„Zähme eine wild gewordene Welt!“ – Mit diesem Slogan enthüllte EA vor einer Woche das große Projekt „WILD HEARTS“, welches bereits am 17. Februar 2023 veröffentlicht werden soll. Das angekündigte „Jagd-Spiel“, welches von Omega Force entwickelt wurde, entpuppt sich als episches Fantasy-Abenteuer, welches sichtlich vom feudalen Japan inspiriert ist.

Wenig verwunderlich, steckt Omega Force doch auch hinter der bekannten DYNASTY WARRIORS-Reihe. Seit der neuesten Veröffentlichung eines siebenminütigen Gameplay-Trailers wissen wir nun aber auch, wie viel Fortnite tatsächlich im neuen EA-Game steckt. Der Vergleich zum Battle Royale von Epic Games kam sofort auf, nachdem im Enthüllungs-Trailer von WILD HEARTS aus dem Nichts erschaffene Strukturen aufgetaucht waren, die der gespielte Charakter sowohl zur Fortbewegung, als auch aktiv im Kampf nutzte.

Kein Battle Royale, aber …

WILD HEARTS soll eine „einzigartige Interpretation des Jagd-Genres“ werden und wird dies wohl auch schaffen. Wahlweise könnt ihr euch den gigantischen Kreaturen, die es zu erledigen gilt, alleine stellen oder euch über den nahtlosen Koop-Modus bis zu zwei befreundete Kämpfende mit in die Gruppe holen.

Neben den Fortnite-Anleihen, die wir gleich noch näher spezifizieren werden, gibt uns der Trailer sowohl Souls-Like-Impressionen als auch kleine Ghost of Tsushima Flashbacks. Klar, für letzteren Part ist vor allem das malerische, japanische Setting verantwortlich. In WILD HEARTS bewegen wir uns fast immer im Grünen, von Wiese bis Bambuswald ist alles mit dabei. Das bringt ordentlich Stimmung und Atmosphäre mit, selbst beim Schauen des Trailers und ersten Gameplays.

„Uralte Technologie“

Selbstverständlich ist WILD HEARTS alles, aber kein Battle Royale. Daher kommt auch der Fortnite-Vergleich nicht. Vielmehr mag es den ein oder anderen stutzen lassen, wenn der gespielte Charakter plötzlich eine Seilrutsche, ein Trampolin oder gar ein Katapult aus Holz aus der Tasche holt und in Sekundenschnelle auf dem Schlachtfeld vor sich zusammenzimmert.

Sogar eine Schutzwand kommt im Gameplay-Video zum Einsatz; spätestens hier schreit alles nach den Fortnite-Türmchen, die sowohl Schutz bieten als auch dazu verwendet werden, den sogenannten „Highground“ im Kampf zu erlangen. Doch keine Angst: Eine so große Bedeutung wie in Fortnite hat das „Bauen“ in WILD HEARTS wohl eher nicht. So müsst ihr nicht manuell Einzelteile gezielt aneinander setzen, sondern stellt lediglich per Klick ein nützliches Tool in die Spielwelt, welches euch in unterschiedlichen Situationen weiterhelfen kann. Sei es, um schnell von einem Punkt zum anderen zu gelangen, oder eben auf Augenhöhe mit einem fünf Meter hohen Eber zu gelangen.

Begründet wird die Verwendung der Pop-up-Gadgets mit uralter Technologie, die den Jagenden an die Hand gegeben wird, um die riesigen Bestien, Kemono genannt, in der Welt von Azuma bezwingen zu können.

WILD HEARTS | 7 Minuten Gameplay

Im sieben Minuten langen Gameplay Video seht ihr selbst, ob WILD HEARTS etwas für euch ist, wenn es am 17. Februar 2023 für PlayStation, Xbox und auf dem PC erscheint.