Am späten Dienstagabend, 11. Mai 2021 veröffentlichte EA seinen aktuellsten Finanzbericht. Darin offenbarte das Studio hinter Titeln wie FIFA und Apex Legends nicht nur, dass Battlefield 6 tatsächlich, wie ein kürzlich veröffentlichter Tweet vermuten ließ, im Juni enthüllt wird, sondern auch den zukünftig verstärkten Fokus auf Mobile-Titel. Zudem soll auch das Need for Speed Franchise weiterhin – insbesondere nach der Übernahme von Codemasters – eine wichtige Rolle spielen.

Momentan arbeitet das Entwicklerteam Criterion, welches eigentlich für das nächste Need for Speed zuständig ist, zumindest in Teilen mit an Battlefield 6, weshalb wir wohl noch etwas länger auf den nächsten Teil in der NfS Reihe warten dürfen.

Übrigens: Wer bislang vermutet hatte, dass das nächste große Battlefield ausschließlich für PC und Next-Gen-Konsolen veröffentlicht wird, irrte gewaltig. EA bestätigt, dass auch PlayStation 4 und Xbox One-Besitzer in der Lage sein werden, Battlefield 6 zu spielen. Zuvor hatte man oft von der Optimierung für Next-Gen-Plattformen und der Nutzung der neuen technischen Möglichkeiten gehört, weshalb einige Akteure einen Release des Spiels für die älteren Konsolen anzweifelten.

Update: Battlefield 6 Reveal erst im Juni

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EA übernimmt gleich zwei Studios – Mobile im Fokus

In der näheren Vergangenheit hatte EA bekannt gegeben, dass man sowohl „Glu Mobile“, als auch „Metalhead Software“ übernommen habe. Beide Studios treten der EA-Familie bei und werden künftig an der Seite von Codemasters und Co. agieren.

Während das kanadische Studio Metalhead Software aus Viktoria hinter dem beliebten Titel „Super Mega Baseball“ stehen und somit eine logische Ergänzung für das Portfolio an Sportspielen von EA darstellen, geht Electronic Arts im aktuellen Conference Earnings Call auf die beiden weiteren genannten Studios ein.

Demnach sollen sowohl Glu Mobile als auch Codemasters größtenteils so weitermachen wie bisher und ihre bestehenden Konzepte und Strategien weiter ausbauen. Synergieeffekte als auch Einkünfte sollen in Bezug auf die Verwaltung durch EA erst später eine Rolle spielen, teilt das Unternehmen mit. Für das gesamte Fiskaljahr 2022 plane man demnach sehr konservativ in Bezug auf die neuen erworbenen Studios.

Zu einem späteren Zeitpunkt allerdings werde man eigene IPs mit der Mobile-Expertise von Glu verbinden, um eine ganze Reihe an neuen „Casual“ Mobile-Games zu schaffen. Darüber hinaus wolle man mit dem eigenen Know-How im Bereich Sportspiele in Kombination mit dem F1 Franchise von Codemasters eine ganzheitliche Strategie für Rennspiele implementieren.

Den gesamten Überblick über den Finanzbericht bekommt ihr bei Interesse im Original nachfolgend:

https://s22.q4cdn.com/894350492/files/doc_financials/2021/Q4/Q4-FY21-Earnings-Release-Final.pdf