Berlin. Der eSport-Bund Deutschland (ESBD) kann weiterhin ein starkes Wachstum verzeichnen. Insgesamt 40 Mitgliedsorganisationen mit über 1.500 eSport-Aktiven organisieren sich zum August 2019 im ESBD, berichtet der Verband in einer aktuellen Pressemitteilung. Daneben unterstützen neue Fördermitglieder, wie der bekannte Gaming- und Rennsitzproduzent Recaro, den Verband.

Das Wachstum umfasst neben langjährigen eSport-Teams wie mTw Gaming auch bekannte Clubs aus dem traditionellen Sport, die in den eSport eingestiegen sind: Eintracht Frankfurt, Alemannia Aachen und ratiopharm Ulm. Die Mitglieder des ESBD sind in den Abteilungen Breitensport, Leistungssport und Turnierveranstalter organisiert.

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Stimmen zu den Neuankömmlingen

Christopher Flato (ESL aus Köln) steht schon seit Juni 2019 die Abteilung der Veranstalter im ESBD vor.

Seine Wahl kommentierte Flato:

„Es ist mir eine helle Freude, den ESBD mitsamt seinen vielen engagierten Mitgliedern als Leiter der Veranstaltungsabteilung nach meinen Kräften zu unterstützen. Gemeinsam werden wir den eSport in Deutschland kräftigen und weiter ausbauen.“

In der Abteilung des eSport-Leistungssport übernimmt Markus Bonk (ad hoc gaming aus Gera) nunmehr die Führung.

„Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und möchte dem mir geschenkten Vertrauen des Leistungssports in den nächsten Monaten entsprechend auch Taten folgen lassen. Wir wollen die Professionalisierung des eSport vorantreiben und gemeinsam im ESBD zukunftsorientierte Standards etablieren“, sagte Bonk.

Zuvor ist Niklas Timmermann aus persönlichen Gründen von der Abteilungsführung zurückgetreten. Timmermann wird aber seine Amtszeit als Vizepräsident bis zur Neuwahl im Dezember fortführen und bleibt dem ESBD erhalten.

Den Breitensport im ESBD repräsentiert weiterhin ESBD-Vizepräsident Martin Müller (Magdeburg eSports), nachdem er schon im letzten Jahr als Vorsitzender der entsprechenden Abteilung gewählt wurde. Die Neubesetzung der Positionen erlaubt einen Ausblick auf die ESBD-Mitgliederversammlung 2019, die am 30. November und 1. Dezember in Köln stattfinden wird. Hier wird das erste Mal seit der Gründung des Verbands im November 2017 das Präsidium des ESBD neu gewählt. Die Abteilungen haben laut Satzung des ESBD ein Vorschlagsrecht für Präsidiumspositionen.

Begleitet wird der ESBD dabei durch eine neue Partnerschaft im juristischen Bereich. Die FREY Rechtsanwälte aus Köln werden den Verband in Zukunft mit ihrem starken Profil im Sport- und Medienrecht beraten.

Prof. Dr. Dieter Frey erklärte zur Zusammenarbeit:

„Wir befassen uns intensiv mit den komplexen rechtlichen Fragestellungen des eSport. Die bisherige Entwicklung ist beeindruckend, eine breite öffentliche Akzeptanz setzt die Schaffung klarer und professioneller Strukturen voraus, hinsichtlich derer wir gerne den ESBD unterstützen.“

„Der ESBD entwickelt sich hervorragend. Ein starkes Mitgliederwachstum, Führungspersönlichkeiten aus der Mitte des eSports, erfahrene Juristen als Partner und zahlreiche Ehrenamtler, die mit außergewöhnlichem Engagement den Verband unterstützen. Wir haben uns für die Zukunft einiges vorgenommen, um den eSport in Deutschland zu stärken. Auf der kommenden Mitgliederversammlung stehen dafür wichtige strukturelle und inhaltliche Weichenstellungen bevor“, resümiert Hans Jagnow, Präsident des ESBD.

Über den eSport-Bund Deutschland

Der ESBD – eSport-Bund Deutschland e.V. – repräsentiert bundesweit den organisierten eSport und seine Sportlerinnen und Sportler in Deutschland. Er wurde am 26. November 2017 in der ehemaligen DFB-Villa in Frankfurt (Main) durch zwanzig Teams und Vereine, sowie der ESL, dem game und Einzelpersonen gegründet. Als Fachsportverband ist der ESBD sowohl für Politik und Verwaltung als auch für Sport- und Dachverbände der zentrale Ansprechpartner für die sportliche Ausgestaltung von eSport und die Belange der Athleten in dem Bereich. Für seine Mitgliedsorganisationen aus Spitzen- und Breitensport des  bildet der ESBD eine Plattform, auf der gemeinsame  im Dialogverfahren behandelt und übergeordnete Themenfelder bearbeitet werden können.

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