In einem neuen Trailer stellt Craftopia-Entwickler PocketPair ein interessantes neues Spiel vor: Palworld sieht auf den ersten Blick aus, wie ein wilder Mix aus Fortnite, ARK, gepaart mit einem Haufen putziger Pokemon. Gezeigt wurde das Spiel im Rahmen der INDIE Live Expo.

Die Entwickler selbst sprechen von einem Open-World-Survival-Crafting-Game. Ein Spiel, das so viele Begriffe braucht, um erklärt zu werden, scheint einigermaßen voll mit Mechaniken zu sein. Bestätigt wird dies auch im Trailer. Dort sehen wir eigentlich alles, was man aus den großen Spielen wie Fortnite und ARK kennt. In einer bunten Fantasy-Welt wird gebaut, zerstört, geschossen, geritten und geflogen. Wie der Name bereits verrät, dreht sich dabei viel um die sogenannten „Pals“: kumpelhafte Fantasywesen mit Superkräften. Diese begleiten die Spieler und helfen ihnen im Kampf. Gespielt wird offensichtlich aus einer Third-Person-Perspektive.

Palworld Trailer

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Da steckt viel drin

In der offenen Spielwelt können die Spieler eine Vielzahl an Kreaturen finden, sie zähmen, züchten und in Fabriken oder als Farmtiere arbeiten lassen. Dabei wird man die Wesen entweder behalten, verkaufen oder sogar schlachten können, um sie zu essen. Die Umgebung ist gefährlich und die Spieler müssen einen steten Überlebenskampf führen gegen Hunger, harsches Wetter oder Wilderer. Um genug Ressourcen zu finden, wird auch die Erkundung der Umwelt eine große Rolle spielen. An geeigneten Plätzen können Lager errichtet werden, es soll sogar möglich sein, sich einzugraben.

Wer es allerdings schafft, sich eine ordentliche Befestigung zu bauen, der kann sich sein Leben auch mit allerlei Vorrichtungen komfortabler gestalten. So wird es möglich sein das Areal zu beleuchten, mit Energie zu versorgen und Mineralien abzubauen. Als geübter Spieler, findet man die geeignete Pals für anfallende Aufgaben, lässt sie die Felder bewässern, ernten oder in der Fabrik schuften. Automation ist der Schlüssel für eine effiziente Ressourcen-Gewinnung. Dabei muss man seine „Arbeiter“ allerdings gut versorgen, dann arbeiten sie bis zum Ende ihres Lebens.

Es gibt aber auch besonders starke Pals. Sie begleiten euch in Dungeons oder bewachen euer Lager. Um noch speziellere Kreaturen zu schaffen, lassen sich diese züchten und kreuzen – sie profitieren von den guten Erbanlagen ihrer Eltern. Besonders wertvolle Pals leben in Regionen, die eigentlich nicht für die Jagd vorgesehen sind. Sie bringen sehr viel Geld, ihre Jagd ist allerdings illegal.

Besonders spannend wird Palworld im Multiplayer. Spieler können zusammen auf Entdeckungsreise gehen und sich beim Überleben unterstützen. Natürlich kann man auch miteinander Handeln oder sich gegenseitig bekämpfen. Die Entscheidung liegt ganz in der Hand der Spieler.

Palworld Screenshots

Fazit

Palworld soll 2022 erscheinen und wirkt auf den ersten Blick wie eine Eierlegende Wollmilchsau. Der Trailer zeigt nicht nur ein optisch vielversprechendes Spiel, die vorgestellten Mechaniken dürften manch einen Genre-Freund zum Träumen anregen. Das Projekt scheint sehr ambitioniert zu werden, da kann man nur hoffen, dass sich Entwickler PocketPair nicht verzettelt und auch auf die Qualität und Balance der einzelnen Spielelemente achtet. Was passieren kann, wenn man zu viel in ein Spiel steckt, haben wir erst kürzlich bei Biomutant gesehen. Kritiker werden vermutlich sagen: Manchmal ist weniger mehr. Aktuell können wir aber nur das Beste hoffen und lassen uns natürlich sehr gerne von dem Zauber anstecken, den der Trailer verbreitet. Wir werden die Entwicklung von Palworld definitiv im Auge behalten.

Wenn ihr das Spiel schon auf eure Wunschliste setzen wollt, könnt ihr dies auf Steam bereits tun: