CROWZ: Squad-Shooter startet Early Access – So wird gespielt

Mit CROWZ arbeitet Entwickler ROYALCROW aktuell an einem neuen Multiplayer-Shooter in modernem Setting. Das Spiel ist am heutigen 29. März in den Early Access gegangen und ist free-to-play. Als angeheuerter Soldat tretet ihr in diesem Squad-basiertem Spiel an, um Missionen zu erfüllen oder große Kämpfe zwischen den Fraktionen auszutragen.

Die Mechanik mischt verschiedene Aspekte von Battlefield, PUBG oder Call of Duty Warzone. So hantiert ihr mit modernem Kriegsgerät, besteigt Jeeps, Panzer und andere Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft und sorgt für ordentlich feurige Zerstörung. Es gibt grundsätzlich zwei Spielmodi: Squad Operation oder Blood Zone.

Die Backstory

Die Backstory ist relativ schnell zusammengefasst: Eines Tages fallen unzählige Meteoriten. Sie beinhalten eine seltene Ressource Namens Q-On. So entfacht ein großer Konfilkt, da verschiedene Seiten versuchen, an das kostbare Gut zu gelangen. Dafür engagieren die verschiedenen Nationen Söldner, welche landläufig als CROWZ bekannt werden.

CROWZ Gameplay-Trailer:

Squad Operation

Die Squad Operation ist einer der beiden Haupt-Spielmodi. Er beginnt mit einer Loadout Phase, in der die Ausrüstung eingestellt werden kann. Verfügbar ist eine Standard-Ausrüstung aus primärer und sekundärer Waffe. Weitere Ausrüstung muss im späteren Spielverlauf auf dem Boden gesammelt werden. Die Farbe der verteilten Waffen gibt Aufschluss darüber, wie hochwertig diese sind. Wie viel man tragen kann, hängt von der Rucksackgröße ab. Größere Modelle lassen sich ebenfalls auf der Map finden. Neben losen Ausrüstungsgegenständen gibt es noch Waffenkisten, die ebenfalls farblich markiert sind und verschieden gute Ausrüstungsgegenstände enthalten.

Neben üblichen Ausrüstungsgegenständen wie Granaten und aufstellbare Schutzschilden gibt es auch spezielle ausführbare Manöver. Der Luftschlag lässt beispielsweise einen Bombenteppich auf die Gegner niederprasseln.

Man tritt in zufällig zusammengestellten Teams aus vier Spielern gegeneinander an. Es ist auch möglich ein Squad mit Freunden zu bilden.

Das Team wird per Helikopter an einem Ort auf der Map abgesetzt. Der Anflug erinnert ziemlich an PUBG oder andere Battle Royale-Titel. So seht ihr die Flugbahn des Helikopters auf der Karte und könnt dann am gewünschten Ort abspringen und mit dem Fallschirm landen. Idealerweise markiert man sich und seinen Teammates vorher den gewünschten Landungsort.

Ziel ist es, die sogenannten Q-On zu sammeln, die über die Karte verteilt sind. Diese kommen entweder als solider Tank daher oder als Gaswolke, die erst mit einem Extractor aufgenommen werden muss. Dieses dreibeinige Gerät muss ebenfalls erst auf der Karte gefunden werden. Es dauert eine Weile, bis der Extractor das Q-On aufgesammelt hat. Diese Methode bringt zwar mehr Inhalte, die Sammler sind allerdings von allen Spielern nutzbar – man muss sie also verteidigen. Wem das zu aufwendig ist, der kann auch Spieler ausschalten, die bereits Q-On bei sich tragen. So gelangt man auch an die wertvolle Fracht.

Q-Ons dienen auch als Währung. So kann man damit Unterstützung anfordern wie Ausrüstung, Fahrzeuge oder eine Helikopter-Evakuierung.

Andere Squads sind allerdings nicht die einzige Bedrohung. So fallen auch Meteoriten vom Himmel, die ganze Zonen in giftiges Gas tauchen. Dessen Auswirkung kann zwar mit einer Gasmaske kurzzeitig reduziert werden, die man bei sich trägt und aufsetzen kann, man sollte aber lieber schleunigst versuchen, aus dem giftigen Dunst zu entkommen.

