Wie die schwedische Embracer Group am heutigen Mittwoch bekannt gab, hat man den Entwickler 4A Games vollständig übernommen. Damit gehören die Macher der Metro Reihe und den zugehörigen Spielen Metro 2033 (2010), Metro: Last Light (2013) und Metro Exodus (2019) offiziell einem neuen Eigentümer. Dieser steht ebenfalls hinter den bekannten Publishern THQ Nordic, Saber Interactive oder Deep Silver.

Doch was bedeutet dies für das erfolgreiche Franchise, welches die Fans in den vergangenen Jahren immer wieder auf spannende Singleplayer-Abenteuer mit Kampagnenfokus schickte? Wie Embracer in der heutigen Ankündigung mitteilt, übernehme man mit dem Kauf auch die über 150 Mitarbeiter in den beiden Standorten in Malta und der Ukraine. Das Team habe vor allem im Genre First-Person-Shooter (FPS) jede Menge Reputation.

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Matt Karch, CEO von Saber Interactive, betont, dass man mit 4A Games eines der besten Indie-Studios der gesamten Industrie hätte an Bord holen können, welches Potential und Kapazitäten hat, an einem weiteren und noch nicht näher angekündigten AAA-Projekt zu arbeiten. Zudem analysiere man intern den Wert der bestehenden und möglich künftigen IPs des Entwicklers.

Was bedeutet das für Metro?

Im Kontext der Übernahme spricht Dean Sharpe, CEO bei 4A Games, auch über die legendäre Metro-Reihe. Demnach seien die Embracer Group und Saber Interactive die perfekten Partner für 4A Games, um die nächste Phase des Wachstums einzuleiten. Gemeinsam wolle man das Metro Franchise weiter ausbauen und den Fans eine „Multiplayer Erfahrung“ bieten.

Genauere Details nennt er dazu jedoch noch nicht. Wir wissen lediglich, dass der Mutliplayer-Aspekt im nächsten Metro im Mittelpunkt stehen wird. Ob wir künftig kooperativ durch die verstrahlten Gebiete ziehen und gemeinsam eine Geschichte erleben werden oder ob sogar PvP eine große und zentrale Rolle einnimmt, bleibt abzuwarten.

Einer der spannendsten angesprochenen Punkte der Verantwortlichen bleibt das „noch ambitioniertere AAA-Projekt“, an dem 4A Games künftig arbeiten und in der nahen Zukunft aufbauen will.

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