Als erster Fußball-Bundesligist setzt sich der FC Schalke 04 für die League of Legends-Nachwuchsförderung ein. Das teilt der Verein in einer Mitteilung auf der offiziellen Vereinshomepage mit. Dazu gründen die Knappen ein eigenes League of Legends Academy Team, um vielversprechende Talente aus der Region fördern und ausbilden zu können. Der S04 festige damit seine Vorreiterrolle und halte auch im elektronischen Sport an den Werten fest, die der Traditionsverein seit Jahren lebt, so die Ankündigung weiter.

Weitere Veränderungen im Spielbetrieb

Mit der kommenden Saison wandelt Riot Games die European League of Legends Championship Series (EU LCS) zum Franchise und gibt dem Wettbewerb damit eine neue Identität: Zehn europäische Teams bilden die League of Legends European Championship (LEC). Darunter die Königsblauen, die sich als Vizemeister nicht nur mit einer überaus erfolgreichen Spielserie und einer umfangreichen Bewerbung empfohlen haben: Auch das nachhaltige Engagement der Knappen wäre honoriert worden.

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Neben ihrem Engagement in der LEC werden die Knappen künftig auch in der Premier Tour mit einem eigenen Team bestehend aus aussichtsreichen Nachwuchsspielern antreten. Die Möglichkeit regelmäßig vor den Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu spielen, ist ebenso ein Grund für diese Entscheidung wie der Wunsch, den Nachwuchs zu fördern.

Bedeutung der Nachwuchsförderung

Tim Reichert, Chief Gaming Officer der Knappen, unterstreicht die Bedeutung der Nachwuchsförderung: „Wir wollen die erfolgreiche Nachwuchsförderung der Knappenschmiede auf den Esport übertragen. Unser Ziel ist es, vielversprechende Talente zu fördern und sie zu entwickeln. Die Knappenschmiede steht seit Jahrzehnten für ihre herausragende Jugendarbeit. Daran wollen wir anknüpfen und zu einer Institution für die begabtesten Esport-Spieler Deutschlands werden.“

Verantwortung für die Nachwuchsförderung der Knappen übernimmt Maurice „Amazing“ Stückenschneider. Der ehemalige Jungler des FC Schalke 04 Esports stieß im Sommer zu den Königsblauen und erreichte mit ihnen das Finale der europäischen League of Legends-Meisterschaft in Madrid.

„Wir freuen uns darüber, dass Maurice gemeinsam mit uns den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen möchte. Sein Werdegang ist ein Beispiel für das nachhaltige Konzept, das wir auf Schalke verfolgen. Maurice ist ein verdienter Profi, der auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Ich bin davon überzeugt, dass junge Talente von seiner Erfahrung profitieren werden“, erklärt Tim Reichert.

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