Nachdem wir euch bereits gestern den ersten Teil unserer ehrlichen und spoilerfreien Cyberpunk 2077 Review präsentierten, geht es am heutigen Samstag, 23. Januar 2021, mit Teil 2 weiter. Ein paar offene Punkte gibt es noch anzusprechen und zu klären, bevor wir schlussendlich im Fazit münden.

Wie bereits angekündigt stellen wir uns direkt am Anfang des zweiten Teils unserer großen Cyberpunk 2077 Review die Frage, ob Cyberpunk 2077 in der PC-Fassung genießbar ist. Hierbei ist natürlich wichtig, dass die verwendete Hardware mindestens den nachlesbaren Mindestanforderungen entspricht.


Falls ihr Teil 1 noch nicht gelesen habt, solltet ihr dies nachholen, bevor es an dieser Stelle weitergeht:

Das Gesamtwerk Cyberpunk 2077: Ein ausführliches Review (Teil 1)

Anzeige


Ist Cyberpunk 2077 auf dem PC genießbar?

Man kann Cyberpunk 2077 natürlich auch versuchen zu spielen, wenn diese nicht oder nicht vollständig erreicht werden, aber wir gehen in unserer Beurteilung von besagtem Minimum aus und würden den soeben erwähnten Versuch auch nicht empfehlen.

In Bezug auf das Spielen von Cyberpunk 2077 auf dem PC ist der Tenor, trotz kleinerer aufgetretenen Bugs, dass es insgesamt gut läuft. Abstürze sind eine Seltenheit, kleinere Probleme patchte CDPR bereits, die wenigen Bugs selbst störten uns nicht und optisch gefiel das Spiel wiederum sehr.

Okay, wir konnten das Optimum (Grafik und Raytracing auf maximalen Einstellungen) genießen, doch auch auf niedrigeren Einstellungen sah es nach unserem Geschmack gut aus und lief zudem souverän. Ein ganz anderes Erlebnis ist es natürlich trotzdem mit aktiviertem Raytracing. Wenn das Leuchten der Reklametafeln oder die Lichter der Sirenen eines Polizeiwagens auf dem nassen Asphalt eine Spiegelung verursachten, dann war das eindrucksvoll. Wir genossen – anders als in den meisten Spielen – jede Nacht in Night City, da die Lichter der Stadt, deren Flair und der Blick auf die Skyline unglaublich gut aussahen.

Raytracing macht Night City noch beeindruckender.
Raytracing macht Night City noch beeindruckender.

 

Dies liegt auch daran, dass Cyberpunks vielleicht größte optische Schwäche am Tag stärker auffällt. Es scheint, als gäbe es kein richtiges Schwarz, vieles wirkt eher dunkelgrau. Wir finden Cyberpunk 2077 trotzdem grafisch schön umgesetzt und störten uns an dieser Wahrnehmung eher weniger.

Die Geschichten Night Citys

Die Geschichten Night Citys sind der ausschlaggebende Punkt für die Bewertung von Cyberpunk 2077. Um das Spiel, dessen Haupt- und Nebenmissionen sowie die erzählte Handlung bewerten zu können, müssen wir einige grundlegende Fragen beantworten. Gibt es genug zu tun oder ist das Spiel kurzatmig? Ist Langzeitmotivation vorhanden? Ist die erzählte Geschichte spannend? Wenn ja, fanden wir das Ende gelungen? Besteht Wiederspielwert?

Zunächst muss allerdings über die Map und dessen Gestaltung gesprochen werden. Eine große Open World heißt bereits seit einiger Zeit schon nicht mehr, dass diese auch gut umgesetzt ist. Die Fragen, welche wir uns im folgenden Abschnitt als erstes stellen lauten: Wie ist die Open World aufgebaut, wirkt sie überladen und ist die Map zu groß?

Die Welt von Cyberpunk 2077 besteht aus der Metropole Night City und der umliegenden Wüste – den Badlands. Auf den ersten Blick wirkt die Map riesig, doch tatsächlich dauert eine Stadtrundfahrt nicht so lange wie vermutet. Das gesamte Erscheinungsbild wird durch die Badlands künstlich gestreckt. Diese bestehen größtenteils aus Natur und einsamen Straßen. Gelegentlich stößt man auf industrielle Bauten, Kleinstädte – wobei diese Formulierung besagte „Städte“ größer wirken lässt als sie sind – sowie Tankstellen oder vereinzelte Nebenmissionen. Die Stadt allein betrachtet ist wiederum nicht zu groß.

Night City wirkt als Stadt weder zu groß noch zu klein.
Night City wirkt als Stadt weder zu groß noch zu klein.

 

Sie ist groß genug, dass man regelmäßige spielbare Aktivitäten findet, ohne dass diese sich gegenseitig überlagern, wodurch sich die Map überladen anfühlen würde. Das ist sie unserer Meinung nach nicht. Nichtsdestotrotz gibt es für den Spieler etliche Beschäftigungsmöglichkeiten, mit denen große Mengen an Spielstunden verbracht werden können. Diese Spielstunden zeichnen sich vor allem aber durch das tatsächliche Spielen von Missionen oder Aktivitäten aus und nicht durch lange Reisen zwischen oder innerhalb der Missionen, wie es heutzutage häufig in Spielen der Fall ist. Dabei behält man mittels des Rasters „Journal“ und der Weltkarte, welche einem farblich den Missionstyp mitteilt, stets die Übersicht über Weltereignissen, Nebenmissionen und Hauptstory.

Hauptstory und Nebenquests

Apropos Hauptstory: Wer 70, 80 oder sogar 100 Stunden Hauptstory erwartet, der wird bei Cyberpunk 2077 enttäuscht. Diese ist wesentlich kürzer. Dies kann man negativ bewerten, denn für einen Singleplayer ist jener Haupthandlungsstrang des Spiels nicht nur kürzer, er gilt generell heutzutage als vergleichsweise kurz. Doch bevor sich die Kritiker die Finger lecken sei gesagt, dass das dem Spiel keineswegs schadet. Wäre die Geschichte länger, würde sie gestreckt wirken. Die Story ist so wie sie ist schlüssig und stringent. Die Handlung folgt einem roten Faden und dieser findet nun mal dann seinen Schluss, wenn der Faden endet.

Wir sprechen in dieser Redewendung bewusst von einem Faden und keinem Gummiband, weshalb wir uns klar gegen ein künstliches Strecken der Geschichte aussprechen und CD Projekt Reds Umsetzung gutheißen. Dazu kommt natürlich, dass das Spiel über wirklich gute und gut erzählte Nebenmissionen verfügt. Hierbei gibt es zwei Arten von Nebenmissionen. Die einen bezeichnen wir als „unwichtig“. Sie dienen der Beschäftigung des Spielers, erzählen aber trotzdem häufig charmante Kurzgeschichten.

Die zweite Variante bezeichnen wir als „wichtige“ Nebenmissionen. Diese Quests und dessen Auswirkungen bringen die Geschichte, „V“ als Mensch oder das Zwischenmenschliche zweier Charaktere voran. Inbegriffen sind emotionale Gespräche, spannende Entwicklungen und das Knüpfen von Freundschaften und Beziehungen, welche beispielsweise wiederum Einfluss auf das Ende der Haupthandlung nehmen.

Haupt- und Nebenquests glänzen mit Charakterentwicklung. Nicht nur der von V.
Haupt- und Nebenquests glänzen mit Charakterentwicklung. Nicht nur der von V.

 

Hierbei fällt vor allem auf, dass die einzelnen Charaktere im Verlauf der Geschichte(n) eine Entwicklung durchmachen und / oder ihren wahren Charakter offenbaren. Ihr denkt jetzt sicherlich an Verrat, doch wir sprechen hierbei nicht von hinterlistigen Personen, die ihre wahre Identität und Absichten erst später offen legen. Das wäre zu offensichtlich und nichts Besonderes, da solche „Wendungen“ ein häufiges Mittel sind um Spannung aufzubauen. Wir fanden andere Entwicklungen erwähnenswerter. So äußert sich ein Charakter zunächst sehr misstrauisch, unentschlossen und zeigt Schwäche, setzt sich jedoch später mutig und stark für teilweise fremde Menschen ein.

