Am gestrigen Donnerstag hat Blizzard Community Manager ‚Taepsilum‘ im offiziellen Blizzard Community Forum einen neuen Bluepost veröffentlicht. In diesem geht er – passend zum näher rückenden Classic WoW Release – etwas genauer auf die geplante Serverstruktur für Europa ein. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass es komplett neue Servernamen geben werde, um keine Verwirrung mit aktuell vorhandenen oder ehemaligen Retail Servern aufkommen zu lassen.

Was ist neu?

Neu bekannt geworden ist durch den gestern veröffentlichten Beitrag, dass es definitiv einige Realms geben wird, die sowohl PvP, PvE als auch Rollenspiel in den Fokus rücken werden. Das war im Vorfeld bereits so vermutet worden. Nun steht auch offiziell fest, dass jeder Spielertyp Server für seinen Spielstil bekommen wird.

Das gilt allerdings nicht für Landessprachen. Denn im Bluepost schreibt ‚Taepsilum‘ ebenfalls, dass es geplant sei die Realms nicht und einzelne Sprachen zu unterteilen. Das ist ein großer Unterschied zum damaligen Vanilla WoW. Die Maßnahme habe laut Blizzard positive und negative Aspekte, doch alles in allem denke man, dass dies der beste „Startpunkt“ für WoW Classic ist.

Die einzige Ausnahme werde für die russische Sprache gemacht, heißt es weiterhin. Diese Unterteilung sei aufgrund der Abhängigkeit der Sprache zum kyrillischen Alphabet umgesetzt worden. Aus technischer Sicht bedeute dies, dass die russischen Spieler ebenfalls einen eigenen Client erhalten werden, ähnlich wie es bereits in der ersten Erweiterung „The Burning Crusade“ der Fall war.

Insgesamt denke man bei Blizzard, dass diese Maßnahme der gemeinsamen europäischen Server dazu führe, dass Spieler mehr Freiheiten hätten sich in der Spielwelt dorthin zu bewegen, wohin sie wollen. Auch Gilden und Mitspieler zu finden, die möglichst ähnliche Interessen verfolgten, sei so einfacher.

„Der beste Startpunkt“

Achtet man auf die genaue Wortwahl des Community Managers wird man bemerken, dass er im Kontext der europäischen und englischsprachigen Server von einem „Startpunkt“ schreibt. Denkbar ist es also durchaus – natürlich auch abhängig vom WoW Classic Erfolg der ersten Monate – dass eine weitere Unterteilung der Realms in nationale Sprachen im Nachhinein folgen könnte.

Betrachtet man die Ungewissheit, wie viele Spieler Classic auch über wenige Monate hinweg aktiv spielen werden, ist Blizzards Schritt zum aktuellen Zeitpunkt verständlich. So geht der WoW Publisher direkt Problemen wie Geisterservern aus dem Weg. In etwas über zwei Monaten, ab dem 27. August 2019, dürfen sich alle Fans noch einmal von Vorne in das große Abenteuer Azeroth stürzen.

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