Berlin. Die Regionalvertretung „game Baden-Württemberg“ hat ihre zentralen Forderungen an die Landespolitik veröffentlicht, mit denen die Games-Branche vor Ort gestärkt werden soll. Gemeinsam mit regionalen Akteuren fordert die Vertretung umfassende Verbesserungen der Rahmenbedingungen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des game – Verbandes der deutschen Games-Branche e.V. hervor.

Dem Ausbau der örtlichen Games-Förderung kommt hierbei eine zentrale Rolle zu: So gilt Baden-Württemberg als einer der wirtschafts- und industriestärksten Standorte Deutschlands. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern muss die Spiele-Branche vor Ort mit einer geringeren Förderung auskommen, heißt es in der Erklärung. Neben der Erhöhung und Ausweitung der finanziellen Förderung fordert „game Baden-Württemberg“ zudem die Stärkung der Vernetzung, dedizierte Hubs für die Games-Branche sowie eine explizite Förderung für Studio-Gründer. Mit diesen vier Maßnahmen soll es gelingen, das Potenzial der Games-Branche vor Ort besser zu nutzen und die Region auch im internationalen Wettbewerb als Entwicklungsstandort konkurrenzfähig zu machen.

Stimmen zu den Forderungen

Adrian Goersch, Black Forest Games, Ansprechpartner für „game Baden-Württemberg“:

„Wir haben in Baden-Württemberg viele unglaublich talentierte Kreativschaffende, die sowohl in Deutschland als auch weltweit immer wieder durch ihre Spielideen und -konzepte überzeugen. Doch im deutschlandweiten und internationalen Wettbewerb haben wir aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen noch zu oft das Nachsehen. Insbesondere mit Blick auf unser Nachbarland Frankreich, in dem die Entwicklung digitaler Spiele um bis zu dreißig Prozent günstiger ist. Das wollen wir ändern und setzen mit unseren Forderungen hierfür klare Akzente.“

Patrick Wachowiak, Chasing Carrots, Stuttgart und Ansprechpartner für „game Baden-Württemberg“:

„Die Games-Branche in Baden-Württemberg überzeugt mit einer vielfältigen und lebendigen Szene: Von Start-ups und Indie-Entwicklern über große Games-Unternehmen bis hin zu Hochschulen – wir bilden alle Facetten der Games-Branche ab. Umso wichtiger ist es deshalb, diese Vielfalt nicht nur zu erhalten, sondern ihr mit den notwendigen politischen Maßnahmen aktiv beim Wachsen zu helfen. Dafür setzen wir uns mit den Forderungen von ,game Baden-Württemberg’ ganz konkret ein.“

Eine vollständige Übersicht zu den Forderungen von „game Baden-Württemberg“ gibt es unter: bawue.game.de

„game Baden-Württemberg“ ist eine der Regionalvertretungen, die mit Unterstützung des game entstanden sind. Zu den weiteren Regionalvertretungen gehören „game Berlin-Brandenburg“, „game Hamburg“, „game Norddeutschland“, „game Rheinland-Pfalz“, „game Saarland“ und „game Schleswig-Holstein“.

Über den game – Verband der deutschen Games-Branche

Der Verband der deutschen Games-Branche. Die Mitglieder sind Entwickler, Publisher und viele weitere Akteure der Games-Branche wie eSports-Veranstalter, Bildungseinrichtungen und Dienstleister. Als Träger der gamescom verantwortet der  das weltgrößte Event für Computer- und Videospiele. „Wir sind zentraler Ansprechpartner für Medien, Politik und Gesellschaft und beantworten Fragen etwa zur Marktentwicklung, Spielekultur und Medienkompetenz. Unsere Mission ist es, Deutschland zum besten Games-Standort zu machen“, erklärt der Verband.

Auch interessant:

game: Regionalvertretung Berlin-Brandenburg gestartet

„game Schleswig-Holstein“ fordert Stärkung der Games-Branche

Folge uns:

Jonas Walter

Spielejournalist bei gaming-grounds.de
Jonas 'Syncerus' Walter ist seit 2010 im eSport-Journalismus aktiv. Nach Beteiligungen an diversen eSport Projekten im redaktionellen Bereich wie MaseTV, ESC Gaming oder Team Vertex ist Gaming-Grounds.de nun die erste eigene Konzeption.

Diese hat die Vision aktuell relevante Themen aus dem Gaming- und eSport-Bereich aufzugreifen und für Videospielbegeisterte an einem Ort zu konzentrieren.
Folge uns: