Es gibt Neuigkeiten rund um das Thema unserer „verschollenen“ Streaming-Superstars! In einem Interview mit „The Hollywood Reporter“ (kurz THR) erzählt Fortnite-Legende Tyler ‚Ninja‘ Blevins, dass er sich nicht nur eine Rückkehr in den Streaming-Markt sehr gut vorstellen kann. Momentan schaue er sich auch alle anderen Optionen an, die ihn in der Zukunft in seiner Karriere begleiten könnten.

Dazu gehört beispielsweise auch eine Karriere in Hollywood. Sowohl das Auftreten als Schauspieler sowie auch als Synchronsprecher könne er sich vorstellen. In Bezug auf Letzteres habe er sogar Comics im Blick. Generell schaue sich Ninja aktuell viele Drehbücher an, um für ihn passende Rollen zu finden. Dies sei nämlich eines der wenigen Dinge, die für eine Entscheidung in dieser Richtung essentiell seien: Eine Rolle, die Sinn ergibt.

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„Keine Eile“

Doch trotz der großen Ambitionen in der Film-Branche werden die unzähligen Ninja Fans ihren favorisierten Streamer auch wieder vor der Kamera sehen – die Frage ist nur wann. Auch das geht aus dem Gespräch hervor. Ninja habe sich gefreut, in seinem YouTube Stream im Juli „endlich wieder Zuschauer zu haben“. Zudem wolle er sein ganzes Leben lang Videospiele spielen.

Hetzen werde er sich allerdings nicht dabei, sein neues Zuhause im Streaming Bereich zu finden. Wenn er nicht den Deal bekomme den er suche, werde er ihn auch nicht annehmen. Dass sich Ninja nicht beeilen muss, dürfte jedem Leser klar sein, der die Berichterstattung der vergangenen Wochen und Monate verfolgt hat. Nach dem Ende von Microsofts Mixer, welches Ninja nach eigener Aussage wirklich groß und erfolgreich machen wollte und bei dem der weltweit bekannte Streamer zuletzt unter Vertrag stand, soll er die Summe für die gesamte Vertragslaufzeit ausbezahlt bekommen haben – trotz des frühzeitigen Endes der Partnerschaft. Glaubt man zuverlässigen Quellen, waren dies über 30 Millionen US Dollar.

Obwohl Ninja seinen größten Streaming-Erfolg hatte und Twitch-Rekorde brach, als er mit Drake gemeinsam Fortnite streamte, schwört er darauf, dass dies keine Promo-Aktion gewesen sei. Eine seiner größten Anliegen sei es nach wie vor, kein „Sellout-Streamer“ zu werden. Wenn er mit jemandem nicht arbeiten oder spielen wolle, dann werde er dies auch weiterhin nicht tun. Alle Freiheiten zu dieser Verhaltensweise hat er – auch dank der Entwicklung seines eigenen Brands, welches – so heißt es ebenfalls im THR Beitrag – unter normalen Konditionen monatlich ohne Probleme die eine Million Dollar Umsatz überschreitet.

Alle Möglichkeiten sind offen

Ninja möchte seine Zeit künftig aufteilen. Das Streaming aufzugeben scheint momentan keine Option, eine Entscheidung bezüglich der Plattform steht noch aus. Welche Rolle(n) er künftig in großen Filmproduktionen übernehmen wird, steht größtenteils ebenfalls noch in den Sternen. Erscheinen sollte er bereits, so heißt im THR Beitrag, im Film „Jumanji: The Next Level“, der 2019 veröffentlicht worden ist. Die entsprechende Szene schaffte es allerdings letztendlich nicht in die Finale Fassung.

Schon im vergangenen Jahr tauchte Ninja kurz in der amerikanischen Sendung „The Masked Singer“ auf, musste allerdings bereits am ersten Abend der Show die „Heimreise“ antreten. Einen kleinen Teaser zur geplanten Filmkarriere gibt es dann aber doch: So könne man den erfolgreichen Streamer, der auch für blaue Haare, seinen Namen und sein Stirnband berühmt ist, im kommenden Film von Ryan Reynolds sehen. Dieser hört auf den Namen „Free Guy“ und soll – nach aktuellem Stand – am 11. Dezember 2020 veröffentlicht werden.

Was meint ihr? Kann Ninja auch in Hollywood große Erfolge feiern?
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