Leipzig. Der erste Artikel des vergangenen DreamHack Wochenendes berichtet vom Finale des ersten ESBD Vereinspokals. Bereits am Freitagabend trafen auf der Bühne die Vereine vom Magdeburg eSports e.V. und dem Berliner eSport-Club e.V. aufeinander.

Der Magdeburg eSports e.V. machte es seinen Gegnern aus Berlin nicht leicht. Quelle: Timothy Ross/Gaming-Grounds.de

Vor zahlreichen Zuschauern und einem extra aus Magdeburg mitgereisten Mini-Fanblock, die im Publikum für ordentlich Stimmung sorgten, ging es um 19 Uhr um alles. Der ESBD berichtet in seiner zugehörigen Pressemitteilung.

Erstmalig richtete der eSport-Bund Deutschland (ESBD) in diesem Jahr den bundesweiten Vereinspokal des Verbandes im eSport-Spiel „League of Legends“ aus. Im großen Finalspiel am Freitag, den 15. Februar 2019, auf der DreamHack in Leipzig konnte Magdeburg eSports e.V. nach knapp 30 Minuten den 1. Berliner eSport-Club e.V. auf den zweiten Platz verweisen. Das Team um Florian ‚Latituder‘ Teuber nahm den Vereinspokal 2019 in einer feierlichen Übergabe von ESBD-Präsident Hans Jagnow in Empfang.

„Ein starkes Zeichen“

Hans Jagnow, Präsident des ESBD. Quelle: ESBD, Maria Manneck

Jagnow sagte nach dem Spiel:

„Ein sehr spannendes Spiel, das dem ersten ESBD-Vereinspokal mehr als würdig war. Die Teams haben spürbar alles gegeben. Man konnte sehen, wie bedeutend es für Athleten war, auf der großen Bühne spielen zu dürfen. Als ESBD konnten wir ein starkes Zeichen für die Verbindung zwischen Vereinskultur und eSport setzen.“

Dem Finalspiel auf der großen Bühne ging am 1. Januar 2019 der Online-Teil des Turniers mit sechs teilnehmenden Teams aus Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Niedersachsen und Baden-Württemberg voraus. Hier qualifizierten sich Magdeburg und Berlin im Halbfinale, Leipzig eSports e.V. konnte das Spiel um den dritten Platz für sich entscheiden. Insgesamt verfolgten die Übertragung des ESBD-Vereinspokal 2019 im Online- und Offline-Turnier über 3.000 Zuschauer über die Streaming-Plattform Twitch.

Viele Helfer wirkten ehrenamtlich mit

Jagnow hob insbesondere den ehrenamtlichen Charakter der Veranstaltung hervor: „Die vielen Helfer aus den Vereinen haben das Turnier überhaupt erst möglich gemacht. Ihrem Engagement gilt unser voller Dank.“ Insgesamt waren 15 Ehrenamtler an der Organisation und Übertragungsproduktion beteiligt, darunter auch die Kommentatoren Henning ‚Chestak‘ Paul, Tobias ‚TobiCoach‘ Vogt und Marc ‚Mademann‘ Helbig. „Mit der DreamHack Leipzig und ihrem Team hatten wir außerdem einen tollen Partner an der Seite, der uns die Finalumsetzung auf der großen Bühne ermöglicht hat“, ergänzt Hans Jagnow.

Martin Müller (ESBD) Quelle: ESBD, Maria Manneck

Martin Müller, ESBD-Vizepräsident für Breitensport, kommentiert den Verlauf des Pokalturniers abschließend:

„Wir haben hier erfolgreich einen ersten Aufschlag für den Spielbetrieb im ESBD gemacht. Das große Interesse für den Amateurbereich, die engagierten und lautstarken Fans der Vereine vor Ort – das alles zeigt uns, dass wir hier großes Potential haben, den Breitensport-eSport auch dauerhaft ins Scheinwerferlicht zu rücken. Mit den gesammelten Erfahrungen arbeiten wir jetzt weiter. Wir planen, 2019 einen dauerhaften Spielbetrieb für die Vereine mit eSport-Angebot zu realisieren.“

Das Finale in der Wiederholung

Wir waren live vor Ort und haben einen kleinen Bericht im Video für euch.


Wer sich die Finalpartie in der Wiederholung anschauen möchte, kann dies hier tun:

Mehr dazu:

ESBD-Vereinspokal: Die Finalteilnehmer stehen fest

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Jonas Walter

Spielejournalist bei gaming-grounds.de
Jonas 'Syncerus' Walter ist seit 2010 im eSport-Journalismus aktiv. Nach Beteiligungen an diversen eSport Projekten im redaktionellen Bereich wie MaseTV, ESC Gaming oder Team Vertex ist Gaming-Grounds.de nun die erste eigene Konzeption.

Diese hat die Vision aktuell relevante Themen aus dem Gaming- und eSport-Bereich aufzugreifen und für Videospielbegeisterte an einem Ort zu konzentrieren.
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