Nordrhein-Westfahlen. Die Fraktionen von und im Landtag Nordrhein-Westfahlen haben am 11. September 2018 den Antrag „Nordrhein-Westfalen zum Games-Standort Nummer 1 machen“ gestellt. Zu diesem Antrag hat nun der – Verband der deutschen Games-Branche e.V. anlässlich der Anhörung des Ausschusses für Kultur und Medien im Landtag am gestrigen 7. eine Stellungnahme abgegeben.

Der Games-Standort Nordrhein-Westfalen

Über die zahlreichen Initiativen zur Stärkung der Branche insgesamt und des Games-Standortes in habe man sich seitens des sehr gefreut, heißt es in der zugehörigen Äußerung. sei für die deutsche und weltweite Games-Branche ein sehr wichtiger Event-Standort: Mit der gamescom, dessen Mitveranstalter und ideeller Träger der – Verband der deutschen Games-Branche ist, findet seit zehn Jahren das weltgrößte Games-Event in Köln statt. In sind bereits einige Entwicklerstudios und Publisher beheimatet. Außerdem sei das Bundesland wichtiger Ausbildungsstandort für spezifische Games-Berufe. In Deutschland ist damit vergleichsweise gut aufgestellt, darüber hinaus hat der Standort im internationalen Vergleich noch einiges Potenzial, so der weiter. Mit der Umsetzung der im Antrag beschriebenen Maßnahmen könne die Games-Branche in gestärkt und der verantwortungsvolle Einsatz von Games gefördert werden.

Games-Förderung in

Die Prototypen- und Projektförderung der Länder sind in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich stark ausgeprägt. ist zusammen mit Bayern und Berlin/Brandenburg eines der Bundesländer mit einer am stärksten ausgeprägten Games-Förderung. Die im Januar erfolgte Notifizierung der Förderrichtlinie in von der EU-Kommission, damit die Herstellung einzelner Projekte mit höheren Antragssummen unterstützt werden können, wäre ein enorm wichtiger Schritt gewesen, um Games-Projekte direkt in zu unterstützen.

Neben der Games-Förderung, die in bei der Film- und Medienstiftung angesiedelt ist, sollten auch andere bestehende Investitions- und Förderprogramme, die nicht direkt auf die Games-Branche zielen, so gestaltet werden, dass Vorhaben der Games-Branche daran partizipieren können. Denn in der Games-Branche werden Innovationen in Simulation, Künstliche Intelligenz oder Virtual Reality entwickelt, von denen auch andere Branchen und der Digitalisierungsfortschritt profitierten. Vom Land erwarte man deshalb, dass die Rahmenbedingungen der Games-Branche weiter verbessert werden, indem der Förderbedarf regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst wird.

Weitere Themen der Stellungnahme

Darüber hinaus geht der  – Verband der deutschen Games-Branche e.V. in seiner vollständigen Stellungnahme auf Ausbildung und Fachkräfte, Jugendschutz und Medienkompetenz, Games im Unterricht und den -Standort NRW ein. Diese kann HIER vollständig nachgelesen werden.

Über den game – Verband der deutschen Games-Branche

Der Verband der deutschen Games-Branche. Die Mitglieder sind Entwickler, Publisher und viele weitere Akteure der Games-Branche wie -Veranstalter, Bildungseinrichtungen und Dienstleister. Als Träger der gamescom verantwortet der  das weltgrößte Event für Computer- und Videospiele. „Wir sind zentraler Ansprechpartner für Medien, und Gesellschaft und beantworten Fragen etwa zur Marktentwicklung, Spielekultur und Medienkompetenz. Unsere Mission ist es, Deutschland zum besten Games-Standort zu machen“, erklärt der Verband.

Mehr dazu:

Nordrhein-Westfalen schafft neue Möglichkeiten der Games-Förderung

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Jonas Walter

Spielejournalist bei gaming-grounds.de
Jonas 'Syncerus' Walter ist seit 2010 im -Journalismus aktiv. Nach Beteiligungen an diversen Projekten im redaktionellen Bereich wie MaseTV, ESC Gaming oder Team Vertex ist Gaming-Grounds.de nun die erste eigene Konzeption.

Diese hat die Vision aktuell relevante Themen aus dem Gaming- und -Bereich aufzugreifen und für Videospielbegeisterte an einem Ort zu konzentrieren.
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