Ein anderer Charakter, der zu Beginn stark, mutig, widerspenstig und auflehnerisch wirkt und dabei große Ziele verfolgt, wird durch äußeres Wirken völlig gebrochen. Und dann wäre da noch unser drittes und finales Beispiel. Jener Charakter präsentiert sich von Beginn an tough, stark, mutig, vorlaut sowie kämpferisch und offenbart im späteren Verlauf Angst, Unsicherheit, Bedenken und Zweifel. CD Projekt Red schaffte dabei die soeben beschriebenen Eigenschaften und Emotionen deutlich zu zeigen. Dies gelang dabei nicht nur durch direkte verbale Gesprächsführung zwischen den Charakteren, es gelang vor allem auch durch die nicht gesprochene Kommunikation. Hierbei spielten in erster Linie die Mimik und die Betonung gewisser Aussagen eine Rolle.

Da wir eine solche (in Nebenmissionen dargestellte) Entwicklung der Charaktere, die zugleich Einfluss auf die Hauptstory nehmen, in einem Spiel weder erwarteten noch etwas Vergleichbares häufig in Spielen erleben, sind wir von dem Questdesign von Cyberpunk 2077 überzeugt. Es verleiht dem gesamten Spiel – also Haupt- und Nebenstory – eine geschichtliche Tiefe, die wir gerne öfter sehen würden.

Cyberpunk 2077 erzählt tolle und emotional anspruchsvolle Geschichten.
Cyberpunk 2077 erzählt tolle und emotional anspruchsvolle Geschichten.

 

Das Ende – Warum es trotz gelungenem Schluss enttäuschte

Nachdem wir nun ausführlich über die Handlung und die Charaktere von Cyberpunk 2077 gesprochen haben, nähern wir uns langsam dem Ende dieser Review. Dies nutzen wir zuvor allerdings als Stichwort und thematisieren kurz den Ausgang der Hauptstory. Dieser wusste, obwohl die verschiedenen Enden gut geschrieben sind, in einem Punkt zu enttäuschen.

Cyberpunk 2077 bietet verschiedene Enden mit verschiedenen Ausgängen. Man trifft in der finalen Mission Entscheidungen, die je nach geknüpften Beziehungen verschiedene Enden ermöglichen. Pro Ende sollte man mindestens eine Stunde Spielzeit einplanen. So weit, so gut. Wir erfahrenen Spieler und Spielerinnen wissen natürlich, dass wir uns vor der letzten Mission einen alternativen Speicherstand anlegen sollten, damit wir alle möglichen Enden erleben können, ohne das Spiel sechs, sieben Mal komplett spielen zu müssen.

Oder doch nicht? CD Projekt Red designte das Ende so, dass wir nach der letzten Mission wieder vor genau jener starten und lediglich Belohnungen erhalten. So können wir jedes Ende auf dem selben Speicherstand spielen, im Anschluss weiterhin die Open World erkunden und Nebenmissionen erfüllen. CDPR ging offensichtlich sicher, dass wir auch tatsächlich jedes ihrer Enden sehen können, falls es uns denn danach begehrt.

Das ist doch super, oder nicht? Auf den ersten Blick klingt das erstmal ganz gut, sorgte aber bei uns für das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig abgeschlossen und die getroffene Entscheidung nicht wirklich final ist. Gefiel das Ende nicht? Dann nehme ich mir einfach ein Anderes. Der Hauptcharakter „V“ wird demnach nie eine Lösung für dessen Problem finden und genauso fühlt es sich für einen Rollenspieler in der sonst so immersiven Welt an. Wir wachen erneut in unserem symbolischen Bett auf und erleben den Murmeltiertag wieder und wieder.

Das Finale in Cyberpunk ist leider nicht final. Eine schwierige Abwägung, ob dieses Konzept gefällt oder nicht.
Das Finale in Cyberpunk ist leider nicht final. Eine schwierige Abwägung, ob dieses Konzept gefällt oder nicht.

 

Ich bin ein Fan von epischen Enden und der Meinung, dass ein Schluss auch ein finaler unwiderruflicher Schluss sein sollte, weshalb diese Art des Ausganges nicht vollends zufrieden stellend, geschweige denn von sich überzeugen konnte. Es hinterlässt das Gefühl, dass die Handlung nicht beendet wurde, nicht abgeschlossen ist. CD Projekt Red wollte es den Spielern so einfach und gemütlich wie möglich machen, damit sie auch bei wenig Zeit und nur einem einzigen Durchlauf alle Enden erleben und nahm dem Finale damit in gewisser Weise die Essenz des Abschlusses.

