Nachdem sich die Verantwortlichen hinter dem neuen Call of Duty Battle Royale Modus „Warzone“ bereits Ende März erstmals zur Thematik der Bekämpfung von Betrügern im Spiel äußerten, aktualisierte das dahinter stehende Team kürzlich noch einmal die eigene Stellungnahme, wie man aktuell und künftig gegen Cheater vorgehen will. Diese seien in Call of Duty: Warzone ausdrücklich nicht Willkommen. In Spielen gebe es keinen Platz zum Cheaten. Soweit erstmal wenig überraschend.

Spannender wird die Ankündigung anschließend, denn Activision und Infinity Ward erklären die eigenen Vorstellungen und Pläne auch ganz konkret. Demnach habe man bereits jetzt, im Zeitraum von der Veröffentlichung am 10. März bis heute, 10. April, über 50.000 Konten auf der ganzen Welt permanent gesperrt, um die Fairness und Gleichberechtigung im Multiplayer Shooter möglichst hoch zu halten.

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Der Plan gegen die Cheater

Hinzu kommen im Kampf gegen Cheater und dessen Anbieter diverse Programme, die die Verantwortlichen wie folgt formulieren:

  • Unsere Sicherheitsteams überwachen das Spiel rund um die Uhr, um Daten zu untersuchen und mögliche Verstöße zu identifizieren.

  • Die Teams sehen sich alle potentiellen Cheats und Hacks an, inklusive der Untersuchung möglicher Ziel-Bots, Wallhacks und mehr.

  • Wir arbeiten daran, unser System im Spiel zum Melden möglicher Cheats zu verbessern. Es werden aktuell Pläne umgesetzt, das Interface für das nahtlose Melden zu optimieren.

  • Alle Meldungen, die wir im Spiel erhalten, werden analysiert und basierend auf Schlüsseldaten gefiltert.

  • Sobald unsere Untersuchungen abgeschlossen sind, arbeiten wir so schnell wie möglich an der eventuellen Sperrung.

Künftig wolle man zudem in regelmäßigen Abständen verkünden, wie viele weitere Accounts man neu gesperrt habe. Dennoch sei man sich darüber im Klaren, dass es kein einfach Weg sei gegen Cheater vorzugehen und nicht eine klare Lösung zum Ziel gebe. Es sei ein Kampf rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche. Diesem nehme man sich an und würde alles dafür tun, das erklärte Ziel zu erreichen den Spielern ein unterhaltsames und faires Spielerlebnis zu bieten.

Weitere Infos gibt es in den Online-Sicherheitsrichtlinien, weitere Updates sollen schon bald veröffentlicht werden.

Über Call of Duty: Warzone

Der kostenlose Battle Royale Standalone Modus des aktuellen Call of Duty Ablegers „Modern Warfare“ ist eingeschlagen wie eine Bombe. Bereits in den ersten zehn Tagen nach Release verzeichneten Activision und Infinity Ward 30 Millionen aktive Spieler auf den Servern. Auf der riesigen Karte „Verdansk“ tummeln sich bis zu 150 Spieler zeitgleich und kämpfen um das Überleben.

Warzone macht dabei viele Dinge besser als andere Battle Royale Titel und insbesondere als der Battle Royale Modus des vergangenen Call of Duty Teils „Black Ops 4“. „Blackout“ sorgte zwar auch für Aufsehen, konnte die Begeisterung vieler Spieler aber nicht lange halten. Ein ganz anderer Trend ist aktuell bei „Warzone“ zu verzeichnen.

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