Square Enix veröffentlicht am 1. April 2021 den neuen kooperativen Sci-Fi-Rollenspiel-Shooter Outriders auf PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X/S, Xbox One sowie dem PC (Steam und Epic). Eine Stadia Version soll später in diesem Jahr folgen. Bereits ab dem 25. Februar können interessierte Spieler und Spielerinnen eine Demo herunterladen und testen, ob das Gameplay überzeugt oder nicht. Doch auch bis dahin sind es – nach der kürzlichen Verschiebung – noch einige Wochen.

Um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, stellen wir euch heute deshalb alle Klassen vor, die Entwickler People Can Fly im neuen Titel untergebracht hat. Alle Spezialisierungen hat man in der Vergangenheit bereits in Ausschnitten in den bislang vorgestellten Trailern beobachten können. Doch was Technomant, Pyromant, Assassine und Verwüster in Outriders wirklich drauf haben, in welchen Bereichen ihre Stärken liegen und worauf man in der eigenen Wahl der Klasse achten sollte, das sagen wir euch heute.

1. Der Technomant (Technomancer)

Der Technomant (oder im Englischen Technomancer) setzt auf eine hohe Reichweite und Gadgets, um primär als Unterstützer auf dem Schlachtfeld zu agieren. Wie der Name schon verrät, kann diese Klasse sehr gut mit Technik umgehen und verbindet dieses Talent mit magischen Infusionen, die zerstörerische Kombinationen ergeben.

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Explosionen gehören also ebenso zum ständigen Begleitbild der Präsenz eines Technomancers, wie Frostwellen, Heilungszauber und Beschwörungen. Darüber hinaus besitzen Technomancer eine besondere Begabung im Umgang mit Scharfschützengewehren. Spielende dieser Klasse beziehen sich auf drei Grundsätze, in die die Skills des Charakters unterteilt werden können. „Ordinance“, „Gadgets“ und „Decay“.

Der Technomant ist die richtige Klasse für euch, wenn ihr auf Gegnerkontrolle, Heilung, Lebensentzug, Sniper oder am besten der Kombination aus diesen Dingen steht. Im Talentbaum steht es euch völlig frei, wie ihr die Zweige „Pestilence“, „Tech Shaman“ und „Demolisher“ fokussiert und kombiniert.

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2. Der Pyromant (Pyromancer)

Der grundlegende Ansatz und die Idee hinter der Klasse des Pyromanten dürfte für die meisten von euch nicht allzu schwer zu erraten sein. Hier geht es in erster Linie um – richtig – Feuer. Diese Klasse eignet sich für Spielende, die es mit möglichst vielen Feinden auf einmal aufnehmen wollen. Denn die Explosionen, Wände, Wellen und alle möglichen weiteren Formen von Feuer machen es Gegnern schwer der Hitze standzuhalten.

„First line them up, then light them up“ ist einer der Grundsätze, an denen sich der auf mittlere Reichweite agierende Pyromancer orientiert. Die drei Kernthemen, auf die sich die Taktiken beziehen sind „Explosive“, „Immobilize“ und „Ignite“. Wenn ihr Gegner also nicht gerade aktiv in Flammen aufgehen lasst, könnt ihr diese mit speziellen Fähigkeiten bewegungsunfähig machen oder bereits zuvor getroffene Gegner am Brandschaden sterben lassen, den sie über Zeit erleiden.

Da selbst die besten Kämpfer von Zeit zu Zeit getroffen werden, kann der Pyromant immer dann Lebenspunkte wiederherstellen, wenn ein durch seine Fähigkeiten markierter Feind getötet wird. Auch hier gilt also wieder: „AOE is the best“.

