Ja, das aktuelle gratis Wochenende von PlayerUnknown’s Battlegrounds läuft schon seit zwei Tagen. Dennoch wollten wir uns die Gelegenheit an dieser Stelle nicht entgehen lassen, euch noch einmal darauf hinzuweisen, dass ihr den mittlerweile fast kultigen Battle Royale Hit noch bis zum kommenden Montag, 8. Juni 2020, 19 Uhr, kostenlos testen könnt.

Insbesondere das Zusammenspiel mit Freunden, die sich noch immer nicht dazu durchringen konnten in PUBG zu investieren, lässt sich in diesen Tagen besonders gut umsetzen. Als kleinen Bonus gibt es im gleichen Zeitraum auch 50 Prozent Rabatt auf den Kaufpreis, sodass ihr statt der üblichen 29,99 Euro nur 14,99 Euro bezahlt.

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Der Kampf gegen die Cheater

Bei Möglichkeiten wie diesen, bei denen kompetitive Spiele kostenlos und nahezu ohne Einschränkungen ausprobiert werden können, ist der Unkenruf nach einer „Prime Time für Cheater“ nie weit. Doch auch die PUBG Corp. weiß über die Risiken des Gratis-Angebots. So äußerten sich die Entwickler erst am gestrigen Freitag, 5. Juni 2020, in einem aktuellen Entwicklerbrief zu den Anti-Cheat-Maßnahmen im Spiel.

Dort betont man, dass man zwar mit einigen Cheatern auch in der mit Update 7.2 neu eingeführten Rangliste gerechnet, allerdings auch auf eine höhere Effizienz der SMS-Verifikation gehofft habe. Da diese Maßnahme allerdings nicht gereicht habe, spricht man von und über weitere Sicherheitsmaßnahmen, die „demnächst“ eingeführt werden sollen.

Diese werden wie folgt beschrieben:

  • Vorläufige, sofort wirksame Maßnahmen: Spieler sollen sofort aus laufenden Spielen entfernt werden, sofern sie einen Cheat benutzen; gekickte Spieler sollen künftig sofort gesperrt werden.
  • Analyse von Spielmustern: Maßnahme gegen unfaire Rangerhöhungen, schnellere Erkennung und automatische Sperre.
  • Mehr Personal für die Überwachung der Bestenlisten.
  • Ständige Überprüfung der höchstplatzierten Spieler und ggf. Prüfung der Spielergebnisse.
  • Gesperrte Spieler werden nicht mehr in der Bestenliste angezeigt.
  • Erweiterung des Überwachungsbereich für alle auffälligen Spieler.
  • Sperrung von Cheatern, deren analysierte Programme waffenbasierte Protokolle fälschen.
  • Erweiterung der Hardware-Sperren.
  • Mobiler Authenticator soll später in diesem Jahr eingeführt werden.

99 % automatisch – 1 % durch die Spieler:

Die Verantwortlichen bei der PUBG Corp. setzen sich als Ziel, dass 99 Prozent aller Betrugsversuche durch die automatischen Systeme erkannt, blockiert, verhindert und letztlich die Spieler hinter den Konten gesperrt werden. Das eine Prozent, welches es durch die Lücken der Systeme schafft, führe natürlich trotzdem zu einer schlechten Spielerfahrung.

Um auch diesen Cheatern zu begegnen, würden beispielsweise in Nordamerika und Europa Discord-Systeme aufgebaut, in denen Fälle gemeldet und identifiziert werden können. Die verwaltenden Community-Manager könnten im Anschluss die Betrüger sperren. Falls diese Maßnahmen noch immer nicht reichen sollten, will man künftig weitere Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören:

  • längere Sperrdauer für Wiederholungstäter
  • Anforderungserhöhung für den Ranglisten-Modus

Trotz allem sei man sich darüber bewusst, dass das Problem der Cheats solange nicht lösbar sein wird, wie mit der Erstellung dieser Geld verdient werden kann.

„Wir möchten dasselbe, was ihr wollt, eine faire und unterhaltsame Umgebung, in der ihr eure Fähigkeiten unter Beweis stellen und sehen könnt, wo euer ganz persönlicher Platz in der Geschichte der Battlegrounds ist.“ – Das PUBG-Anti-Cheat-Team

PUBG Free Weekend

Über PUBG

PlayerUnknown’s Battlegrounds (kurz: PUBG) gilt als einer der erfolgreichsten Battle Royale Titel. In diesem actiongeladenen Mehrspielertitel kämpfen in der Regel 100 Spieler alleine oder in Teams auf einer Karte ums Überleben. Angelehnt an das japanische Manga- und Filmvorbild „Battle Royale“ gilt PUBG als einer der populärsten Vertreter des Genres. PlayerUnknown’s Battlegrounds durchlief ab März 2017 die Steam-Early-Access-Phase und wurde im Dezember 2017 in der Version 1.0 veröffentlicht. Das Spiel ist zwischenzeitlich auf mehreren Plattformen erschienen (darunter: PC, XBOX One, PlayStation 4 und als PUBG Mobile für Smartphones).

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