Kiel. Bereits am gestrigen Mittwoch berichteten wir über die Übergabe der Förderbescheide für das Landeszentrum für eSport und Digitalisierung Schleswig-Holstein (LEZ SH) in Kiel. Unser freier Autor Timo Schöber konnte sich vor Ort selbst ein Bild von Lokalität, Potenzial und Veranstaltung machen. Darüber lest ihr hier mehr. Doch auch von offizieller Seite gab es natürlich einiges zu berichten.

Im Rahmen eines Pressetermins in den zukünftigen Räumlichkeiten des Landeszentrums für eSport und Digitalisierung Schleswig-Holstein (LEZ SH) überreichten Staatssekretärin Kristina Herbst, Staatssekretär Tobias Goldschmidt und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer heute die Förderbescheide an den Trägerverein des Zentrums. LEZ SH-Projektleiter Martin Müller und eSport-Bund-Präsident Hans Jagnow dankten für die Unterstützung von Stadt, Land und Wirtschaft und stellten das Projekt vor. Das berichtet das LEZ SH in der zugehörigen Pressemitteilung.

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Die Stimmen von Teilnehmern und Verantwortlichen

„Vieles hängt davon ab, den eSport lokal zu verwurzeln, weil Leuchtturmprojekte wie das LEZ SH wichtig sind, um den eSport weiter in den Alltag zu integrieren. Schleswig-Holstein ist das Bundesland, das sich in Deutschland am stärksten zum eSport bekennt.“

Das erklärte Hans Jagnow, Präsident des eSport-Bund Deutschland e.V. (ESBD), in seiner Begrüßung vor Presse und Weggefährten in der Entstehungsgeschichte des eSport-Zentrums.

Martin Müller, Projektleiter des LEZ und Vizepräsident des ESBD ergänzt dazu:

„Wir finden an unserem Standort ausgezeichnete Bedingungen vor, um auch die breitensportlichen Aspekte des eSports; das Miteinander und die Begegnungen zwischen den gesellschaftlichen Schichten zu befördern. Ich freue mich, dass wir jetzt mit unserem stetig wachsenden Team von ehrenamtlich engagierten Menschen in die finale Realisierung des Projekts einsteigen können.“

Als einer der ersten Initiatoren des Projektes von Seiten des Landes Schleswig-Holstein meldete sich Staatssekretärin Kristina Herbst für das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration zu Wort:

„eSport ist ein Stück Kultur, das wir begleiten wollen. Dieses Stück Kultur wollen wir im Positiven beeinflussen, weswegen mit dem LEZ ein ganz klares Konzept ausgearbeitet wurde; bezüglich der Vermittlung von Medienkompetenz und auch von Suchtprävention. Es ist der richtige Schritt, wenn wir gesellschaftlich diskutierte Dinge erlebbar machen.“

Staatssekretär Tobias Goldschmidt vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung ergänzt:

„eSport ist eine von zahllosen Facetten der Digitalisierung. Wir glauben fest daran, dass Digitalisierung Räume braucht, um sie erleben zu können.“

Einer dieser Räume ist das LEZ SH, das auch als Digitaler Knotenpunkt des Landes Schleswig-Holstein fungieren wird und zu diesem Zweck frei zugänglich für die Öffentlichkeit ist und interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Digital-Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer überreicht für die Landeshauptstadt Kiel ebenfalls einen Förderbescheid und erklärt:

„Wir haben das Projekt von Anfang an nach Kräften gefördert. Der eSport ist ein wichtiger Aspekt bei der Digitalisierung und es ist schön, wenn wir beim Thema eSport mit dem LEZ SH in Kiel einen Leuchtturm bekommen. Ich freue mich darüber, dass das LEZ SH in die neue Mitte Kiels zieht.“

Peter Weltersbach, Leiter der Geschäftsstelle und interimistischer Pressesprecher der IHK Schleswig-Holstein schließt sich den Gratulanten an:

„Digitale Leuchttürme wie das LEZ SH können wir im Land gut gebrauchen, denn ohne digitale Kompetenz geht in Zukunft nichts mehr. Wenn wir in Kiel ein leistungsfähiges Landeszentrum am Start haben, wird die Welt das mitkriegen. Deswegen hat sich die IHK dazu entschlossen, sich als Förderer des LEZ SH auf dessen Grundstein zu verewigen.“

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