Im neuesten Update für Counter-Strike: Global Offensive hat Valve abermals eine Änderung am kompetitiven Mappool vorgenommen. Das geht aus den aktuellen Patchnotes hervor. Demnach ist die Karte „Ruby“ überarbeitet worden und übernimmt die Position von „Zoo“.

Bereits Ende März war Bewegung in die Map Auswahl der kompetitiven Counter-Strike Szene gekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte man sich seitens der Verantwortlichen dazu entschieden „Cache“ aus dem Mappool zu entfernen und die Lücke durch eine überarbeitete Version von „Vertigo“ an dessen Stelle zu setzen. Diese Entscheidung wurde in der Community heiß diskutiert und nicht von allen Spielern gut geheißen.

Was ändert sich?

Wie bereits bei „Vertigo“ werden auch bei „Ruby“ einige Anpassungen vorgenommen, um die Qualität der Karte zu verbessern. So wurden Details hinzugefügt, kleinere allgemeine Änderungen vorgenommen und Kontraste deutlich verstärkt. Zudem wurde ein entscheidender Fehler auf der Karte behoben, der zuvor dafür gesorgt hatte, dass unter gewissen Umständen die Straßenbahn auf „Ruby“ zu einem durchsichtigen Objekt wurde. Dies sei seit dem vergangenen Update aber nicht mehr möglich.

Ein weiteres Update im Matchmaking von CS:GO sogt nun außerdem dafür, dass es für das Ausnutzen der Kick-Funktion in erheblichem Maße nur noch ein Level an Bestrafung gibt. Vorher war dies gestaffelt, ist mit dem neuen Patch nun aber auf einen einzelnen und festgelegten „Matchmaking-Cooldown“ reduziert worden. Kommt dies Spielern nun entgegen, die gerne mal mehrere Spieler pro Partie aus dem Match werfen möchten? Wir werden sehen.

Weitere Neuerungen

Valve hat sich weiterhin kleineren Dingen im aktuellen Patch angenommen. So gäbe es einen optimierten Map Ladeprozess, indem man „ambient lighting data“ nun auch in neu gestalteten Karten nutze. Spieler, die gerne die Sounds Parameter des Spiels verändert haben, um gewisse Geräusche deutlich laute im Spiel hören zu können, müssen sich von dieser Möglichkeit verabschieden. Die Entwickler-Befehle zur Veränderung der Soundeffekte wurden entfernt.

Auch am „Battle Royale Modus“ von Counter-Strike: Global Offensive „Danger Zone“ haben die Entwickler erneut geschraubt. So kostet der Störsender in dem Modus ab sofort nur noch 1.250 US Dollar, das Sichtfenster des ballistischen Schildes wurde ein wenig verkleinert. Zudem Starten Spieler während der Warmup-Phase mit Fallschirmen aus einer größeren Höhe und Tipps zur Verfügbarkeit des Kaufmenüs werden, ebenfalls während des Warmups, nicht mehr angezeigt.

Über Counter-Strike: Global Offensive

Counter-Strike bietet als einer der konstantesten kompetitiven Shooter auch mit Global Offensive wieder einen der relevanten eSport Titel im Genre. Mit etlichen Ligen und Mega-Events begeistert Valve erneut die gesamte Shooter Szene und erfreut sich nach wie vor einer riesigen Community. CS:GO ist auch nach Jahren noch ein solider Standard in den eSports.

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