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3. Der Assassine (Trickster)

Wer sich schon immer der Manipulation von Zeit und Raum verbunden gefühlt hat, für den dürfte der Trickster – oder Assassine – in Outriders die Klasse der Wahl sein. Wie RPG-Veteranen bekannt sein dürfte, setzen diese hinterhältigen Kämpfer zumeist auf Flexibilität, schnelle Positionswechsel und Attacken aus den Schatten oder der Dunkelheit. Auch der Assassine in Outriders hat in Teilen Ähnlichkeit mit dieser Vorgehensweise. Aber eben nur in Teilen.

Das Sci-Fi-Setting des Spiels erlaubt es der Klasse den Gegnern die eigenen Überraschungen auf ganz spezielle Art und Weise – wortwörtlich – nahezubringen. Grundsätzlich können die Trickster sehr schnell in den Nahkampf hinein geraten und sich der Affäre mindestens genauso schnell wieder entziehen. Sie arbeiten mit Unsichtbarkeit und Teleports. In den Talenten wählen die Meister der Täuschung aus einer Kombination der Zweige „Master of Space“, „Harbringer“ und „Assassin“.

Immer, wenn Assassinen aufhören sich mit einer Fähigkeit an einen anderen Ort zu bewegen, wird ihr Waffenschaden im Anschluss für einige Sekunden erhöht. In einer speziellen Spielweise kann der Trickster somit sogar als eine Art „Tank“ für die eigene Gruppe fungieren. So bekommt ihr beispielsweise Lebenspunkte zurück, wenn ihr Gegner besiegt, die sich nahe eurer eigenen Position befinden. Sogar eine Schildmechanik lässt sich auf diese Weise aufladen, die weiteren Schaden absorbieren kann.

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4. Der Verwüster (Devastator)

Ihr steht auf die schweren Jungs? Hier habt ihr eure Klasse: Den Verwüster. Er steckt im Nahkampf einiges weg, steht den anderen Klassen in Bezug auf Schadenspotenzial und Zerstörung aber in nichts nach. Auch gegen Bosse zeigt sich der Devastator äußerst effektiv, denn mit seinen Fähigkeiten ist er regelmäßig in der Lage, Feinde beim Einsatz von Fähigkeiten zu stören und zu unterbrechen.

Die Lieblingsworte eines jeden Verwüsters sind „Schwerkraft“ und „Erde“. Er nutzt kinetische Energie, Schutzzauber, Erdbeben und andere Fähigkeiten rund um das Gestein, um ihm und seinen Verbündeten den entscheidenden Vorteil im Kampf zu verschaffen. Statt Gegner wie der Pyromancer im Nahkampf anzuzünden, lässt er mit Schlägen getroffene Feinde bluten.

Wie auch der Assassine bekommt auch der Verwüster Lebenspunkte zurück, wenn nahe Feinde sterben. Statt der Schildmechanik verfügt diese Klasse aber grundlegend über einen größeren Pool von Lebenspunkten und Rüstung. Im Talentbaum entscheidet ihr euch, welche Teile der Zweige „Vanquisher“, „Warden“ und „Seismic Shifter“ euren individuellen Spielstil unterstützen sollen.

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Wie spielt man Outriders? – Ein erstes Fazit.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Klassen in Outriders grenzenlos offensiv ausgerichtet sind. Niemandem bringt es hier etwas, sich zurückzuziehen und in der Deckung zu kauern. Durch die Tatsache, dass es hier kaum defensive Heilungszauber noch Heiltränke oder ähnliche Gegenstände dieser Art gibt, müsst ihr Kämpfen, um eure Lebensenergie wieder aufzufüllen, beziehungsweise gar nicht erst in eine Notlage zu kommen.

Wer dennoch darauf bedacht ist sein Team zu unterstützen, wird wohl zum Technomanten greifen, um wenigstens etwas aktive Heilung unter den Mitspielenden verteilen zu können. Outriders ist so weit von einem Deckungs-Shooter, wie man nur irgendwie sein kann. Der „Kerngedanke rein“ wird hier zum Spielprinzip. Auf in die Schlacht – und wagt es ja nicht wieder herauszukommen, solange noch Gegner zu sehen oder zu hören sind.