Bereits am gestrigen Montag haben wir über die Ankündigung des neuesten Champions „“ berichtet. Dieser soll die Position des AD-Carrys auf der unteren Lane einnehmen und ist ein Krieger der Lunari. Seine Besonderheit: Er bringt gleich fünf verschiedene mit in die Kluft der Beschwörer.

Nur einen Tag nach der Enthüllung des ersten Teaser-Videos hat nachgezogen und auch die des Schützen präsentiert. Dabei funktionieren seine allesamt auf einem rotierenden System seiner , die in einem rotierenden System wechseln und Munition verbrauchen.

So funktioniert

wird seine fünf verschiedenen , die jeweils als Basis für seine normalen und speziellen Angriffe dienen, in einem rollierenden System verwenden können. Jede der bringt 50 Schuss Munition mit sich und wird ans Ende der „Warteschlange“ geschoben, sobald die Reserve von verbraucht wurde.

Bevor wir auf die Effekte der zu sprechen kommen, die die Namen „Calibrum, das Gewehr“, „Severum, die Sichelpistole“, „Gravitum, die Kanone“, „Infernum, der Flammenwerfer“ sowie „Crescendum, das Chakram“ tragen, sei noch der restliche Spielstil von erklärt. Denn anders als die meisten anderen Helden verwendet er lediglich drei Tasten aktiv.

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Das Rotationssystem. Quelle:

Sein „Q“, „W“ und „R“. Während sein „R“ ganz normal die ultimative Fähigkeit einsetzt, die auf den Namen „Wache des Mondlichts“ hört und auf die wir ebenfalls gleich näher zu sprechen kommen, wechselt „W“ zwischen den zwei aktiven . Denn nutzt für seine Angriffe zwar die in der Haupthand befindliche Waffe, hat aber eine zweite bereits in der Nebenhand parat.

Jede der fünf erwähnten Waffen bringt eigene Vorteile, Funktionsweisen und Boni für mit sich, die wir im Anschluss erläutern. Neben der Ultimate und dem Waffenwechsel bleibt dem 147. Helden also nur eine aktive Fähigkeit: Das „Q“. Die Fähigkeit orientiert sich in ihrer Funktionsweise ebenfalls an der aktiven Waffe. Deshalb nun im Detail zu „Calibrum“ und Co.

Die Mondsteinwaffen

Calibrum, das Gewehr

Die erste Waffe ist Calibrum, das Gewehr. Sie bietet die höchste Reichweite und eignet sich für kurze Angriffe. Die aktive Q-Fähigkeit mit Calibrum lautet „Mondschuss“, verursacht schaden am Gegner und markiert diesen. Diese Markierung lässt sich per Klick der rechten Maustaste auslösen. Dadurch wird ein Schuss der Waffe in der Nebenhand auf alle markierten Gegner abgefeuert, der zusätzlichen Schaden verursacht.

Auch Aphelios‘ ultimative Fähigkeit „Wache des Mondlichts“ orientiert sich an der aktiven Waffe. Diese ist zwar immer eine Mondbombe, die explodiert, sobald sie einen Gegner berührt und umliegend Schaden verursacht, hat aber unterschiedliche Bonuseffekte. Sollte Calibrum aktiv sein, markieren die automatischen Angriffe nach Einsatz der ultimativen Fähigkeit alle getroffenen Gegner. Diese Markierungen verursachen mehr Schaden, sobald sie ausgelöst werden.

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Calibrum, das Gewehr. Quelle:

Severum, die Sichelpistole

Die Sichelpistole verfügt über Regenerations-, Schild- und Selbstheilungseffekte. Jeder Angriff mit der Waffe heilt Aphelios für einen Teil des angerichteten Schadens. Überheilung wird in einen leichten Schild umgewandelt.

Q mit Severum: Ansturm. Verwendet Aphelios seine Q-Fähigkeit mit Severum, erhält er Lauftempo und feuert mit Haupt- und Nebenwaffe auf nahe Ziele. Champions sollen hierbei priorisiert werden. Diese besonderen Schüsse verhalten sich wie normale Angriffe, verursachen aber weniger Schaden.

R mit Severum: Der Bonuseffekt von „Wache des Mondlichts“ gewährt Aphelios mit Severum einen festgelegten Wert an Selbstheilung.

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Severum, die Sichelpistole. Quelle:

Gravitum, die Kanone

Die dritte Waffe im Bund ist Gravitum und stellt eine Kanone dar, die eher als unterstützend eingestuft wird. Sie verlangsamt mit normalen Treffern Ziele, an denen Schaden verursacht wurde.

