Magdeburg. Mit der „City Fight – offline edition“ etabliert der Magdeburg eSports e.V. ein neues Format, das eSport mit klassischem Sport verbindet. Bei dem Turnier der Vereine treten die Teams virtuell im Spiel „League of Legends“ an. Analog wird um den Sieg in einem Hallenfußballturnier gespielt.

Die Teams müssen also nicht nur Taktik und Teamwork am PC beweisen, sondern auch ihre Kondition unter Beweis stellen, berichtet die aktuelle Pressemitteilung der Veranstalter.

Martin Müller, Vorsitzender von Deutschlands größtem eSport-Verein, sagt:

„Wir wollen mit dem Turnier eSports Vereinen aus Saschen-Anhalt und Deutschland die Möglichkeit bieten, sich im Wettkampf zu messen und damit auch die Vernetzung fördern. Mit der Verbindung zum klassischen Sport sprechen wir zudem Sportvereine an, die über den Aufbau einer eSports-Abteilung nachdenken und sich ausprobieren wollen.“

Als Vizepräsident des ESBD – eSport Bund Deutschland liegt ihm besonders der Breitensport am Herzen, dem mit solchen Formaten eine Plattform gegeben werden soll. Am 19. und 20. Oktober wird das Turnier in den Räumlichkeiten der regiocom SE in Magdeburg ausgetragen.

Sandra Kilian vom Mitveranstalter MDKK ergänzt:

„Wir freuen uns sehr, dass regiocom ihre Räumlichkeiten für das Turnier zur Verfügung stellt.“

Die MDKK – Mitteldeutsche Kommunikations- und Kongressgesellschaft setzt sich für die Etablierung von eSport in Sachsen-Anhalt ein.

Erstes eSport Event mit öffentlichen Mitteln

regiocom als einer der führenden Dienstleister für IT- Prozesse steht eSports sehr offen gegenüber und wird neben dem Austragungsort auch selbst ein Team für das Event stellen. Möglich wird das Turnier aber erst durch die vom Land Sachsen-Anhalt bereit gestellten Mittel.

„Ein kleiner, aber wichtiger Schritt zur Förderung von eSport im Land, der zeigt, dass die Chancen und Potentiale im eSport erkannt werden“, erklärt Martin Müller.

Die Mittel kommen aus dem Ministerium für Inneres und Sport, weshalb auch die Verbindung zum klassischen Sport keine unwesentliche Rolle spielt.

„Im Vordergrund steht vor allem aber der Spaß. Wenn wir nebenbei noch mit Klischees wie übergewichtige Gamer aufräumen können, umso besser.“

Zum Turnier werden Teams unter anderem aus Berlin, Leipzig, Burgdorf und Magdeburg erwartet. Die Veranstalter halten jedoch noch eine Wildcard bereit, für Vereine, die ein Team (mind. 5, max. 8 Spieler) für das Spiel LoL und für Hallenfußball stellen wollen. Interessierte kontaktieren den Verein unter info@magdeburgesports.de.

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