Nachdem es zuletzt ruhig um Ubisofts Pilotprogramm und die geplante dritte Phase wurde, stehen die bereits im Februar 2020 angekündigten Neuerungen nun vor der Tür. Mit dem Programm arbeitet Ubisoft fortlaufend darauf hin, ein möglichst nachhaltiges Konzept für den professionellen E-Sport von Rainbow Six Siege zu schaffen. Das 2018 als Projekt zur Umsatzbeteiligung gestartete System erhält nun außerdem (gemäß jener Umsatzbeteiligung) den Namen “R6 Share”, womit der Start der dritten Phase und dessen neuer Struktur feierlich eingeweiht werden soll.

Diese neue Struktur zielt darauf ab, dass sowohl Teams als auch Spieler sich gleichermaßen unterstützt fühlen, wobei ein möglichst professionelles Umfeld für die Partnerorganisationen erreicht werden soll. Um die Teams, welche sich für das Programm bewarben, möglichst fair und neutral zu bewerten beziehungsweise eine solche Bewertung gewährleisten zu können, führte man den umfangreichen Auswahlprozess mit unabhängigen Parteien durch.

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Das Ergebnis: Die Unterstützung von 42 Organisationen weltweit, dessen Namen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden; die Unterstützung aller in den professionellen Ebenen der regionalen Ligen involvierten Organisationen; einer gewährleisteten Laufzeit von vier Jahren inklusive der damit verbundenen Möglichkeit des langfristigen Planens; die Einführung eines 3-stufigen Unterstützungssystems, um die Einnahmen und Anforderungen an die unterschiedlichen Voraussetzungen der Organisationen anpassen zu können und der Anerkennung der Unterstützung von Organisationen für den E-Sport von Rainbow Six Siege.

Letzteres bedeutet, dass Organisationen die zum Wachstum und Erfolg der Szene beitragen, mit einem fließenden, nicht auf Wettbewerb beruhendem Ranglistensystem, Leistungsanreizen und der Möglichkeit, auf eine neue Unterstützungsstufe aufsteigen zu können, belohnt werden.

Die Aufteilung des Ertrages

Da Ubisoft bereits im laufe des Septembers erste “R6 Share”-Gegenstände veröffentlicht, halten wir fest, wie das Geld, das ihr für den Kauf von Ingame-Inhalten eurer Lieblingsteams investiert, aufgeteilt wird und welchen Anteil die Organisationen erhalten. Dieser ausgezahlte Anteil beträgt nämlich bei weitem keine 100 Prozent. Von dem Verkauf aller R6 Share-Gegenstände sind lediglich 30 Prozent des Nettoertrages für die Organisationen bestimmt. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Die R6 Share-Gegenstände sind künftig nämlich in drei Kategorien unterteilt. Neben den bekannten Team-Gegenständen, gibt es nun erstmals auch Major- und Liga-Inhalte. So wird es beispielsweise zum Start von Operation Shadow Legacy ein neues Operator-Paket für das Six Major im November geben, von dessen Nettoertrag 30 Prozent in das Preisgeld des Majors fließen. Des Weiteren wird 30 Prozent des Nettoertrages aller verkauften Liga-Gegenstände, wobei noch unklar ist wie diese aussehen, zwischen den „R6 Share“-Organisationen der Stufen 1, 2 und 3 aufgeteilt.

Von den seit 2018 bekannten Team-Gegenständen, die stetig in neuen Variationen für verschiedene Operator etc. erscheinen, erhält die Organisation, dessen Gegenstand erworben wurde, 30 Prozent des Nettoertrages. Welche Teams Ubisoft und die unabhängigen Parteien für R6 Share auswählen, erfahren wir, inklusive genauerer Einzelheiten, wie eingangs erwähnt, zu einem späteren Zeitpunkt.


Über Rainbow Six Siege

Wer nicht auf schnelles, hektisches und teils chaotisches Gameplay steht, ist im Taktik-Shooter Tom Clancy’s Rainbow Six Siege genau richtig. Entwickler Ubisoft Montreal und Publisher Ubisoft bieten auf dem PC, der PlayStation 4 und Xbox One einen sehr balancierten und sich stetig weiterentwickelnden E-Sport-Titel mit einzigartigen Mechaniken an, der jährlich mit dem großen „Six Invitational“ seinen Höhepunkt findet.

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