Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis wir „Police Simulator: Patrol Officers“ in dem ein oder anderen Stream auf Twitch.tv sehen werden. Entweder humoristisch aufbereitet oder ernsthaft getestet dürfte der Titel von Entwickler Aesir Interactive und Publisher astragon Entertainment auf dem ein oder anderen Kanal auftauchen.

Allzu lange dürfte es bis dahin auch nicht mehr dauern, denn noch im Frühling dieses Jahres ist der Early Access Start via Steam geplant, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung zum neuen Spiel. In diesem können sich Polizei-Fans in der fiktiven US-Metropole Brighton austoben und auf Streife gehen. Während Police Simulator: Patrol Officers zum Start des Early Access noch auf Singleplayer beschränkt sein wird, soll später auch ein Multiplayer-Modus folgen.

Zum Start der Early Access Phase wartet zudem der erste Stadtdistrikt „Melting Pot“ mit seinen insgesamt fünf Nachbarschaften Northpoint, Downtown, Alcombey, Chester und Beaufort Landing, die durch das Sammeln von Duty Stars und Shift Points nach und nach freigeschaltet werden können.

Inmitten einer abwechslungsreichen Stadtlandschaft, die dank einer komplexen Stadtsimulation Lebendigkeit und authentisches City-Flair ausstrahlt, dürfen sich Spielende im Startdistrikt Melting Pot direkt ihren ersten Aufgaben als neues Mitglied des Brighton Police Department widmen, erklärt astragon. Bei der Ausarbeitung dieser Tasks hätten Entwickler Aesir Interactive und Publisher astragon Entertainment großen Wert auf Detailtiefe gelegt, um den Arbeitsalltag der virtuellen Polizist:innen möglichst realistisch abzubilden.

Neue Szenen direkt aus dem Spiel

Zwei kurze Clips zum Umgang mit Parkverstößen und Geschwindigkeitsübertretungen sollen diese Detailtiefe heute näher beleuchten.

Polizei-Pflichten: Parkverstöße

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Vorsicht! Auch Raser werden natürlich verfolgt!

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Echte Polizeiarbeit – So unspektakulär sie manchmal auch sein mag

Beim Ahnden von Parkverstößen ist von den Spielenden ein gutes Augenmerk gefragt, denn sie müssen selbst anhand von Straßen- und Nummernschildern, Parkuhren, der Parkposition von Autos sowie der generellen Umgebung eines Fahrzeugs entscheiden, ob ein Knöllchen oder gar das Abschleppen eines Wagens angebracht ist. Das detaillierte Userinterface des Spiels gibt ihnen die Möglichkeit, den jeweiligen Parkverstoß genau zu beschreiben – und ein entsprechendes Ticket auszustellen: So können sie beispielsweise wählen, ob ein Auto zu weit vom Bordstein entfernt, fälschlicherweise auf dem Gehweg oder unerlaubt entgegen der Fahrtrichtung abgestellt wurde.

Hinzu kommen abgelaufene Nummernschilder, generelle oder zeitlich begrenzte Parkverbote, Parken in Taxiständen und auf Behindertenparkplätzen ohne entsprechenden Nachweis, abgelaufene Parkuhren, unzureichende Abstände zu Fußgängerüberwegen oder Behinderungen zum Beispiel durch das Blockieren eines Feuerhydranten. Bei letzterem sowie völlig wild auf Gehwegen und unerlaubt auf Grundstücken geparkten Autos kann dann auch der Einsatz eines Abschleppunternehmens gefragt sein. Eine Maßnahme, die, wie in Police Simulator: Patrol Officers allgemein üblich, jedoch immer verhältnismäßig und vor allem regelkonform eingesetzt werden sollte.

Neben Parkverstößen kommt es im Straßenverkehr von Brighton natürlich ebenfalls zu Geschwindigkeitsübertretungen. Auch hier können Spielende die jeweils gültigen Regeln während ihres Streifengangs an Straßenschildern ablesen. Kommt den Beamt:innen die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs suspekt vor, oder haben sie generell den Auftrag an einer bestimmten Stelle Geschwindigkeitsmessungen vorzunehmen, können sie ihre Radarpistole zum Einsatz bringen.

Sind sie, sobald freigeschaltet, mit dem Streifenwagen unterwegs, können sie die Geschwindigkeit eines voranfahrenden Fahrzeugs auch ermitteln, indem sie diesem über längere Zeit in gleichem Abstand folgen. Steht ein Verstoß fest, heißt es: „Rechts ranfahren, Fahrzeugschein und Papiere, bitte!“ Genau wie im echten Leben gibt es in Police Simulator: Patrol Officers übrigens Straßen, auf denen die Fahrenden besonders gerne Gas geben. Die Officers sollten sich also diese speziellen Punkte auf der Stadtkarte merken und ab und an gezielt vorbeischauen.

Police Simulator: Patrol Officers wird von Aesir Interactive in München entwickelt und durch eine Games-Förderung des FilmFernsehFonds Bayern unterstützt. Die weltweite Herausgabe übernimmt der deutsche Publisher astragon Entertainment.

Eckdaten zu Police Simulator: Patrol Officers

  • Plattform: PC
  • Engine: Unreal Engine 4
  • Release: Early Access im Frühling 2021 auf Steam
  • Mehrere Update-Phasen ab Release
  • Spielmodi: Zum Start Singleplayer, ein kooperativer Multiplayer folgt später
  • Preis: Einmalig 19,99 (UVP) – alle Inhalte der Update-Phasen sind bereits im Preis enthalten

Police Simulator: Patrol Officers auf Steam:

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