Am heutigen 11 Dezember ist ein neuer Teil aus der Medal of Honor-Serie erschienen. Bei “Above and Beyond” setzt Entwickler Respawn Entertainment komplett auf ein immersives VR-Erlebnis. Demnach kann man das Spiel auch nur mit einem VR-Headset spielen. Medal of Honor Above and Beyond ist der erste Teil der Spieleserie seit 2012 – da erschien zuletzt Warfighter (PS3 / Xbox360). Es ist zudem das 17. Hauptspiel seit dem Release des ersten Teil 1999, damals noch auf der PlayStation 1.

Unter Publisher EA leitete Peter Hirschmann die Respawn-Produktion, der bereits am ersten Medal of Honor mitgearbeitet hat. Above and Beyond ist wieder im Zweiten Weltkrieg angesiedelt. Spielen könnt ihr es mit einem der folgenden Headsets: Oculus Quest, Oculus Rift, HTC Vive oder Valve Index.

Über Above and Beyond

Medal of Honor: Above and Beyond ist ein actiongeladenes und immersives Erlebnis, das zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs spielt. Die Spieler schlüpfen darin in die Rolle eines Agenten des Office of Strategic Services (OSS) im vom Krieg zerrütteten Europa. In der ausführlichen Einzelspieler-Kampagne voller authentischer Details erlebt man dabei historische Geschehnisse zu Land, in der Luft und auf hoher See, sabotiert dabei Stützpunkte der Deutschen, durchkreuzt feindliche Pläne, hilft dem französischen Widerstand und ist ein Teil der größten und bedeutendsten Ereignisse des Krieges.

Dabei erlebt man eine fesselnde Story, diese wir zudem von Kurzfilmen erzählt, die extra für das Spiel gemacht wurden. Mit diesen taucht man noch tiefer in die Geschichte ein. Im Multiplayer tritt man in rasanten Partien gegen deine Kameraden an und beweist sein können. Die Multiplayer-Modi spielen dabei an zahlreichen Standorten in ganz Europa. Sie bestehen aus Wettkampfmodi, in denen man alleine oder mit einem Team kämpft oder man muss Missionen erfüllen, wie das Platzieren beziehungsweise Entschärfen einer Bombe.

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In der Welt der VR reicht es nicht nur aus, gut schießen zu können. Man muss seinen ganzen Körper zum Einsatz bringen, ausweichen in Deckung gehen, feindliche Granaten zurückwerfen, in Sicherheit schwimmen, von Schiffen fließen, aus brennenden Flugzeugen abspringen und was der Krieg noch alles von einem verlangt, wenn man es lebend da herausschaffen will.

Die Entwickler erklären: “Du siehst dir keine Geschichtsdoku an. Du erlebst Geschichte, so lebendig wie nie zuvor.”

Medal of Honor: Above and Beyond Screenshots

Erste Kritik

Bisher sind die ersten Rückmeldungen aus der Community sehr durchwachsen. Während sich VR-Enthusiasten vermutlich besser auf das Spiel einlassen können und schon Erfahrung im VR-Gaming mitbringen, tun sich andere Spieler mit vielen Mechaniken etwas schwer. Auch das andere Gameplay und Feeling könnte eingefleischten Serien-Fans ein wenig die Nostalgie vermiesen. Auch wenn viele Spieler bereits sind für ein neuen Medal of Honor, nicht jeder ist bereits für ein VR-Game. Hinzu kommen wohl einige Bugs, grobe Animationen und andere Kinderkrankheiten. Hier steht mit Sicherheit noch ein bisschen Arbeit an, bis die Community das Spiel als vollwertigen Teil der Serie annehmen können wird.

Bei Star Wars: Squadrons hat es EA vermutlich etwas geschickter angestellt, nicht nur VR – sondern optional. Außerdem nicht als ein 59,99 Euro Vollpreis-Titel.


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