Das zweite Set von Teamfight Tactics neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Bereits Mitte Januar hatte Riot Games in Verbindung mit der Umsetzung des Auto Chess Titels für Smartphones auch erste Teaser für das kommende dritte Set enthüllt. Schon nach dieser Ankündigung war klar, dass sich die Charaktere sehr im futuristischen Stil bewegen würden.

Wie ernst die Orientierung an Weltraum und Science Fiction allerdings auch im spielerischen Sinne gemeint war, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen. Jetzt, etwas über einen Monat später, wissen wir schon mehr. Denn in einem aktuellen Eintrag im Entwicklerblog erklären die Verantwortlichen erste Details zu Set 3 „Galaxies“.

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Umbruch im März

Schon im März soll es in Teamfight Tactics „Goodbye Rise of the Elements“ und „Welcome Galaxies“ heißen. Wenn „TFT: Galaxies“ an den Start geht, soll das neue Set sowohl neue Champions, als auch Klassen, Skins, Arenen, kleine Legenden sowie sogar eine komplett neue Spielmechanik geben.

Fangen wir mit dem an, was mit Rise of the Elements zusammen Teamfight Tactics verlassen wird. Das sind neben vielen Champions auch die Elementarfelder, die in jedem Spiel unterschiedliche Vorteile gewährten, wenn man Einheiten darauf platzierte. Zwar hätte das Prinzip, insbesondere in Kombination mit Qiyana, seinen Zweck erfüllt und eine Menge Abwechslung in die einzelnen Partien gebracht, optimal gestaltet waren sie aber noch nicht.

Dementsprechend wolle man aus dem Versuch lernen und für die Zukunft nützliche Schlüsse daraus ziehen. Vorerst würden die Felder mit dem Start von „Galaxies“ allerdings wieder verschwinden. Schon jetzt sei es durch den teils niedrigen Einfluss der Vorteile oft sinnvoll für eine bessere Positionierung der Einheiten Elementarfelder vollständig zu ignorieren. Dies sei einer der Punkte, der die Entwickler am meisten am Konzept störe.

Neue Spielmechanik: Galaxien

Ja, der Name der neuen Spielmechanik in „Galaxies“ ist „Galaxien“. Dass das nicht sonderlich kreativ ist, haben die Entwickler bereits selbst erkannt. Dennoch bildet der Name die Funktion gut ab. Denn neben TFT Spielen mit komplett normalem Regelwerk wird euch Set 3 ab und an in Spiele fremder Galaxien befördern, wo andere Regeln und Gesetze herrschen.

Zu Beginn soll es davon zwei unterschiedliche geben, die nach und nach um weitere Alternativen ergänzt werden sollen. Die erste vorgestellte Galaxie etwa lässt jeden Spieler mit zwei Ausführungen von „Neekos Hilfe“ starten. Wann und wie ihr die Gegenstände einsetzt, ist komplett euch überlassen. Somit ergeben sich schon von Spielbeginn an neue strategische Optionen.
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Die zweite bereits erwähnte Galaxie lässt euch hingegen in einem Karussell starten, welches nur mit Tier 4 Einheiten (lila) bestückt ist. Auch hier sollen wieder mehrere Möglichkeiten aufgetan werden. Baut ihr euer Setup rund um die frühe starke Einheit? Oder verkauft ihr diese direkt für mehr Zinsen oder Investitionen?

Bis zum Ende von Set 3 sollen diese Variationen der Spiele auf mehr als zehn verschiedene ausgeweitet werden. Nicht ausgeschlossen ist zudem, dass einige bereits im Laufe des Sets wieder aus dem Spiel entfernt werden. Riot Games probiert sich also weiter fleißig am Auto Battle Modus aus und lässt kaum etwas, wie es war. Weitere Informationen rund um die Details von Set 3 sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.

Über Teamfight Tactics

 ist die Auto Chess Variante von  und zeitgleich die einzige Ausführung, die in einem anderen Universum als die ursprüngliche Dota 2-Mod spielt. Ein Team aus anfangs rund 30 Riot Mitarbeitern hat sich für den Spielmodus begeistern können und schließlich das Projekt als dauerhaften Spielmodus umgesetzt, der über den normalen League of Legends Client verfügbar ist.

 setzt dabei auf einige deutliche und einige kleine Unterschiede, die den Modus deutlich von seinen Auto Battle Genre-Konkurrenten wie Dota Underlords oder Auto Chess abheben. Denn auch Valve und Epic Games sind mittlerweile auf den neuen Trend aufgesprungen.

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