Im März soll TfT für die allermeisten Spieler auf dem Handy verfügbar werden. Das teilte Entwickler Riot Games am späten Donnerstagabend auf der offiziellen League of Legends Homepage mit. Bereits früher sollen einige wenige Tester die Möglichkeit bekommen in einer geschlossenen Testphase Teamfight Tactics auf dem Handy auszuprobieren. Die Rede ist in der Ankündigung von dem Zeitraum der „kommenden Wochen“. Eine Handvoll Länder seien für die Closed Beta ausgewählt worden, ob Deutschland dabei ist, geht aus dem Beitrag leider nicht hervor.

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Im Laufe des geschlossenen Tests soll die Anzahl der eingeladenen Teilnehmer zudem etwas erhöht werden, bevor man im März erstmals „große Gruppen“ von Spielern Zugang gewähren wolle. Sofern die jetzt startende Testphase problemlos verlaufe, soll der vollständige Release im März erfolgen. Details zum Launch wolle man zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

Riot Games‘ Ansatz

In den meisten Ländern soll Teamfight Tactics ein Cross-Platform Spiel werden, welches geteilte Inventare, Fortschritte und Ränge ermöglicht. Demnach sei es besonders wichtig, dass sich TfT auf dem PC und den mobilen Endgeräten gleich anfühle. Zwar könne die Spielerfahrung als solches leicht variieren, einen Vorteil sollte die Wahl der Plattform allerdings keinesfalls mit sich bringen, so die Verantwortlichen von Riot Games weiter.

Teamfight Tactics solle sich intuitiv und vertraut anfühlen, wenn man zwischen den Plattformen wechsle. Es solle sich immer darum drehen, wann und wo die Spieler spielen wollen.

Features zum Launch

Um der Community direkt zum Mobile Release die bestmögliche Erfahrung bieten zu können, habe man sich dazu entschieden die Features Lobbies, Freunde, Einladungen als auch das Ranglistensystem von Beginn an verfügbar zu machen. Weitere Funktionen sollen stetig nach dem Release hinzukommen.

Im Kontext der Anpassungen für die mobile Version des Spiels habe man außerdem einige Veränderungen an der Spieloberfläche vorgenommen. Zwar wolle man bezogen auf die Ästhetik möglichst nah an der PC Version bleiben, während unwichtigere Aspekte etwas heruntergeschraubt werden.

02 Home Screen babt
Quelle: Riot Games

In-Game Items und Champion Shop

Um TfT mobile angenehmer in der Bedienung zu gestalten habe man sich dazu entschlossen ein dediziertes Panel für Gegenstände im Inventar der Spieler zu integrieren. Von dort sollen alle Items per Drag&Drop angesehen, ausgerüstet und kombiniert werden können.

Auch der Kauf von Champions läuft etwas anders ab. So kann der Shop aufgrund der Bildschirmgröße nicht permanent geöffnet sein, sondern lässt sich per Knopfdruck öffnen und schließen. Zu Beginn jeder Runde soll sich das Menü zum Kauf neuer Figuren automatisch öffnen und auf der oberen Bildschirmhälfte Platz finden. Dies diene dazu, dass während des Ein- und Verkaufens auch die Aufstellung noch problemlos angepasst werden kann.

03 TFT Mobile In Game babt
Quelle: Riot Games

Eingeschränkt wird hingegen die Kommunikationsmöglichkeit im Spiel. So werde es zwar möglich sein Emotes zu benutzen und zu tanzen, einen Chat werde es aber in der mobilen TfT Version nicht geben. Alle anderen Features sollen unverändert bleiben, heißt es abschließend.

Verfügbar sein wird TfT mobile zunächst nur für Handys mit den Betriebssystemen Android und iOS. Tablets sind zu Beginn ausgenommen, sollen aber „bald“ in der Liste der nutzbaren Endgeräte folgen. Man wolle auch auf den Tablets sicherstellen, dass die Spielerfahrung großartig ist, bevor man Teamfight Tactics auch dort freischalte.

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Wer sich noch nicht für die Testphase registriert hat, kann dies übrigens nach wie vor unter folgenden Links tun:

Android

iOS

Über Teamfight Tactics

 ist die Auto Chess Variante von  und zeitgleich die einzige Ausführung, die in einem anderen Universum als die ursprüngliche Dota 2-Mod spielt. Ein Team aus anfangs rund 30 Riot Mitarbeitern hat sich für den Spielmodus begeistern können und schließlich das Projekt als dauerhaften Spielmodus umgesetzt, der über den normalen League of Legends Client verfügbar ist.

 setzt dabei auf einige deutliche und einige kleine Unterschiede, die den Modus deutlich von seinen Auto Battle Genre-Konkurrenten wie Dota Underlords oder Auto Chess abheben. Denn auch Valve und Epic Games sind mittlerweile auf den neuen Trend aufgesprungen.

 

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