Q mit Gravitum: Eklipse. Alle Gegner auf der gesamten Karte, die mit Gravitum verlangsamt wurden, erleiden zusätzlichen Schaden und werden festgehalten.

R mit Gravitum: Ist Gravitum die aktive Waffe beim Einsatz von „Wache des Mondlichts“, verlangsamen auf die Ultimate folgende Angriffe wesentlich stärker als normal.

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Gravitum, die Kanone. Quelle:

Infernum, der Flammenwerfer

Aphelios‘ vierte Waffe ist Infernum. Der Flammenwerfer ist die Waffe der Wahl, wenn es um Flächenschaden geht. Die automatischen Angriffe verursachen erhöhten Fähigkeitsschaden und erzeugen einen kegelförmigen Schadensbereich hinter getroffenen Gegnern.

Q mit Infernum: Aphelios verschießt einen Flammenstoß, der Schaden an getroffenen Gegnern anrichtet. Anschließend beschießt er alle getroffenen Feinde mit der Waffe in seiner Nebenhand.

R mit Infernum: Sollte Infernum die aktive Waffe beim Einsatz der ultimativen Fähigkeit sein, erzeugen Folgeangriffe keinen Kegel hinter getroffenen Gegnern, sondern Schadenskreise um diese herum.

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Infernum, der Flammenwerfer. Quelle: Riot Games

Crescendum, das Chakram

Geht es in Kämpfe auf extrem kurze Distanz, ist Crescendum die beste Wahl aus allen fünf Waffen. Sie ähnelt in ihrer Funktionsweise einem Bumerang und kehrt nach dem Wurf zu Aphelios zurück. Erst wenn die Waffe wieder bei ihm angekommen ist, kann er erneut einen automatischen Angriff starten. Dafür wird sein Angriff zurückgesetzt, sobald dies passiert.

Um die Waffe effektiver zu machen, erhöht Angriffstempo die Fluggeschwindigkeit von Crescendum. und Folgeangriffe erzeugen für jeden getroffenen Gegner mit Crescendum Kopien der Waffe, die die normalen Angriffe wiederum verstärken.

Q mit Crescendum: Aphelios beschwört einen Turm, der mit der Waffe der Nebenhand auf nahe Gegner feuert.

R mit Crescendum: Wenn „Wache des Mondlichts“ weniger als drei Gegner trifft, erhöht sich der Schaden der Folgeangriffe trotzdem in der Höhe, als hätte die Fähigkeit mindestens drei Gegner getroffen.

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Crescendum, das Chakram. Quelle: Riot Games

Weitere Besonderheiten

Eine weitere einzigartige und dadurch natürlich bemerkenswerte Besonderheit bei Aphelios ist die Verteilung seiner Fähigkeitspunkte, die beim Stufenaufstieg gewährt werden. Diese investiert er nämlich statt in seine – die im Laufe des Spiels automatisch besser werden – in Attribute. Er darf wahlweise in Angriffstempo, Angriffsschaden oder zusätzliche Rüstungsdurchdringung investieren.

Um all diese sinnvoll und übersichtlich dem Spielenden zugänglich zu machen, bekommt Aphelios eigens ein besonderes Interface spendiert.

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So sieht das Interface von Aphelios aus. Quelle: Riot Games
  1. Beschreibung der passiven Fähigkeit
  2. Hauptwaffe und verbleibende Munition
  3. Aktive Q-Fähigkeit
  4. Nebenwaffe und verbleibende Munition; Falls Q abklingt, wird hier der verbleibende Cooldown eingeblendet
  5. Die nächste Waffe, die nachrückt, sobald einer aktiven Waffe die Munition ausgeht
  6. R; Ultimative Fähigkeit

Zusätzlich soll auf der rechten Seite des Bildschirms ein weiterer Munitionszähler eingeblendet werden, sobald weniger als 10 Schüsse in der aktiven Waffe verbleiben.

Studiert all die Möglichkeiten des komplexen Champions, bevor er mit Patch 9.24 in der Kluft der Beschwörer verfügbar werden soll.

Über

– DAS MOBA neben Dota 2. Weltweit kämpfen Millionen von Spielern in täglich darum besser zu werden und in den Ranglisten ganz nach oben zu kommen. Der Titel des Entwicklers Riot Games ist seit Jahren fester Bestandteil der globalen eSport Szene. Ligen wie die LEC und LCS oder die jährlich ausgetragene World Championship bieten enorme Preisgelder und werden unter höchst professionellen Bedingungen veranstaltet.

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