

Statement der Entwickler

„Wir finden, dass Hearthstone am meisten Spaß macht, wenn sich die Strategien im Spiel ständig weiterentwickeln. Wenn wir neue Karten veröffentlichen, möchten wir, dass Decks aus älteren Erweiterungen einige neue interessante Kniffe bekommen. Gleichzeitig sollten völlig neue Decktypen möglich sein, mit denen ihr herumexperimentieren könnt. Das ist unter anderem so schwer zu erreichen, weil Karten aus den Basis- und Klassikset gegen die meisten Decktypen so effizient sind. Deshalb bestimmen sie oft von Erweiterung zu Erweiterung und von Jahr zu Jahr, welche Decktypen gespielt werden.

Die Basis- und Klassiksets sollten idealerweise den Stil und die Mechaniken jeder Klasse verkörpern. Wie bereits erwähnt, können Karten aus diesen Sets problematisch werden, wenn sie alle anderen Strategien in den Schatten stellen. Das heißt nicht, dass alle Basis- und Klassikkarten wirkungslos sein sollten. Uns ist es im Gegenteil sehr wichtig, dass diese Sets eine große Anzahl an Karten beinhalten, die in verschiedensten Situationen oder Decktypen zum Einsatz kommen können“, so die Verantwortlichen weiterhin.

Änderungen in der Übersicht

Deshalb wolle man die im Folgenden aufgeführten Karten ändern, um zu vermeiden, dass sie ungeachtet der Meta oder anderer spielbarer Karten in den meisten Decks zu finden sind. Dies könne Spieler beim Deckbau einschränken und damit auch die Vielfalt der in Hearthstone gespielten Decks beschneiden. Blizzard wolle mit dem Update dafür sorgen, dass die entsprechenden Karten in Decks aufgenommen werden, die sich auf das wahre Potenzial dieser Karten konzentrieren.

Anzeige
  • Kaltblütigkeit (Schurke): Manakosten von 1 auf 2 erhöht
  • Flammenzungentotem (Schamane): Manakosten von 2 auf 3 erhöht
  • Gleichheit (Paladin): Manakosten von 2 auf 4 erhöht
  • Mal des Jägers (Jäger): Manakosten von 1 auf 2 erhöht
  • Zaubersmaragd (Jäger): Manakosten von 5 auf 6 erhöht

Der Zaubersmaragd ist die einzige Karte in diesem Update, die nicht aus dem Basis- oder Klassikset stammt. Indem man die Manakosten um eins erhöhe, sei die Karte nicht mehr so eine aggressive Tempooption in der frühen Spielphase, so die Entwickler. Stattdessen solle Zaubersmaragd jetzt eher im mittleren und späten Spielverlauf zum Einsatz kommen. Jäger sei derzeit eine sehr beliebte und mächtige Klasse, deren Vorherrschaft man mit dieser Änderung etwas einzudämmen versucht.

Mehr dazu:

Gratis Karte abstauben: Mondfest 2019 in Hearthstone

 

Anzeige