No Man’s Sky ist so ein Spiel, zu dem man immer mal wieder zurückkommt und sich anschaut, was es Neues gibt. Ein so ambitioniertes Projekt braucht Zeit und nicht jeder begleitet den Prozess durchgehen. Umso erfreuliche ist es doch, wenn es wieder ein richtig cooles neues Feature gibt. So auch dieses Mal.

Hello Games hat kürzlich das Companions-Update für das SciFi-Spiel No Man’s Sky veröffentlicht. Damit ist es nun möglich Aliens zu zähmen, zu züchten und als Begleiter an der Seite zu haben. Je nach Kreatur kann das schon mal ziemlich niedlich oder sogar imposant ausfallen. Vom Schoßhündchen bis zum gigantischen Beschützer ist alles möglich.

No Man’s Sky Companions-Update Trailer

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Das Companions-Update

Auf den meisten Planeten, die man auf seiner Sternenreise entdeckt, findet man auch Lebewesen. Sehr unterschiedliche Kreaturen, manche gefährlich, manche eher friedliebend. Die Entwickler widmen das neue Update komplett den Aliens. Mit dem Companions-Update können die Spieler nun die Kreaturen, denen sie begegnen, zähmen, züchten, trainieren und sogar mit ihnen sprechen.

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Von klein bis groß. Die Begleiter in No Man’s Sky können sehr unterschiedlich ausfallen.

Reisende können nun die Kreaturen, denen sie begegnen, adoptieren und eine enge Bindung mit ihnen eingehen. Sie reisen Seite an Seite mit Ihnen auf ihren Abenteuern durch das Universum, sowohl als Freund als auch als wertvoller Helfer auf ihrer Reise. Man kann sie trainieren, damit sie nach Ressourcen suchen, Gefahren entdecken, Licht spenden, gefährliche Tiere jagen, Siedlungen finden, vergrabene Schätze bergen oder sogar mit ihrem eigenen auf der Schulter montierten Minenlaser nach Materialien schürfen. Sie sind also nicht nur ein spaßiges Accessoire, sie werden vielmehr zu wirklich nützlichen Begleitern.

Baby-Freude

Bei richtiger Pflege legen die Begleiter sogar Eier, die eingesammelt und ausgebrütet werden können. Dann kann man sich mit warmen Herzen anschauen, wie die Neugeborenen schlüpfen und von Babys zu ausgewachsenen Begleitern heranwachsen. Oder man ist eher etwas experimentierfreudiger unterwegs: dann kann man die Eiger auch in den Egg Sequencer der Space Anomaly stecken, um den Nachwuchs genetisch zu verändern und so immer neue, wildere Spezies zu erschaffen.

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Im Egg Sequencer lassen sich neue genetische Mutationen kreieren.

Es gibt eine große Auswahl an anpassbarem Zubehör und Aufklebern, um den Gefährten ein einzigartiges Aussehen zu verleihen. Manchmal hat man auch Glück und züchtet eine besonders seltene und bemerkenswerte Kreatur. Diese können ziemlich wertvoll und begehrt sein. Warum sollte man das wertvolle Genmaterial also nicht auch verkaufen? Eier können mit anderen Reisenden gehandelt werden.

Eigensinniges Tamagotchi

Die Persönlichkeiten der Kreaturen werden übrigens durch ihre Spezies und ihr Ökosystem definiert. Das sorgt dafür, dass keine zwei Kreaturen gleich sind. Ihre Persönlichkeit entwickelt sich sogar weiter, wenn man sich mit seinem Begleiter beschäftigt. Der treue Freund wird mit den Spielern auf Planeten umherwandern, während man diese erforscht. Dabei sind die Kreaturen ganz Tamagotchi und können gestreichelt, gefüttert und bespielt werden. Bei Begegnungen mit anderen Reisenden und ihren Begleitern können sie ängstlich, verspielt oder sogar aggressiv werden, je nach ihrer eigenen einzigartigen Persönlichkeit.

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Mit Kreaturen lässt sich auch prima Handel betreiben. Manche der Wesen bringen einen hohen Preis ein.

Jede adoptierte Kreatur ist mit einem neuralen Gurt ausgestattet, der direkt mit dem Exosuit verbunden ist. Die innersten Gedanken des Begleiters werden übersetzt und direkt an die internen Kommunikationskanäle gesendet. Man kann dadurch sogar direkt spüren, wie die Verbindung zur eigenen Kreatur wächst, während man mit ihnen spiel, sie füttern und gemeinsam Abenteuer erlebt.