Nach wie vor sind lange Warteschlangen vor beliebten New World Servern – und vor allem den Servern, die bereits seit dem initialen Launch am Dienstag existieren – das größte Problem bei Amazons neuem und äußerst beliebten MMO. Bereits am Tag der Veröffentlichung loggten über eine Million unterschiedliche Spieler und Spielerinnen ein, um Aeternum zu erkunden und diese neue Reise zu beginnen.

Seither hat Amazon Games die Anzahl der verfügbaren Server mehr als verdoppelt und insbesondere die Region Zentraleuropa mit einer hohen Zahl dieser bedacht. Doch diese Maßnahme hilft nur bedingt. Wer sich einmal entschieden hat mit Freunden auf einem Realm zusammenzuspielen oder auch alleine schon etliche Stunden auf einem Server zugebracht hat, wird nur in seltenen Fällen auf einen der neuen und leereren Server ausweichen. Dennoch ist die Sofort-Maßnahme immerhin dafür verantwortlich, dass wir keine Warteschlangen im fünfstelligen Bereich mehr sehen, während nur 2.000 Spielende pro Server gleichzeitig aktiv sein können.

Amazon Games gibt weitere Pläne bekannt

Diesen Problemen ist sich auch Amazon Games selbst bewusst. So veröffentlichte das Entwicklerstudio in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein weiteres Statement und geht in diesem auf die Situation und weitere Vorhaben ein. Dort heißt es, dass man zwar mit einem großen Ansturm zum Release gerechnet habe, aber doch nicht mit einer so extrem großen Welle an Fans, die direkt zum Release in New World starten wollen. Nun ist es also tatsächlich bestätigt, dass auch hier das „Unterschätzen der Spielermassen“, welches in regelmäßigen Abständen als Grund für missglückte Spielveröffentlichungen von AAA-Studios genannt wird, einer der Gründe für die New World-Probleme ist.

Seither arbeite man rund um die Uhr daran, die Situation zu verbessern – immerhin ist das Spiel an sich, sobald man es denn bis dorthin geschafft hat – äußerst gelungen. Von innerhalb des Spiels gibt es wenig bis keine Beschwerden aus der Community. Seit dem Release am Dienstag hat Amazon Games die Anzahl der verfügbaren Server in New World mehr als verdoppelt.

Siehe hierzu:

New World: Viele weitere Server für Europa – Hilft das?

Dies führt nicht nur dazu, dass sich die wartenden Spieler besser verteilen können und die Warteschlangen kürzer werden, sondern auch dazu, dass mittlerweile 40 Prozent der Live-Server kurze oder keine Wartezeiten mehr haben.

Während man sich darüber bewusst sei, dass dies noch immer kein zufriedenstellender Status ist und weiterhin an weiteren Methoden gearbeitet wird, um diesen zu verbessern, möchte man die Spielenden dazu anregen, einen der weniger bevölkerten Realms zu nutzen. Insbesondere dann, wenn man bisher wenig oder gar nicht gespielt hat.

Servertransfers starten kommende Woche

Diese Anregung kommt nicht von ungefähr. Genau weil es den Entwickelnden bewusst ist, dass das Zusammenspiel mit einer Gruppe in New World von ganz besonderer Bedeutung ist, soll schon in der kommenden Woche das versprochene Feature der kostenlosen Servertransfers implementiert und gestartet werden.

So könnten dann auch Spielende, die jetzt „alleine“ auf einem Server ohne Warteschlange starten, schon in Kürze gemeinsam mit Freunden auf einen vereinbarten Server transferieren oder den eigenen Charakter auf den Server der gewählten Mitspielenden verschieben. Mit diesem Umweg können von Warteschlangen frustrierte Spielende schon jetzt mit ihrer Reise beginnen, verpassen weniger den Anschluss und können schon bald trotzdem mit ihrer Community gemeinsam spielen.

Bevor das neue Feature gestartet wird, sollen weitere detaillierte Informationen darüber bekannt gegeben werden, wie der Servertransfer abläuft und was dabei beachtet werden muss. Sobald es dazu weitere Details gibt, erfahrt ihr diese natürlich umgehend auf Gaming-Grounds.de.