Das offizielle Ende des ersten Akts in VALORANT steht kurz bevor. Deshalb haben sich die Verantwortlichen bei Riot Games dazu entschlossen, einige der Pläne für den bevorstehenden Start des zweiten Akts mit der Community zu teilen. Dabei kommen sowohl die neuen Features als auch die Änderungen am gewerteten Modus zur Sprache.

Wir haben die wesentlichen Änderungen für euch zusammengefasst und verraten euch, worauf ihr euch im zweiten VALORANT Akt einstellen könnt. Direkt zu Beginn erwähnen die Entwickler, dass ein System entstehen soll, welches „Wachstum und Engagement über die „Spitze“ der obersten Ränge hinaus fördert“ – mehr dazu später.

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Update für den Ranked-Modus

Riot Games möchte euch zum Abschluss der Akte ausschließlich an die guten Zeiten der vergangenen zwei Monate erinnern. Deshalb sollen künftig für den sogenannten „Akt-Rang“, auf den zurückgeblickt werden kann, nur die besten neun Siege sowie die Gesamtzahl der erfolgreich bestrittenen Partien berücksichtigt werden.

Der Akt-Rang soll im Anschluss an das Ende eines Aktes auf dem eigenen Spielerbanner sichtbar platziert werden. Zudem kann der Rang über den Spielverlauf nachgeschlagen werden. Das Symbol des erreichten Rangs wird umgeben von einem Rahmen, der sich wiederum an der Anzahl der gesammelten Siege orientiert – je mehr erfolgreich beendete Partien, desto detaillierter die Umrahmung.

Quelle: Riot Games
Quelle: Riot Games

In der oben zu sehenden Grafik ist ein Beispiel für eins der erklärten Symbole zu sehen. So füllt sich der Akt-Rang mit Dreiecken, die für jeweils einen Sieg im Ranked stehen. Jedes Dreieck steht dabei farblich für den Rang, mit dem die jeweilige Partie begonnen worden ist. Die niedrigeren Siege werden im Anschluss langfristig durch neuere und höhere Siege ersetzt.

Der Rand ändert sich indes, wenn ihr folgende Schwellenwerte erreicht: 9, 25, 50, 75 und schließlich 100. Match-Verläufe können befreundete Spieler ab Akt 2 auch gegenseitig in ihren Profilen nachschlagen.

Das Rang-Abzeichen

Im Spielverlauf einzusehen, könnt ihr stets nachverfolgen, wie ihr euch im aktuellen Akt schlagt. Euer Akt-Rang-Abzeichen zeigt euch die besten neun Siege im gewerteten Modus. In jedem Rang müsst ihr euer Können unter Beweis stellen, um diesen als Akt-Rang zu manifestieren. Hier wird ein ähnliches Prinzip Anwendung finden, wie wir es bereits seit längerer Zeit beispielsweise aus Rocket League kennen. Einen Rang einmal kurz zu erreichen und direkt wieder abzusteigen reicht nicht aus, um die jeweiligen Belohnungen zu sichern.

Wer sich schon jetzt auf sein Abzeichen aus dem aktuell noch aktiven ersten Akt freut, der wird enttäuscht. Riot Games hat sich laut eigener Aussage dazu entschlossen, für den ersten Akt noch kein Abzeichen zu vergeben, da bisher nicht bekannt war, welche Herausforderungen und Belohnungen es in diesem Kontext geben wird. Ab Akt 2 geht es jedoch ohne Einschränkungen mit dem ausführlich erläuterten System los. Trotz des fehlenden Akt 1 Abzeichens soll der bisherige Rang-Fortschritt im Verlauf einsehbar werden.

Quelle: Riot Games
Quelle: Riot Games

Das Ende von Akten

Auch zum grundlegend geplanten Vorgehen, wie es im Regelfall am Ende eines Aktes in VALORANT angewandt werden soll, hat Riot Games ein paar Details genannt. So wolle man sich zwischen den „Spielzeiten“ nicht nur neuen Inhalten widmen, sondern auch das Balancing optimieren. Neueinsteiger und Rückkehrer sollen dabei gleichermaßen bedacht werden.

Wenn ein Akt endet, geschehen folgende Dinge:

  • Akt-Rang wird gespeichert und im Verlauf archiviert.
  • Abgekürzte Platzierungsmatches (drei statt fünf); Orientierung an MMR des vergangenen Akts.
  • Rang soll „vorsichtige Platzierung“ sein (Leistung zählt in den ersten Spielen mehr).
  • Placement Matches zählen nicht für Akt-Rang.

Abschließend betont Senior Producer Ian ‚Brighteyz‘ Fielding, dass man mit Hochdruck an der Transparenz und Klarheit der Änderungen am Matchmaking-Rang arbeite und vor allem an einigen Problemen dran sei, die besonders Spieler mit hohem Rang betreffen.

Über VALORANT

VALORANT ist der neue First Person Shooter aus dem Hause Riot Games. Die Macher des berühmten League of Legends erweitern ihr Games Portfolio in mehreren Genres. Das ehemals „Project A“ genannte Spiel ist ein kompetitiver und im 5 gegen 5 gespielter FPS, der am 2. Juni 2020 erschienen ist. Das Gameplay lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Valves Counter-Strike: Global Offensive und Blizzards Overwatch bezeichnen. Auch Anlehnungen an Ubisofts Tom Clancy’s Rainbow Six Siege sind erkennbar.

Riot Games legt in Valorant extrem viel Wert auf einen guten Netcode, stabile Server und ein ausgereiftes Anti-Cheat System, um das Spielerlebnis so fair wie irgendwie möglich zu gestalten. Auch auf älteren Computern soll VALORANT eine gute Figur abgeben.

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