Schon fast über das gesamte Kalenderjahr 2019 hinweg bietet der eSport-Bund Deutschland (ESBD) Trainerlehrgänge im eSport an. Unter professionellen Bedingungen werden den Teilnehmer an den verschiedenen Austragungsorten grundlegende Kenntnisse im Bereich des eSport-Trainer Daseins vermittelt.

Nachdem zuletzt Hamburg Station des Seminars war, folgt nun erstmals eine Veranstaltung in Süddeutschland. Vom 26. bis zum 28. Juli können sich Interessierte aus dem Raum Stuttgart um die Lizenz des eSport Trainers bemühen. In der weiteren Folge der Kursreihe ist dann bereits zum zweiten Mal Köln Station, wo bereits der insgesamt überhaupt erst zweite Lehrgang im Mai 2019 stattgefunden hatte. Der zweite Termin in der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen ist direkt vor der diesjährigen gamescom, vom 15. bis zum 17. August, gelegen.

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Details zu den anstehenden Seminaren

Stuttgart

Die ESBD-Trainerausbildung in Stuttgart „Grundlagen des eSport-Trainings“ findet vom Freitag, 26. Juli, 12 Uhr, bis zum Sonntag, 28. Juli, 17 Uhr statt. Der Veranstaltungsort ist das SAE Institute Stuttgart, Stuttgarter Straße 23, 70469 Stuttgart. Die Lehrgangsleitung wird von Marc Helbig und Marius Schäffler übernommen.

Der Vorkurs „Grundlagen des eSports“ wird in diesem Kurs abweichend als Präsenzmodul durchgeführt. Die weiteren Präsenzmodule in Stuttgart lauten wie folgt:

  • Grundlegende Trainerfähigkeiten
  • Fähigkeitsschulung (Koordinative Fähigkeiten, Bewegungsabläufe/ Ausgleichsbewegungen)
  • Methoden- und Vermittlungskompetenz
  • Sportpsychologie – Sozial-Kommunikative Kompetenz
  • Persönlichkeitsentwicklung/Sozialkompetenz
  • Diagnostik und Dokumentation von Trainingsfortschritten
  • Trainingsplanung/Struktur
  • Jugendschutz
  • Verletzungsprävention/Erste Hilfe
  • Suchtprävention

An den Lehrgang schließt sich zuletzt die abschließende Prüfung an, die schriftlich durchgeführt wird und für die zirka 60 Minuten veranschlagt werden. Die ESBD-Trainerausbildung – „Grundlagen des eSport-Trainings“ ist dabei spieltitelübergreifend. Vorkenntnisse in spezifischen eSport-Videospielen sind nicht notwendig.

Köln

Auch in Köln widmet sich die Ausbildung weiterhin dem Thema „Grundlagen des eSport-Trainings“. Das Seminar startet am Donnerstag, 15. August, 12 Uhr und endet am Samstag, 17. August, 16 Uhr. Veranstaltet wird die Ausbildung ebenfalls im SAE Institute, nur eben dieses Mal das in Köln gelegene. Die zugehörige Adresse lautet Carlswerkstraße 11, 51063 Köln. Die Leitung des Kurses übernimmt hier ebenfalls Marc Helbig, wird allerdings im Vergleich zum Seminar in Stuttgart von Markus Möcke unterstützt.

In Bezug auf die Module ist an dieser Stelle auf den oben aufgeführten Kurs in Stuttgart zu verweisen. Die Inhalte und Details weichen hier an keiner Stelle ab. Inhalte sowie Abschlussprüfung werden exakt gleich ablaufen.

Voraussetzungen für die Lizenzvergabe

Um am Ende der Ausbildung auch die Lizenz zum eSport Trainer ausgestellt zu bekommen, müssen die Teilnehmer drei elementare Dinge vorweisen. So muss neben der erfolgreichen Abschlussprüfung eine aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung (nicht älter als 2 Jahre) nachgewiesen als auch ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden.

Der Preis für die dreitägige Lehrgangsteilnahme beträgt für ESBD-Mitglieder 200 Euro, für Nicht-Mitglieder werden 400 Euro Ticket-Gebühr erhoben. Zu diesen gelangt ihr im Übrigen unter den folgenden Links:

Über den eSport-Bund Deutschland

Der ESBD – eSport-Bund Deutschland e.V. – repräsentiert bundesweit den organisierten eSport und seine Sportlerinnen und Sportler in Deutschland. Er wurde am 26. November 2017 in der ehemaligen DFB-Villa in Frankfurt (Main) durch zwanzig Teams und Vereine, sowie der ESL, dem game und Einzelpersonen gegründet. Als Fachsportverband ist der ESBD sowohl für Politik und Verwaltung als auch für Sport- und Dachverbände der zentrale Ansprechpartner für die sportliche Ausgestaltung von eSport und die Belange der Athleten in dem Bereich. Für seine Mitgliedsorganisationen aus Spitzen- und Breitensport des  bildet der ESBD eine Plattform, auf der gemeinsame  im Dialogverfahren behandelt und übergeordnete Themenfelder bearbeitet werden können.

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