Eigentlich sollte der neue Horror-Psycho-Titel „Lust from Beyond“ bereits im Februar erscheinen. Auf den letzten Metern hat sich der Nachfolger von „Lust for Darkness“ allerdings etwas verspätet. Wie Entwickler Movie Games Lunarium nun mitteilte, erscheint das von Lovecraft und Giger inspirierte Spiel am 11. März. Als Grund dafür wurde angegeben, dass man noch den letzten Feinschliff unternehmen wolle, damit das Spiel mindestens genauso erfolgreich wird, wie die bereits im Vorfeld erschienenen Prequels. Das Spiel soll einen deutlich größeren Umfang haben, als die bisherigen Lust-Spiele.

„Lust from Beyond“ ist ein First-Person-Survival-Horrorspiel, welches den Spieler auf eine gefährliche Reise zwischen zwei Welten schickt: unserer und der Welt endloser Ekstase, der Dimension Lusst’ghaa. Als Victor Holloway, ein amerikanischer Antiquar, verfolgt der Spieler das Geheimnis der weltfremden Visionen, die mit Victors Sexsucht verwandt zu sein scheinen.

Dieses Spiel mit erotischen und okkulten Themen wurde den Spielern bereits über zwei freie eigenständige Kapitel vorgestellt: Prologue und Scarlet. Beide wurden auf Steam veröffentlicht. In Deutschland fallen das Spiel und seine beiden Prequels vermutlich dem Jugendschutz zum Opfer, da die Titel viele pornografische Inhalte beinhalten. Keiner der Titel ist aktuell auf Steam abrufbar. Dies mutet allerdings etwas sonderbar an, ist doch der Vorgänger „Lust for Darkness“ ebenso gelistet, wie zum Beispiel ein „Agony“.

Davon ab sind die Entwickler sehr stolz auf das Projekt und zuversichtlich, ein noch besseres Spiel abliefern zu können.

Michael Ciasto, Produzent von Lust form Beyond:

„Wir sind ein kleines Studio, und wir kombinieren verschiedene Aspekte des Horrors. Wir machen ein Spiel, das länger ist als unser vorheriger Titel Lust for Darkness und die beiden Prologe zusammen. Wir haben verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten und sogar RPG-ähnlichen Elemente der Charakterentwicklung. Die Prologe hatten eine Steam-Bewertung von 88% und 82%. Das wollen wir mindestens wieder erreichen, dieses Mal mit einem noch viel größeren Spiel.“