Der Nord e.V. braucht aufgrund seines Engagements und Projekte mehr Platz. Deshalb habe man sich auf die Suche nach einer geeigneten Location begeben und diese auch gefunden, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Flensburger Vereins. Darin erklärt die Organisation seine Tätigkeiten und was es nun rund um den Einzug ins Stadion zu wissen gibt.

Zahlreiche Engagements

Nord setzt sich demnach seit vielen Jahren für den Breiten- ein, um dieses aufstrebende Phänomen im Land zwischen den Meeren positiv zu platzieren. Der Verein war unter anderem als Aussteller zu Gast beim diesjährigen Tag der offenen Tür im Landtag, hat im letzten und in diesem Jahr den beim Wacken Open Air vorgestellt und arbeitet eng mit Jugendringen und anderen Organisationen im ganzen Land zusammen.

Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind die Aufklärung und Beratung zum Thema , Jugendarbeit, Suchtprävention sowie die Vermittlung von Medienkompetenzen. Besonders die Förderung des Breitensports hat sich der Verein auf die Fahnen geschrieben, der auch Gründungsmitglied des -Bundes Deutschland ist.

Das Thema wird in der Gesellschaft immer relevanter. Regelmäßig treten Eltern, Schulen, Hochschulen, klassische Sportvereine, Jugendringe und andere Menschen und Organisationen an den Verein heran, wenn sie Fragen zum haben, Unterstützung benötigen oder eigene Veranstaltungen planen.

Um diesen Aufgaben und dem beständigen Mitgliederzuwachs besser gerecht werden zu können, ist der Verein seit Langem intensiv auf der Suche nach einem Standort für ein eigenes Vereinsheim. Ein idealer Standort sei vor mehreren Monaten gefunden worden, nämlich das Flensburger Stadion. Laut Beschlusslage des Vorstandes vom Stadion habe der Nord e.V. „grünes Licht“ für die Schaffung eines Vereinsheims vor Ort erhalten, heißt es in der Mitteilung weitehrin.

Ebenso hätten sich in der Vergangenheit mehrere politische Vertreter dafür ausgesprochen, dass in Flensburg eSports Strukturen geschaffen werden sollen. Dies werde unter anderem auch durch einen Antrag in der Flensburger Ratsversammlung deutlich, der sich mit dem Thema beschäftigt hat.

Stellungnahmen aus dem Verein

„Wir freuen uns, dass unsere vielen Kooperationspartner uns in den vergangenen Monaten hinsichtlich des Voranbringens eines eSports Vereinsheims im Flensburger Stadion unterstützt haben. Als Sportadresse wäre der Standort ideal für uns. Sowohl mehrere klassische Sportvereine mit Sitz am Stadion als auch die benachbarte Jugendherberge würden sich über uns als neues „Familienmitglied“ sehr freuen.

Durch die Schaffung eines Vereinsheims würde ein Sozialisierungspunkt für eSportler in Flensburg und mit einer Strahlkraft weit darüber hinaus entstehen. Vor allem aber könnten wir unsere Projekte und Aufgaben deutlich forcieren, beispielsweise mit einem klaren Blick auf die Arbeit mit Jugendlichen inklusive Suchtprävention. Es sind Elternabende konzipiert, Trainingspläne für Breiten-eSportler erstellt, Events vorgeplant und viele weitere Ideen ausgearbeitet worden.

Alles, was uns noch fehlt ist die Genehmigung durch die Stadtverwaltung, auf die wir jeden Tag hoffen und für die wir bereits intensive Gespräche geführt haben. Wir möchten an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass wir keine Mittel von der Stadt eingeplant haben, sondern die Finanzierung durch andere Mittel stemmen würden. Unserer ehrenamtlichen Arbeit würde ein Vereinsheim massiv helfen“, äußert sich Timo Schöber, der Pressesprecher des Vereins.

Fabian Bornemann, der 1. Vorsitzende ergänzt:

„Eines unserer Hauptziele ist es die Jugendlichen von der Straße zu holen, also aus dem Spielen alleine zuhause zu uns in die Gemeinschaft des Vereins. Darüber hinaus möchten wir den eSports als Sport voranbringen und eng mit klassischen Sportvereinen kooperieren. Ebenso wie wir es mit Jugendringen machen wie beim Kreisjugendring Stormarn. Wir planen auch die Mitgliedschaft im Flensburger Jugendring. Bei einer Probeabstimmung auf dessen Hauptversammlung hierzu waren 17 Teilnehmer dafür und nur zwei dagegen.“

Der hat inzwischen über dreißig Mitglieder mit einer deutlich steigenden Tendenz. Die Arbeit des Vereins erfolgt ehrenamtlich und mit einer auf Gemeinnützigkeit ausgelegten Satzung.

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