Natürlich sieht das nicht jeder Spieler so kritisch. Wir nutzten die gebotene Möglichkeit natürlich, um jedes dadurch mögliche Ende zu spielen. Dies hatte zwar den Effekt, dass der eigentliche fest eingeplant direkte zweite Durchlauf immer noch nicht über das Intro hinaus ging, was ebenfalls als Nachteil jener Umsetzung gewertet werden kann, doch wusste Cyberpunk 2077 hier trotz allem erneut zu überzeugen. Die verschiedenen Enden weckten unterschiedliche Gefühle, offenbarten unterschiedliche Szenarien und bewirkten unterschiedliche Folgen. Dabei passten sie zu der übrigen Handlung, wirkten stimmig und überzeugten durch mehr Emotionalität als so mancher Film.

Der Gesamteindruck

Genau dies ist auch unser Gesamteindruck der Story. Wir genossen die erzählte Geschichte ebenso sehr wie einen guten Film oder eine gute Serie. Als „V“ baut man eine Verbindung zu den Charakteren auf und lernt diese kennen. Es entsteht eine Tiefe und eine Immersion, die beliebte Krimi-Serien oder Komödien selten bis nie erreichen. Dies ist zwar weder verwunderlich noch verwerflich, zeigt uns jedoch erneut, dass Spiele heutzutage genauso sehr als Kunstform zählen und agieren können wie Filme, Serien oder Theater. Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben und ebenso hochwertig durch das Spiel überliefert worden.

Vergleichsweise nennen wir die Serie „Altered Carbon“, die bereits kurz während Gaming-Grounds.de Cyberpunk 2077 Podcasts thematisiert wurde. „Altered Carbon“ ist ebenfalls im literarischen Genre des Cyberpunks angesiedelt und weist dementsprechend einige Gemeinsamkeiten sowie ähnliche Ideen und Vorstellungen auf. Doch während bei jener Serie die erste Staffel wenigstens unterhalten konnte, war die zweite Staffel ausschlaggebend für diesen Vergleich. Trotz talentiertem Schauspieler war die zweite Staffel ein Reinfall. Die Dialoge sind mittelmäßig, die Charaktere und ihre Entwicklung eher unkreativ und die Handlung sogar noch fragwürdiger.

Die Serie wurde meiner Meinung nach nicht umsonst abgesetzt. Ich persönlich kann nicht davon sprechen bei der zweiten Staffel von „Altered Carbon“ unterhalten worden zu sein und sehe dort (deutlich) weniger künstlerische Relevanz als bei Cyberpunk 2077. Dieses besitzt die deutlich bessere Handlung mit stärkeren Charakteren und sticht die genre-interne „Konkurrenz“ mit Leichtigkeit aus. Das Spiel und seine Geschichte sind nicht zuletzt für Fans des Cyberpunks die bessere Alternative.

Die Zielgruppe: Für wen Cyberpunk 2077 ein Leckerbissen ist

Wie jeder weiß ist Geschmack subjektiv und nur weil wir das Spiel tatsächlich gut fanden, muss dies nicht jedem so ergehen. Deshalb blicken wir auf die Gruppe an Menschen, für die Cyberpunk 2077 unserer Meinung nach gut geeignet ist und separieren jene, deren Geschmack es eher nicht treffen wird.

Zunächst halten wir fest, dass weder das Geschlecht noch das Alter (einzige Voraussetzung ist das Mindestalter) ein entscheidender Faktor ist. In den sozialen Netzwerken trafen und sprachen wir die komplette Bandbreite an Menschen. Egal ob alt oder jung, Mann oder Frau. Wir lernten Familienväter kennen, die es mit fast 55 Jahren ebenso genossen wie ihre jüngeren Gleichgesinnten. Junge Frauen waren ebenso vertreten wie junge Männer. Viele spielten es, wie sie erzählten, wenn die Kinder schliefen. Manch einer nahm sich extra Urlaub, der andere spielt seit Wochen wenige Stunden oder Minuten pro Tag. Würde man eine Altersgruppe festlegen wollen, würde sie wohl mindestens von 18-60 Jahre reichen.

