Was ist eigentlich Destruction AllStars? Das neue Spiel von Publisher Sony soll bereits im kommenden Monat auf der PlayStation 5 erscheinen. Was dahinter steckt ist den Meisten allerdings bislang nur in ganz groben Zügen bekannt. Denn in den ersten Trailern sah das kompetitiv angelegte Spielprinzip aus wie eine bunte Mischung aus Wreckfest, Blur (kennt ihr das noch?), Rocket League, einem beliebigen bunten Action-Game mit Superhelden und einer doch irgendwie ganz eigenen Komponente.

Entsteht hier ein ganz neues Genre? Bisher lesen wir am häufigsten die Definition „Fahrzeugkampf“, doch auch nach dem zerstörten Auto geht es für unseren Charakter ja auch zu Fuß noch weiter. Doch fangen wir vorne an. Im Juni 2020 präsentierte Sony nicht nur das heiß diskutierte Design der mittlerweile erschienenen PlayStation 5, sondern auch insgesamt 26 Spiele, die früher oder später auf der Konsole verfügbar sein sollen.

Eines der Spiele, welches mehr Aufsehen erregte als die meisten anderen Games war Destruction AllStars vom Entwickler Lucid Games. Die Macher beschreiben das Spiel als „globales Sport- und Unterhaltungsevent, bei dem Stars und Autos aufeinandertreffen“. Letzteres ist so wörtlich gemeint wie es gemeint sein kann. Denn jeder Spieler kontrolliert einen der zum Release 16 verfügbaren AllStars inklusive eines für jeden Charakter einzigartigen Fahrzeugs.

Was steckt drin?

Sowohl Fahrzeuge als auch Charaktere selbst kommen dabei mit zahlreichen unterschiedlichen Qualitäten und Fähigkeiten daher, die es entweder leichter machen Kontrahenten aus dem Weg zu räumen oder selbst länger durchzuhalten. Denn darum geht es im Spiel grundsätzlich. Selbst wenn euer Fahrzeug in einer der Arenen zerstört wird, könnt ihr zu Fuß noch weitermachen. Dabei seid ihr im Vergleich zu Teilnehmern mit funktionierendem fahrbaren Untersatz zwar deutlich verwundbarer, könnt aber mit speziellen Fähigkeiten wie Unsichtbarkeit oder sogar Eroberung eines fremden Fahrzeugs noch immer entscheidenden Einfluss auf den Ausgang des Matches nehmen.

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Mehrere der führenden Köpfe des Projekts waren übrigens an der Entwicklung des Wipeout Franchises beteiligt. Dieses feierte zuletzt im Jahr 2017 den Release der Wipeout Omega Collection, die sowohl ein Remaster von „Wipeout HD“ inklusive der „Fury“-Erweiterung als auch von „Wipeout 2048“ enthielt. Die Remaster erschienen allerdings ohne die ursprünglichen Entwickler der Spielereihe von „Studio Liverpool“, welches bereits 2012 nach der Veröffentlichung von Wipeout 2048 geschlossen hatte.

Wichtig: PS Plus erforderlich

Ein wichtiges Detail ist, dass ihr zum online Spielen – und darauf ist Destruction AllStars hauptsächlich ausgelegt – ein PS Plus Abo benötigt. Aber auch ein Singleplayer Modus mit über 50 spielbaren Events soll enthalten sein. Hinzu kommt, dass das Spiel in seiner Grundversion ebenfalls nicht kostenlos ist, sondern gekauft werden muss. Direkt im Februar soll Destruction AllStars  allerdings auch im kostenlosen Spielepaket des Abo-Services von Sony enthalten sein.

PS5 Features sollen benutzt werden

Während ihr euren Lieblingscharakter findet und eure ersten Matches bestreitet werdet ihr merken, dass die Entwickler darauf bedacht waren, die besonderen und neuen technischen Möglichkeiten der PlayStation 5 zu nutzen. Neben einer dynamischen Auflösung von bis zu 4K sollen geringe Ladezeiten auf der SSD Festplatte positiv auffallen.

Der neue PlayStation Controller gibt euch über die adaptiven Trigger und das haptische Feedback zudem reichlich spürbare Rückmeldung über die Aktionen im Spiel. Zu guter Letzt findet auch die Tempest 3D AudioTech in Destruction AllStars Anwendung, versprechen die Verantwortlichen. Mit den richtigen Kopfhörern hört ihr nicht nur, wie es sich anhören sollte, wenn man so richtig in den Wagen eines Gegners kracht, sondern auch die 360 Grad rundum Stadionatmosphäre.

Destruction AllStars – Gameplay Trailer l PS5

Weitere Eindrücke von der rasanten Action vermittelt euch der im November 2020 veröffentlichte Gameplay Trailer. Wer nicht auf Geschwindigkeit und Konfrontation steht, wird hier wahrscheinlich eher die Finger von lassen.