Eine andere Möglichkeit, das Gas zu überleben, ist der Zeta Virus. Diese sogenannte Einhorn Droge (Unicorn Drug) ist eines der seltensten Items auf der Map. Wer es findet, kann sich einen gehörigen Vorteil verschaffen. Wer bereits den Zeta Virus in sich trägt, erscheint als infizierter Mutant erneut auf der Karte, wenn er getötet wurde. Dies verschafft eine unmenschliche Geschwindigkeit und Stärke (diese macht sich unter anderem in erhöhter Sprungkraft bemerkbar). Um zu überleben, müssen sich die Infizierten kontinuierlich mit Bio-Energie versorgen. Diese bekommen sie durch Nahkampfangriffe auf andere Söldner oder durch Absorption von Q-Ons. Werden Infizierte getötet, explodieren sie und verursachen Schaden in einem bestimmten Radius.

Wenn ein Team es schafft, 100.000 Q-Ons zu sammeln, dann kann es einen Evac Helikopter rufen. Dieser fliegt direkt zum Ort, an dem die Anforderung abgesendet wurde – er braucht allerdings ein paar Minuten. Zu allem Überfluss werden alle Teams über den geplanten Extraktionspunkt informiert. Dies sorgt für ein hitziges Endgame, denn der Hubschrauber kann auch von anderen Squads genutzt werden, um vom Schlachtfeld zu entkommen.

Blood Zone

Im Blood Zone Modus treten zwei große Fraktionen gegeneinander an. Es gilt, möglichst viele Missionen zu erfüllen und Q-Ons zu sammeln. Stirbt man, spawnt man nach kurzer Zeit erneut. Es gibt dabei kein Nachschub-Limit. Für die Erfüllung von Missionen müssen verschiedene Objectives eingenommen werden. Dabei können nicht alle Objekte direkt zum Start erobert werden. Es gibt verschiedene Missionen, die sequentiell aufgebaut sind. Hierbei erobert man Objekte Schritt für Schritt.

Wenn ein Objekt eingenommen wurde, muss dieses gegen den Gegner verteidigt werden. Nach einer bestimmten Zeit werden auch die sequentiellen, die sogenannten Circle Objectives, freigegeben und können einzeln und sofort erobert werden. Sollte der Unterschied zwischen den Teams zu groß werden, kann das benachteiligte Team seine Respawn-Zonen frei wählen.

Fahrzeuge spielen eine besondere taktische Rolle auf dem Schlachtfeld. Sie können nicht durch Handfeuerwaffen zerstört werden. Um sie außer Gefecht zu setzen, müssen Granaten, Haftbomben oder Raketenwerfer genutzt werden. Die notwendige Ausrüstung erscheint sporadisch auf der Karte.

Für das Besiegen von Feinden und das Einnehmen von Objekten erhalten die Spieler Medaillen. Mit anderen Aktionen kann man Geld verdienen, welches in jeder einzelnen Session genutzt werden kann, um zwischen verschiedenen zusätzlichen Skills zu wählen. Verfügbar sind beispielsweise eine Morphium-Box zum Heilen, UAVs, um Gegner aufzudecken, ein mobiler Respawn-Punkt oder ein A10 Bomber-Angriff. Auch Artilleriefeuer kann angefordert werden, welches den Druck auf eine Zone für längere Zeit erhöht. Als besondere Ausrüstung können mit Geld auch Panzer, Helikopter und Javelin Rocket Launcher angefordert werden.

CROWZ Screenshots:

Erste Eindrücke

CROWZ bietet viel Action und moderne Grafik. Das merkt man auch an den Hardwareanforderungen. So empfehlen die Entwickler auch eine Nvidia-Karte der 30er-Serie. Wie die ersten Rezensionen auf Steam zeigen, scheint das Spiel sogar sehr Hardware-hungrig zu sein. Dies lässt auf eine noch mangelnde Optimierung schließen, die die Entwickler noch in den Griff kriegen müssen, wenn das Spiel in der breiten Masse ankommen soll. Auf dem Papier klingen die Features ziemlich gut, die das Gameplay zu bieten hat. Wie es sich mit dem Balancing der vielen Mechaniken verhält, wird sich aber erst in den kommenden Tagen zeigen müssen. Da es sich allerdings um ein F2P-Titel handelt, kann man sich am besten selbst einen Blick über die Performance machen.

Das Spiel findet ihr auf Steam, hier: CROWZ

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Alexander Panknin
Alexander Pankninhttps://www.gaming-grounds.de/
1985 geboren. Mit Doom, Quake und SNES aufgewachsen. War selbst in der Indiegames-Szene aktiv und schreibt nun auf gaming-grounds.de über seine große Leidenschaft: Videospiele.
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