Um die Zielgruppe besser eingrenzen zu können, sollten wir auf die behandelten Genres blicken. In erster Linie sollte ein möglicher Käufer über ein gewisses Interesse an Science-Fiction verfügen oder zumindest eine Bereitschaft besitzen, trotz jener Elemente spielen zu wollen. Idealer ist explizites Interesse an dem Cyberpunk-Genre. Als Cyberpunk Spielender ist außerdem ein Interesse an Role-Playing Games (RPGs) wünschenswert. Auch hier sollte mindestens eine Bereitschaft vorliegen, RPGs zu spielen, selbst wenn man eventuell kein Fan dieses Genres ist.

Da Cyberpunk 2077 mit dem oben thematisierten Kampfsystem durchaus für Action und Unterhaltung sorgen kann, ist es unter Umständen ebenfalls für den ein oder anderen Action-Fanatiker interessant. Die Bereitschaft gegenüber RPGs und Cyberpunk sollte trotzdem nicht vergessen werden.

Besonders geeignet ist es – unter Voraussetzung der eben angeführten Punkte – für Spieler, die großen Wert auf eine gute Geschichte und eine gelungene Erzählung legen. Dies ist wahrscheinlich die Größte Stärke von Cyberpunk 2077.

Die verdreckte und zugleich auf ihre ganz eigene Art wunderschöne Night City erzählt uns Geschichten in einer Qualität, die es in Spielen bislang selten gegeben hat.
Die verdreckte und zugleich auf ihre ganz eigene Art wunderschöne Night City erzählt uns Geschichten in einer Qualität, die es in Spielen bislang selten gegeben hat.

 

Fazit: Kaufempfehlung oder nicht?

Cyberpunk 2077 hat unseren persönlichen Geschmack getroffen und wir mochten die Geschichte, die Charaktere, deren Entwicklung und das Gesamtbild der Handlung. Wir hatten Spaß an dem Kampfsystem und erfuhren lediglich kleine und unbedeutende Bugs, die selten auftraten. Es überzeugte uns optisch und auch der Soundtrack – besonders die Songs der fiktiven Band „Samurai“ – wusste zu gefallen.

Solltet ihr jedoch weder großen Wert auf die erzählte Geschichte legen, noch RPG-, Cyberpunk-/ Sci-Fi- oder Action-Fan sein und / oder auf den Last Gen Konsolen spielen, dann ergäbe ein Kauf des Spiels keinen oder lediglich wenig Sinn. Bezüglich der Last Gen Fassung raten wir tatsächlich noch für einige Zeit von einem Kauf ab. Sollte CD Projekt Red die aufgetretenen Probleme tatsächlich komplett oder zumindest großteils beheben, dann steht einer Kaufempfehlung theoretisch nicht mehr im Wege.

Praktisch muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob dies seinem Geschmack trifft. Letztendlich empfanden wir es nicht nur phasenweise als gutes und trotz Fehler als durchaus gelungenes Spiel!

Ob bei Tag oder bei Nacht: Cyberpunk 2077 bleibt ein Hingucker und erzählerisches Meisterwerk.
Ob bei Tag oder bei Nacht: Cyberpunk 2077 bleibt ein Hingucker und erzählerisches Meisterwerk.

Über Cyberpunk 2077

Mit Cyberpunk 2077 ist am 10. Dezember 2020 nach mehreren Verschiebungen das nächste große Spiel von CD Projekt RED erschienen. Nach dem großen Erfolg von The Witcher 3 entführt euch das neue Game in eine schillernd-düstere Science-Fiction Welt. Cyberpunk 2077 ist ein Open-World-Action-Adventure, das dem Spieler große Freiheiten und eine komplexe Charakterentwicklung bietet.

Mit acht Millionen Vorbestellungen verteilt auf die Plattformen PC (Epic, Steam, GOG), PlayStation (PS4, PS5) sowie Xbox (One X, Series X/S) ist dem Entwickler und Publisher einer der größten und bedeutendsten Spiele-Launches aller Zeiten geglückt. 2021 sollen diverse Inhaltserweiterungen sowie eine optimierte Next-Gen Version folgen.

Mehr zu Cyberpunk 2077 findet ihr hier.